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Das dämliche Geschlecht: Warum es kaum Frauen im Management gibt
 
 
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Das dämliche Geschlecht: Warum es kaum Frauen im Management gibt [Taschenbuch]

Barbara Bierach
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Produktinformation


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Barbara Bierach
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wo sind die Frauen? Nach zehn Jahren Trainee- und Frauenförderungsprogrammen hat sich in den Chefetagen kaum etwas verändert. Die Quote der weiblichen Top-Manager ist mit 3,4 Prozent verschwindend gering. Für Barbara Bierach Grund genug aufzuräumen. Aufzuräumen mit den gängigen Klischees der unterdrückten Frau. "Frauen sind nicht schwach, Frauen sind dämlich, faul und unaufrichtig", lautet somit auch eine ihrer Hauptthesen. Und weiter: Frauen sind an ihrer Lage selbst schuld. Frauen sind nicht unterprivilegiert in diesem Land und unterdrückt, sie verhalten sich häufig einfach blöd. Gegen Frauen müssen Männer sich nicht verschwören, Frauen erledigen sich schneller und gründlicher selbst als Männer das je könnten.

Bierach kritisiert nicht die schlecht ausgebildeten Frauen, die sich als allein erziehende Mütter mit Sozialhilfe durchschlagen. Gemeint sind Akademikerinnen, die alle Voraussetzungen mitbringen, ihre Position in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auszufüllen. Gemeint sind Frauen, die nach dem Studium in einer Kanzlei, einem Krankenhaus, einem Konzern anfangen, sich nach oben durchkämpfen -- und mit Mitte 30 in einer Villa am Stadtrand verschwinden.

Die Kritik ist nicht neu. Schon Simone de Beauvoir schrieb über ihre Geschlechtsgenossinnen: "Frauen akzeptieren die untergeordnete Rolle, um den Anstrengungen aus dem Wege zu gehen, die mit der Gestaltung eines authentischen Lebens verbunden sind." Doch die Kritik ist überfällig. Seit Jahren liefern sich Hausfrauen und Nicht-Hausfrauen derbe Gefechte. Bierach stellt berechtigte Fragen, zitiert etliche Forscher, Karrierefrauen und Trainerinnen. Deckt Missstände auf und weist mit konkreten Vorschlägen in eine gleichberechtigte Zukunft. Doch ihr schnoddriger Stil zielt zum Teil unter die Gürtellinie. Frauen brauchen keinen Tadel. Frauen brauchen Vorbilder und Mentoren. Im 21. Jahrhundert ist Familie kein Heldennotausgang mehr. Jede dritte Ehe wird geschieden, in Großstädten jede zweite. Frauen müssen ihre Selbstzweifel über Bord werfen und die Verantwortung für ihr Leben nach Jahrzehnten des Rückzuges übernehmen. Allein dieser Weg ist schwierig genug. --Martina Bergmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Launig und faktenreich erklärt die Wirtschaftsjournalistin in Führungsposition, wie deutsche Frauen sich selbst behindern: Sie lesen Anti-Falten-Ratgeber statt Tageszeitungen, studieren Anglistik statt Statistik. Und sie kämpfen um Kuschelecken statt um Macht, für Frauenquoten statt um bessere Kinderbetreuung.« Der Spiegel

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Alle verfügbaren Sterne -- wunderbares Buch, 6. Januar 2003
Von Ein Kunde
Ein herrliches Buch. Soviel vorab.

Ich bin ganz begeistert. Und dass, obwohl ich mit gemischten Gefühlen angefangen habe zu lesen. Denn: Ich musste das Buch lesen. Für meinen Job. Und ich kannte die Kritiken, auch die von den Amazon-Lesern und -Leserinnen. Und dazu die Leserbrief-Schreiberinnen von Frauenzeitschriften wie freundin und Brigitte ...

Allen Frauen, die sich fürchterlich darüber aufregen, dass Frau Bierach sie so sträflich angreift, kann ich nur sagen, ihr habt nicht verstanden worum's geht. Wenn frau glücklich daheim bei Herd und Kindern bleibt, ist das ja komplett legitim und wird auch nicht verteufelt in diesem Buch. Nur: Frau sollte sich darüber im Klaren sein, welches Vorbild sie ihren Töchtern und Söhnen liefert ... Denn das steht meines Erachtens außer Frage, dass die Kindern von Rollen-Vorbildern lernen oder eben auch nicht.

Interessant in diesem Buch sind vor allem die internationalen Vergleiche. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass unsere europäischen Nachbarinnen Längen voraus sind in puncto Berufswahl, Karriere etc. Es geht in diesem Buch um ein hausgemachtes Problem aus unserem eigenen Land. Die Geschlechterfrage, und wie wir Deutschen damit umgehen. In Beruf und Gesellschaft. Das Wort Rabenmutter wird z. B. in keiner Übersetzung von einer Französin verstanden ...!

Interessant übrigens auch der Verweis auf historische Zusammenhänge (erst seit neuerer Zeit bleiben Mütter bei ihren Kindern zuhause) und biologische Grundlagen (Hormone steuern das, was frau gemeinhin als Mutterliebe bezeichnet, und diese Hormone bilden sich auch beim Mann, wenn der denn bei den Kindern bleibt).

