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Sie bittet den freundlichen Polizisten Sam Blake für eine Nacht zu ihrem Schutz bei ihr zu bleiben. Seine grausam verstümmelte Leiche wird am nächsten Morgen in einem Hinterhof in ihrer Straße gefunden. Ehe es sich Ashley versieht, ist sie verhaftet und wird des Mordes beschuldigt. Nicht nur Blake soll sie umgebracht haben, in den vergangenen Monaten wurden mehrere männliche Leichen gefunden, die alle dieselben Fingerabdrücke aufweisen -- ihre.
Der Altmeister Sidney Sheldon, der, wenn er zur Feder greift, mit sicherer Hand einen Bestseller verfasst, arbeitet auch in seinem neuen Roman mit atemberaubender Geschwindigkeit, schnellen Schnitten und Action pur. Es ist gewiss kein Psychothriller, der Langeweile aufkommen lässt, wenn auch das erste Drittel des Romans ziemlich vorhersehbar abläuft, sobald erkennbar wird, dass es sich um eine Neubearbeitung der Dr. Jekyll und Mr. Hyde Geschichte handelt. Ein Stoff, wie geschaffen für eine Verfilmung. Mehr soll allerdings nicht verraten werden. Leser, die kurzweilige Unterhaltung suchen, für einige Stunden ins Justiz- und Psychiatriemilieu abtauchen wollen, die kommen hier auf ihre Kosten. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Bei aller Liebe...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Gesicht (Taschenbuch)
Tut mir leid, das Buch war für mich eine große Enttäuschung. Die Biographie des Autors in allen Ehren, aber... Während die ersten 50 Seiten noch etwas wie Spannung versprechen, wirkt der Rest argst konstruiert. Die plötzliche Wendung zum Guten, die Schilderungen der Tötungen ("und dann überkam sie wieder die Wut und sie musste an ihren Vater denken...") und divöllig offene Frage, warum wird der Kerl nicht weggesperrt.
Nein sorry, bestenfalls zwei Sterne... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atemlos...,
Von salieri@cityweb.de (NRW, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Gesicht (Gebundene Ausgabe)
"Das dritte Gesicht" ... das ist einer von den Romanen, bei denen man Ort, Zeit und vor allem das Atmen vergisst. Ashley Patterson - eiskalte Mörderin oder Opfer. Gibt es sie, die MPS, die multiple Persönlichkeitsstörung, oder ist sie nur eine Erfindung von profilirungseifrigen Psychologen? Sheldon beantwortet diese Frage nicht direkt, aber aus der Handlung entnimmt man: Er glaub fest daran. Und es glingt ihm, diesen Glauben weiter zu geben. Ich habe schon lange vor "Das dritte Gesicht" von der MPS gehört und war schon vor diesem Roman überzeugt, dass es sie gibt. Shelden gelingt es, diese sehr umstrittene Frage plausibel zu erklären und das ganze auch noch mit einem äußerst spannenden Roman zu verbinden. Für mich ist dieser Roman ein typischer Sheldon: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein durchaus realer Hintergrund (wie bei "Das Imperium" "Die Mühlen Gottes" oder "Die Pflicht zu schweigen"). Eine Frau gegen alle wie in "100 Karat" oder (von Sheldon mein absoluter Lieblingsroman): Kalte Glut. Ich kenne jede deutsche Veröffentlichung eines Sheldon-Romans. Sie alle sind spannend, teilweise verblüffend, manchmal fantastisch (Die letzte Verschwörung, wobei allerdings hier auch die Experimente wissenschaftlich belegt sind) und jagen einem Schauer über den Rücken. Das dritte Gesicht schlägt man auf, liest die ersten Zeilen, und dann legt man es nicht mehr aus der Hand. Sheldon macht süchtig, und "Das dritte Gesicht" ist da ein Suchtmittel allererster Güte. Das einzige, was ich zu Sheldons Romanen negatives sagen kann: Man (oder er) hätte abgesehen von "100 Karat", "Das nackte Gesicht" und mit Einschränkungen "Kalte Glut" die Verfilmungen seiner Romane verhindern sollen. Man sollte nun mal (bei allem Respekt vor ihr) eine 20jährige Pharmakonzern-Erbin, die verzweifelt, unsicher und von Mördern gejagt ist, nicht von einer 40jährigen Audrey Hepburn spielen lassen. Lieber Blutspur lesen, als Blutspur gucken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erstes Buch - nie mehr was anderes wie Sheldon,
Rezension bezieht sich auf: Das dritte Gesicht (Taschenbuch)
Das Buch war das erste das ich vor ca. einem Jahr von Sidney Sheldon gelesen habe und seit dem bin ich nicht mehr weg zu kriegen von Sheldon Büchern. Es war zwar an einzelnen Stellen besonders in der Mitte etwas langatmig, aber doch spannend und nicht aus der Hand zu legen, bevor ich das Buch zu Ende hatte.
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