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Das denkende Herz der Baracke: Die Tagebücher 1941-1943 [Gebundene Ausgabe]

Etty Hillesum , Christian Feldmann , Maria Csollány
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. Januar 2014
Die Tagebücher der holländischen Jüdin Etty Hillesum, Jahrzehnte nach ihrem Tod entdeckt, reichen von März 1941 bis zum September 1943, als sie nach Auschwitz gebracht wurde. Dort wurde sie am 30. November 1943 ermordet, noch keine 30 Jahre alt. Aus ihren Tagebüchern spricht ein tiefer Glaube an das Gute in jedem Menschen und ein existenzielles Ringen mit Gott. Sie sind ein Dokument der Menschlichkeit, das auf der ganzen Welt gelesen wird. Zum 100. Geburtstag jetzt neu in lesefreundlichem Hardcover mit einer Einführung von Christian Feldmann. Er zeichnet ein lebendiges Bild dieser temperamentvollen und tiefgründigen, ganz und gar außergewöhnlichen Frau.

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Das denkende Herz der Baracke: Die Tagebücher 1941-1943 + Bedrängt und unendlich geborgen. Begegnungen mit Etty Hillesum + Doch, es gibt eine andere Wirklichkeit: Meditieren mit Etty Hillesum
Preis für alle drei: EUR 47,84

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (9. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451335034
  • ISBN-13: 978-3451335037
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.868 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Etty (Esther) Hillesum, 15.1.1914 in Middelburg (Niederlande) bis 30.11.1943 in Auschwitz.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Tagebücher der am 30. November 1943 in Auschwitz ermordeten niederländisch-jüdischen Lehrerin Etty Hillesum haben seit ihrer ersten Veröffentlichung viele Generationen von Menschen bewegt und geprägt. Sie sind ein bewegendes Dokument der Menschlichkeit, das heute Menschen überall auf der Welt immer noch beeinflusst.

Obwohl ihr immer klar war, was sie in Auschwitz erwarten wird, verliert Etty Hillesum nicht ihr Vertrauen in das Gute in jedem Menschen und ihr Vertrauen in Gott und seine unerschöpfliche Liebe.

Ich selbst hatte Mitte der siebziger Jahre gerade mit dem Theologiestudium begonnen, als ich zum ersten Mal mit den Tagebüchern von Etty Hillesum in Kontakt kam. Eine Stelle darin, in der sie mit Gott spricht, hat mich damals fast von den Füßen gerissen und seitdem nicht nur meinen Glauben, sondern auch meine theologische Praxis stark geprägt:

„Es sind schlimme Zeiten, mein Gott. Heute Nacht geschah es zum ersten Mal, dass ich mit brennenden Augen schlaflos im Dunkeln lag und viele Bilder menschlichen Leidens an mir vorbeizogen. Ich verspreche dir etwas, Gott, nur eine Kleinigkeit: ich will meine Sorgen um die Zukunft nicht als beschwerende Gewichte an den jeweiligen Tag hängen, aber dazu braucht man eine gewisse Übung. Jeder Tag ist für sich selbst genug. Ich will dir helfen, Gott, dass du mich nicht verlässt, aber ich kann mich von vornherein für nichts verbürgen. Nur dies eine wird mir immer deutlicher: dass du uns nicht helfen kannst, sondern dass wir dir helfen müssen, und dadurch helfen wir uns letzten Endes selbst. Es ist das einzige, auf das es ankommt: ein Stück von dir in uns selbst zu retten, Gott.
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5.0 von 5 Sternen Das denkende Herz der Baracke 28. Juni 2014
Die handschriftlichen Aufzeichnungen beginnen mit der Begegnung eines Mannes, der ihr Leben grundlegend verändert. Dr. Julius Spier, Psychochirologe und jüdischer Emigrant aus Berlin. Am Anfang des Tagebuchs führt die junge Frau noch ein relativ normales bürgerliches Leben, doch bald sieht sie sich als Jüdin immer mehr eingeschränkt und bedroht. In dem Maß, wie sie sich das äußere Leben verengt, wendet sich Etty nach innen. Sie liest Rilke, Dostojewski, Puschkin, Augustinus und vor allem die Bibel. Unter dem Einfluss von Julius Spier findet sie den Weg zu einem Gott, den sie weder in der Synagoge noch in der Kirche, sondern in sich selbst sucht. Sie spricht in ihren Tagebuch mit diesem Gott wie mit ihresgleichen, fleht ihn an, hadert mit ihm, lernt ihm zu vertrauen. Anfang August 1941 kommt ihr Aufruf ins Lager Westerbork, das sie jedoch mehrmals mit einer Sondererlaubnis verlassen darf. Das Buch endet mit Briefen Etty Hillesums aus Westerbork und dem Brief eines Freundes, der über ihre letzten Tage im Lager und ihren Transport nach dem Osten berichtet. In einem Bericht des Roten Kreuzes wird der Tod von Etty Hillesum am 30. November 1943 in Auschwitz gemeldet. Es war in den 80er Jahren, da wurde ihr Tagebuch bekannt. Es war damals schon eine kleine Sensation. Eine holländische jüdische Studentin, sie war hochbegabt und sehr intelligent musste ihr Schicksal ertragen, bis zum bitteren Ende. Etty Hillesum ist viel zu früh aus dem Leben getreten. Sie hätte noch viel erreicht, aber das Lager Auschwitz ließ es nicht zu. Das bewegende Buch ist im Herder Verlag erschienen. Das Durchgangslager Westerbrok und ihr Abtransport nach Auschwitz im Oktober 1943, werden im Buch noch einmal Wirklichkeit. Lesen Sie weiter... ›
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Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Heute bin ich mit meiner rororo-Ausgabe Das denkende Herz: Die Tagebücher von Etty Hillesum. 1941-1943 in die Buchhandlung und habe beide Bände verglichen, nachdem mir der Herder-Verlag keine genaue Auskunft geben konnte, (ausser dass es sich dabei vermutlich um eine Lizenz-Ausgabe handelt) ob die Ausgaben identisch sind oder nicht. Die Taschenbuchausgabe von rororo ist def. eine Lizenzausgabe des Herder-Verlags. (Früher F.H. Kerle Verlag) Während diese neue Ausgabe das Vorwort von Christian Feldmann ist, ist es in der rororo-Ausgabe von J.G. Gaarlandt. Ansonsten sind beide Werke textlich identisch. Interessanterweise hat die Rowohlt-Ausgabe im Mittelteil sogar einen Fototeil, der in der Herder-Ausgabe fehlt. Preis-Leisung-Verhältnis sprechen somit klar für die Rowohlt-Ausgabe, die mittlerweile schon in der 24. Auflage steht, ausser man möchte natürlich eine gebundene Ausgabe. Unter der rororo-Ausgabe ist von mir eine Rezension vorhanden. Für interessierte Leser von Etty Hillesum sei angemerkt, dass Anfang dieses Jahres Bedrängt und unendlich geborgen. Begegnungen mit Etty Hillesum erschienen ist. Die ursprüngliche Original-Ausgabe von Herder, war wohl vergriffen und wurde im Grunde neu aufgelegt. (Beide Bände sind von der gleichen Übersetzerin. (Maria Csollàny)
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