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Das dreizehnte Dorf: Roman
 
 
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Das dreizehnte Dorf: Roman [Taschenbuch]

Romain Sardou , Karin Meddekis
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 2 (18. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453470176
  • ISBN-13: 978-3453470170
  • Originaltitel: Pardonnez nos offenses
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Romain Sardou
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das dreizehnte Dorf war lange Zeit von der offiziellen Landkarte der Herrschenden verschwunden. In den kirchlichen Steuerlisten tauchte es nicht auf, denn seit 40 Jahren hatten die dortigen Bauern keinen Zehnt ihrer Ernte mehr an die Kurie entrichtet. Im teuflisch kalten Winter des Jahres 1248 tritt das dreizehnte Dorf, Heurteloup mit Namen, aus der Vergessenheit wieder ins Bewusstsein der anderen zwölf Dörfer der Diözese Draguan.

Und das aus einem schrecklichen Grund: Beim Spielen nämlich hat ein Kind die Knochen dreier Reisender entdeckt, die offenbar auf grausame Art und Weise umgebracht worden sind. Gerüchte entstehen, dass die sagenumwobenen Bewohner von Heurteloup mit dem Massaker in Verbindung stehen könnten. Der steinalte Bischof von Draguan holt den ebenso gelehrten wie unerschrockenen Priester Henno Gui herbei. Dann wird auch er ermordet. Gui beschließt, trotzdem weiter zu ermitteln. Und er stößt dabei auf ein auch für ihn gefährliches Nest von Intrigen, dass den ganzen Lateran in Rom zu betreffen scheint.

Der Pariser Autor Romain Sardou ist der Sohn des berühmten Chansonniers Michel Sardou, und als solchen zog es ihn zunächst zur Musik. Aber immer schon hatte er den Wunsch, einmal einen großen historischen Roman zu schreiben. Dies ist ihm jetzt auf imposante Art und Weise geglückt. Das dreizehnte Dorf ist zwar nicht so hintergründig, wohl aber so spannend wie Umberto Ecos Der Name der Rose. Ein Mittelalterthriller der besonders raffinierten Art. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein temporeicher Thriller ... und zugleich ein düsteres Sittengemälde der französischen Landbevölkerung im Mittelalter." (dpa )

»'Das dreizehnte Dorf' ist so spannend wie Umberto Ecos 'Der Name der Rose'.« (Volksblatt Würzburg )

"Geheimnisvoll, mystisch, spannend ... Jede Seite wird zum Genuss. Was für eine Geschichte!" (Bild am Sonntag )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich muß zugeben, ich fand das Buch sehr spannend und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ob die geschichtlichen Hintergründe alle wirklich so waren oder Fiktion sind, ist mir bei einem Unterhaltungsroman nicht so wichtig, Hauptsache, sie sind glaubwürdig und hätten durchaus so passieren können. Ich finde es rechtmäßig, wenn sich ein Autor für seine Fantasie der Lücken bedient, die die Geschichte bietet. Insofern nichts auszusetzen. Vor lauter Spannung habe ich mir erst nach dem Lesen Gedanken über die Einzelheiten gemacht. Und dann fiel mir doch einiges auf. Ein Herzog und seine beiden Kinder wurden schrecklich verstümmelt, weil sie sich im Sumpf verlaufen haben. Naja, geht ein Herzog so eben mal mit seinen Kindern in einer abgelegenen Gegend spazieren? Und weshalb haben die Dorfbewohner die Kinder verstümmelt? Den Grund habe ich nicht erkennen können. Ebenso wenig, weshalb sie später den Küster so grausam zugerichtet haben. Umbringen, ja, aber nicht sowas. Habe ich nicht verstanden. Die ganze Geschichte mit dem Ritter von Tunis und seinem Sohn hatte mit der eigentlichen Geschichte eigentlich nichts zu tun, da wurden recht künstliche Verbindungen geschaffen. Um die Söldner am Schluß anzuführen, hätten sie nicht auf diesen Aymard zurückgreifen müssen. Seine ganze Gehirnwäsche war ganz interessant, hatte aber mit der Handlung nichts zu tun. Das mysteriöse Gasthaus mitten im Wald, was sollte das? Über den doch recht merkwürdigen Mardi-Gras wird nichts gesagt. Warum glaubt er nicht an Gott? Welcher Beruf hat sein Gesicht so zugerichtet? Wie ist er zu dem Pfarrer gestoßen?
Über den Schluß könnte ich auch einiges sagen, aber ich will nichts verraten. Abgesehen von dem Obengesagten wurden mir die Personen nicht nahe gebracht. Der Autor schreibt mit einer seltsamen Distanz, die schon an Gefühlskälte grenzt. Es gibt nur Handlungen, sie geschehen eben. Persönliche Gefühle und Gedanken vermisse ich. Die Grausamkeit der Dorfbewohner war mir rätselhaft und schien unbegründet. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor irgendwelche Lieblingsszenen (z.B. Gehirnwäsche, Ritter von Tunis, Elfenerscheinung) unbedingt unterbringen wollte. Trotz allem ist dem Autor ein spannendes Buch gelungen, und das ist doch was wert. Deshalb drei Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das dreizehnte Dorf 13. Februar 2009
Format:Taschenbuch
In der Bücherei, in der ich arbeite, schlich ich lange um dieses Buch herum, bis ich es mir schlussendlich doch geliehen habe.
Die Inhaltsangabe hörte sich spannend an und im Großen und Ganzen wurde ich diesbezüglich auch nicht enttäuscht.
Je mehr ich las, umso fesselnder fand ich es und umso mehr wollte ich wissen, wie alles zusammenpasste.
Was hat es mit diesem dreizehnten Dorf auf sich?! Warum war es so lange von der Bildfläche verschwunden?! Warum hat man den Bischof einer so kleinen und unwichtigen Diözese wie Draguan kaltblütig ermordet?! Was haben die Kirchenoberhäupter in Rom mit der Sache zu tun?!
Da ich es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen konnte, hatte ich es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Auch wenn es zeitweise doch sehr brutal war, tat das dem Lesevergnügen nicht unbedingt einen Abbruch.