Fazit: Unbedingt lesen. Und danach dann anfangen, Verantwortung für das eigene Leben (mit oder ohne Eierstöcken) zu übernehmen.

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wurde mal Zeit!, 27. November 2002
So ein Buch war mal überfällig. Bis Mitte zwanzig habe ich auch noch geglaubt, daß es lediglich an den Männern liegt einen Teil ihrer Macht abzugeben und sich mehr als nur eine Stunde am Abend den Kindern zu widmen. Leider mußte ich dann im Berufsalltag feststellen, daß es nicht zu selten die Frauen sind, die an den alten Mustern festhalten. Als ich schwanger wurde und bekannt wurde (unter Kollegen, Freunden,...) das mein Mann und ich uns die Betreuung teilen und beide arbeiten werden (entweder abwechselnd Vollzeit oder gleichzeitig in Teilzeit), waren es insbesondere die Frauen, die dagegen waren. Nicht selten wurde mir von Kolleginnen gesagt: Mein Mann findet das gut wie ihr das macht, der will das gerne auch so machen, wenn wir ein Kind bekommen. Aber ich will das nicht. Nix da, das mache ich alleine. Ich bin ja schließlich die Mutter und außerdem bin ich froh, wenn ich mal ein paar Jahre nicht mehr arbeiten muß.
Und interessanterweise gab es einige Männer, die meinen Mann beneideten und sagten, sie würden auch gerne mal ein Jahr zu Hause bleiben und das Kind betreuen. Aber die Ehefrauen waren meistens dagegen,...das würde der Karriere des Mannes schaden. Jetzt, wo ich mal eine Zeit lang Vollzeit arbeite und mein Mann zu Hause bleibt werde ich immer noch wie ein Exot behandelt. Und muß wieder mal feststellen, daß es leider auch vielen Frauen lieber ist, wenn der Mann die Kohle (und bitte nicht zu wenig) nach Hause bringt.
Ich denke, daß das Buch natürlich hier und da provozieren möchte um endlich mal dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Wer das beleidigt reagiert ist selbst schuld. Und diese Sprüche, daß man dann doch kein Kind bekommen soll, wenn man Tagesmütter etc. in Anspruch nimmt sind ja wirklich überholt. Unsere Tochter ist lange von uns abwechselnd betreut worden, wäre aber bestimmt nicht zu Schaden gekommen, wenn sie ein paar Stunden am Tag fremdbetreut worden wäre. Im Gegenteil: Viele Kinder finden es toll auch mal andere Eindrücke zu bekommen und woanders mit anderen Kindern zu spielen, auch wenn sie noch sehr klein sind. Ich habe nicht den Eindruck (weder als Erzieherin noch als Mutter), daß die Kidner am glücklichsten sind, die den ganzen Tag bei der Mutter sind ;-)
Also liebe Frauen, die ihr von einem schönen Haus, tollen Urlauben und bezaubernden Kindern träumt,...wie wäre es, wenn ihr auch etwas von dem dazu benötigten Geld verdient? Ich habe auf jeden Fall die Schnauze voll von Frauen, die Gleichberechtigung solange einfordern bis sie ihren akademischen Titel haben, sich dann aber über lange Jahre ins Private zurückziehen, auf jede Frau schimpfen, die es anders macht.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Den Nagel auf den Kopf getroffen, 13. Mai 2002
Von Ein Kunde
Das Gefühl, dass Frauen selbst Schuld an der Misere sind, so selten im Management vertreten zu sein, beschlich mich bereits vor zwei Jahren als 23 jährige Studentin der BWL. Als es darum ging, einen Studentensprecher zu wählen, war ich die einzige Frau, die sich zur Wahl stellte. Das gleiche passierte, beim Aufbau einer Studentenvereinigung. Wiederum war ich die einzige, die von der Frauenseite vertreten war und das nicht etwa, weil die Frauen nicht gewählt worden waren, sondern nur, weil sich keine andere zur Wahl gestellt hatte. Beim Lesen des Buches wurde mein Eindruck nun bestätigt. Bemerkenswert finde ich nur, wie sehr es die Frauen bereits geschafft haben, den Männern zu verinnerlichen, dass diese die Schuld an ihrer Misere tragen. Als ich in meiner WG ansprach, dass es an den Frauen liegt, so selten im Management vertreten zu sein, meinte meine Mitbewohnerin knapp, vielleicht haben sie ja gar kein Interesse daran. Mein Mitbewohner hingegen diskutierte mit mir ausführlich, wie sehr Frauen doch beim Aufstieg von der Männerwelt diskriminiert werden.

Kurz und gut, das Buch trifft den Nagel auf den Kopf. Dabei ist es flüssig und mit viel Humor geschrieben, glücklicherweise von einer Frau, denn hätte ein Mann diese Meinung veröffentlicht, wäre wahrscheinlich ein Aufschrei durch die Gesellschaft gegangen. Allerdings greift das Buch viele Themen auf, die bereits in anderen Büchern dieser Art diskutiert worden (z.B. unterschiedliche Erziehung von Jungen und Mädchen), deshalb nur drei Sterne.

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