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Das doppelte Lottchen
 
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Das doppelte Lottchen [Sondereinband]

Erich Kästner , Walter Trier
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist lange her, daß mir Luise und Lotte begegnet sind. Allerdings erinnere ich mich noch genau, daß ich die Situation, in der sich die beiden kennenlernten, sehr gut nachvollziehen konnte, denn ich war selbst schon einige Male, angeblich zu meinem Besten, zur Erholung in ein Ferienheim gesteckt worden. Schon damals war mir, ähnlich wie Lotte, nicht klar, wovon ein Kind sich erholen sollte.

So treffen sich die beiden ungleichen Mädchen also im wunderschönen Seebühl am Bühlsee im Ferienheim. Übrigens, die Sprachspielereien von Erich Kästner, die er für seine jungen Leser eingestreut hat, habe ich mit Begeisterung aufgenommen, so wie ich es auch geliebt habe, am Beginn jedes Kapitels von ihm ein bißchen neugierig gemacht zu werden, wenn er einen kleinen Ausblick gibt, was auf den nächsten Seiten geschehen wird. Sicher, es sind Kleinigkeiten, aber wegen diesen kleinen, wichtigen Nichtigkeiten wurde Erich Kästners Das doppelte Lottchen zu einem Lieblingsbuch vieler Kinder -- bis heute.

Die Geschichte der grundverschiedenen Zwillinge ist schnell erzählt. Nachdem sie sich erstaunt betrachten und feststellen, daß sie sich wie ein Ei dem anderen gleichen, ist der nächste Schritt nicht schwer. Sie entdecken, daß sie dieselben Eltern haben, die sich vor vielen Jahren scheiden ließen, und beschließen, möglichst bald ihre Elternteile wieder zusammenzuführen. Dazu tauschen sie die Rollen. Die unordentliche, eher lockere Luise reist nach München, um dort den Haushalt der überlasteten, berufstätigen Mutter zu übernehmen. Das Hausmütterchen Lotte fährt zum Vater nach Wien, der die so sorgfältig planende, ordentliche Tochter nach den Ferien gar nicht mehr wiedererkennt. Selbst der geliebte Palatschinken scheint ihr nicht mehr zu schmecken.

Als 1949 das Buch erstmals nach dem Krieg erschien, war es ein Skandal, denn die Hüter der Schriften für Kinder wollten das Thema Scheidung nicht im Kinderbuch thematisiert wissen und stuften deshalb Kästners Roman für Kinder als "Nicht empfehlenswert" ein. Gott sei Dank haben die Meinungen der vielen kleinen Leser mehr Gewicht, die mit heißen Ohren bei den Abenteuern der Zwillinge mitgefiebert haben. --Manuela Haselberger

Amazon.de-Hörbuchrezension

Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels
Es ist lange her, daß mir Luise und Lotte begegnet sind. Allerdings erinnere ich mich noch genau, daß ich die Situation, in der sich die beiden kennenlernten, sehr gut nachvollziehen konnte, denn ich war selbst schon einige Male, angeblich zu meinem Besten, zur Erholung in ein Ferienheim gesteckt worden. Schon damals war mir, ähnlich wie Lotte, nicht klar, wovon ein Kind sich erholen sollte.

So treffen sich die beiden ungleichen Mädchen also im wunderschönen Seebühl am Bühlsee im Ferienheim. Übrigens, die Sprachspielereien von Erich Kästner, die er für seine jungen Leser eingestreut hat, habe ich mit Begeisterung aufgenommen, so wie ich es auch geliebt habe, am Beginn jedes Kapitels von ihm ein bißchen neugierig gemacht zu werden, wenn er einen kleinen Ausblick gibt, was auf den nächsten Seiten geschehen wird. Sicher, es sind Kleinigkeiten, aber wegen diesen kleinen, wichtigen Nichtigkeiten wurde Erich Kästners Das doppelte Lottchen zu einem Lieblingsbuch vieler Kinder -- bis heute.

Die Geschichte der grundverschiedenen Zwillinge ist schnell erzählt. Nachdem sie sich erstaunt betrachten und feststellen, daß sie sich wie ein Ei dem anderen gleichen, ist der nächste Schritt nicht schwer. Sie entdecken, daß sie dieselben Eltern haben, die sich vor vielen Jahren scheiden ließen, und beschließen, möglichst bald ihre Elternteile wieder zusammenzuführen. Dazu tauschen sie die Rollen. Die unordentliche, eher lockere Luise reist nach München, um dort den Haushalt der überlasteten, berufstätigen Mutter zu übernehmen. Das Hausmütterchen Lotte fährt zum Vater nach Wien, der die so sorgfältig planende, ordentliche Tochter nach den Ferien gar nicht mehr wiedererkennt. Selbst der geliebte Palatschinken scheint ihr nicht mehr zu schmecken.

Als 1949 das Buch erstmals nach dem Krieg erschien, war es ein Skandal, denn die Hüter der Schriften für Kinder wollten das Thema Scheidung nicht im Kinderbuch thematisiert wissen und stuften deshalb Kästners Roman für Kinder als "Nicht empfehlenswert" ein. Gott sei Dank haben die Meinungen der vielen kleinen Leser mehr Gewicht, die mit heißen Ohren bei den Abenteuern der Zwillinge mitgefiebert haben. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wußten, plötzlich in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen müssen, daßsie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch der einzige Unterschied.
Luise und Lotte beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen.Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".

Klappentext

Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wußten, plötzlich in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen müssen, daß sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Luise und Lotte beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien ...

»Mehr als bei jedem anderen Autor fühlt der Leser bei der Lektüre von Kästners Werken, wie sehr dieser Mann nicht nur Kindern zugetan war, sondern - im wohlverstandenen Sinne - auch wie ein Kind zu denken und zu fühlen verstand. Ein exzellentes Beispiel dafür ist "Das doppelte Lottchen".« Deutsche Welle, Köln

Autorenportrait

Erich Kästner, geboren am 23. Februar 1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der "Neuen Zeitung".

Auszug

ERSTES KAPITEL

Seebühl am Bühlsee - Kinderheime sind wie Bienenstöcke -Ein Autobus mit zwanzig Neuen -Locken und Zöpfe - Darf ein Kind dem andern die Nase abbeißen? - Der englische König und sein astrologischer Zwilling - Über die Schwierigkeit, Lachfältchen zu kriegen

Kennt ihr eigentlich Seebühl? Das Gebirgsdorf Seebühl? Seebühl am Bühlsee? Nein? Nicht? Merkwürdig - keiner, den man fragt, kennt Seebühl! Womöglich gehört Seebühl am Bühlsee zu den Ortschaften, die ausgerechnet nur jene Leute kennen, die man nicht fragt?

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