Allerdings ist die Auflösung der ganzen Geschichte Geschmackssache. Es schien schon ziemlich weit hergeholt und auch ein wenig unglaubwürdig. Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß auf den letzten Seiten nahezu alle Protagonisten ein grausames Ende finden.
Blendet man aber diesen etwas enttäuschenden Schluss aus, bleibt ein feselnder, spannender Mittelalter-Krimi, der zum lesen für zwischendurch auf jeden Fall geeignet ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Kleerbaum TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Alleine der Klappentext macht schon Lust auf dieses Buch. Es sind alle Zutaten für einen spannenden Mittelalter- und Mysteryroman. Ein ungeklärter Mord an einen Bischof einer kleinen, abgelegenen Diözese, von dessen Vergangenheit nichts bekannt ist, begangen im tiefsten Winter von einer dunklen, mysteriösen Gestalt. Dann taucht plötzlich ein lang vergessenes Dorf im Sumpf wieder auf, von dem man seit langer Zeit an nahm, das es durch die Pest entvölkert wurde, indem aber durchaus noch Menschen wohnen, die durch die lange Isolation bedingt wieder zu einer Art Naturreligion zurückgefunden haben. Mit der Ankunft eines neuen, aufgeklärten Priesters, der das Geheimnis des vergessenen Dorfes erkunden will wird mit der Hilfe eines neugierigen Vikars eine groß angelegte Verschwörung Roms Stück für Stück aufgedeckt. Dieser Roman ist voller Atmosphäre, Spannung und Rätseln. Wer "Pakt der Wölfe" gemocht hat, wird auch diese Geschichte lieben. Absolut empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Durchschnittliche Kost, aber trotzdem lecker
Kirchenverschwörungen sind nicht erst seit Dan Brown "in". Mit "Das dreizehnte Dorf" hat Romain Sardou einen ebenso vielschichtigen, wie ambitionierten Erstling in diesem... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Nek veröffentlicht
Gute Story
Das Buch ist echt fesselnd. Ich finde es total spannend.
Leider ist das Ende echt traurig
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von Lesesüchtige
das dreizehnte Buch
Dieses Buch sollte auf Ihrer Jahresliste an Position 13 stehen und daher nie gelesen werden. Bekanntlich handelte sich bereits Dornröschen mit der dreizehnten Hexe ziemlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2008 von Haugi
Das vergessene Dorf
Im Frankreich des 13. Jahrhundert ist die Diözese Draguan nicht nur eine der kleinsten, sondern auch unbedeutendsten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2008 von Mario Pf.
Finger weg
Was geheimnisvoll und interessant beginnt endet in trockener Grammatik.
Die Figuren wirken alle absolut unglaubwürdig und leblos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2008 von Randall Flagg
hä?
am anfang liest sich das buch ja noch super spannend und man möchte unbedingt erfahren was es mit den zerstückelten leichen im fluss auf sich hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2008 von Ophelia
Sehr enttäuschend
Das Buch versprach spannend und mystisch zu werden...stattdessen war es weder besonders spannend und schon gar nicht mystisch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2007 von M. Köster
Nichts, was andere Autoren nicht schon oft beschrieben hätten
Wie aus der Inhaltsangabe zu erkennen ist, handelt es sich bei Romain Sardous Roman Das dreizehnte Dorf um eine komplexe Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2007 von Media-Mania
Allmächtige Kirchenspiele
Die Geschichte ist wirklich interessant: Ein Dorf, das eigentlich gar nicht existiert. Leichen, Rätsel und fremde Mönche. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2007 von N. K.
Klerus und Intrigen
Ein unglaublich spannendes Buch! Die Geschichte läuft in drei Erzählsträngen, in die man sich ganz einfach einlesen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2006 von atanvarne
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