11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brilliante s/w und Kameratechnik, 22. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Das blaue Licht [VHS] (Videokassette)
Der Film war ihr Debüt als Regisseurin, sie mußte die Regie übernehmen, da die Filmgesellschaften Berlins das Drehbuch nicht gut fanden und keine finanziellen Mittel gaben.
Sich aus heutiger Sicht unvoreingenommen einem Berg-Märchen-Film zu nähern ist schwierig, da in den Nachkriegsjahrzehnten viele Kitsch-Produkte und Serien das Image verwässerten, was zu Zeiten von Arnold Fanck noch seltene Avantgarde war.
Riefenstahl suchte monatelang nach einem geeigneten Menschenschlag und fand ihn endlich in einem kleinen Schweizer Kanton. Der Film - in dem wenig gesprochen wird - lebt von seinen Bildern - die Geschichte ist zugegeben etwas übertrieben sentimental: Junta lebt alleine (als Hirtin) auf einer Hütte an der Schweizer/italienischen Grenze. Sie alleine kennt das Geheimnis einer Höhle, in denen viele wertvolle Kristalle sind. Wenn der Mond (meisterhafte Technik mit einem Spezial-35 mm Film) eine bestimmte Konstellation hat können die Einwohner das Glitzern wahrnehmen. Diejenigen die sich (mondsüchtig?) auf den Weg machten, stürzten ab. Die Schuld wird Junta gegeben, die angeblich dämonische Kräfte haben soll. Als sie im Dorf vorbeikommt, kann sie ihr Leben nur durch die Hilfe eines Touristen retten. Schließlich finden die Bauern die Grotte und plündern sie aus. Junta ist verzweifelt, da die Höhle mit ihren Steinen eine Art Heimat für sie war.
Der Film war recht erfolgreich, auch im Ausland. Charlie Chaplin gefiel er so, daß er seine Frau noch Jahre später in "Moderne Zeiten" exakt nach dem Lumpengewand der Riefenstahl kleidete.
Ein weiterer Bewunderer des Filmes von 1931/32 war Adolf Hitler, der 1934 auf das Talent der Regisseurin zurückkommen sollte ...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandios, 24. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das blaue Licht [VHS] (Videokassette)
Sehr schön fotografierter Bergfilm mit einer bezaubernden Leni Riefenstahl in der Hauptrolle und in der Regie. Sparsame Dialoge, eindrucksvolle Bilder und berückende Athmosphäre zeichnen diesen Film aus. Schöne musikalische Untermalung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein modernes Maerchen, 24. März 2001
Rezension bezieht sich auf: Das blaue Licht [VHS] (Videokassette)
Leni Riefenstahl - der Name weckt Emotionen. Gehasst, geliebt, vergessen. Seit der Doku "Die M acht der Bilder" in aller Munde.. "Das blaue Licht" ist der erste Film, in dem sie Hauptdarstellerin und Regisseurin ist. Traum und Wirklichkeit verfliessen und der Film zeigt, was man alles in s/w darstellen kann.
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