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Das blaue Kleid : Roman.
  
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Das blaue Kleid : Roman. [Unbekannter Einband]

Doris Dörrie
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Zürich : Diogenes, (2003)
  • ISBN-10: 3257233760
  • ISBN-13: 978-3257233766
  • ASIN: B0020HAOUW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.385.575 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch über Liebe und Tod 28. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Florian liebt Alfred, Alfred liebt Florian. Alfred ist krebskrank und wird sterben, der sichere Tod taucht in der Beziehung des schwulen Paares momentan wie ein Gespenst auf, um sich bald darauf wieder im Hintergrund des Alltagstrubels zurückzuziehen. Die Gewissheit, dass Alfred sterben wird, macht ihn unantastbar.
Alfred und Florian sind Inhaber einer Boutique, Alfred ist die schöpferische Kraft von den beiden und entwirft Kollektionen; jedes Jahr geht daraus ein besonderes Kleid hervor, in Alfreds letzten Lebensjahr kreiert er „das blaue Kleid".
Es scheint schicksalhaft vorgezeichnet zu sein, dass ausgerechnet Babette, die den plötzlichen Tod ihres Ehemannes Fritz während eines gemeinsamen Urlaubes nicht wahrhaben kann, dieses blaue Kleid erwirbt, möglicherweise gerade deshalb, weil Alfred ihr verspricht, dass „das Kleid ihr Leben verändern wird."
Nach dem Tod Alfreds spielt das blaue Kleid eine entscheidende Rolle für den Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen Florian und Babette. Gegenseitiges Verständnis schweißt sie zusammen, gleichzeitig distanzieren sie sich von ihrer Umgebung, die sie nicht versteht und scheuen sich neue Beziehungen zuzulassen.

Bei ihrem täglichen Spaziergang lernt Babette Thomas kennen, der ihr strikt den Zugang zu sich selbst versperrt und vom Zwang beherrscht wird, nichts dem Zufall zu überlassen und alles im vorhinein genau zu planen. Offensichtlich nicht gerade der geeignete Partner für Babette, die ins sich die aufwallende Sehnsucht nach einer erfüllenden Liebe, Geborgenheit und Nähe spürt.
Vielleicht ist es aber gerade Thomas' Unnahbarkeit, die sie zum einen herausfordert ihr Schneckenhaus zu verlassen, zum anderen die nicht enden wollende Trauer um den verstorbenen Fritz endlich aufzugeben und einen Neubeginn zu wagen.

Die Autorin verdeutlicht, dass der Tod vor unserer Sehnsucht nach einem möglichst langen, glücklichen Leben keinen Schritt zurückweicht. Der Tod lässt sich nur scheinbar hinter Friedhofsmauern und auf diese Weise aus unsere Köpfe verbannen. Plötzlich und unerwartet schlägt der Tod zu.
Doris Dörrie erarbeitet auf spannende Art und Weise Strategien, mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig zu werden.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wieder gelingt es Doris Dörrie, bekannte Gefühle aus dem Alltag so zu beschreiben, dass sie einerseits als Teil des ganz gewöhnlichen Lebens erscheinen, selbst wenn es um die großen Themen von Liebe und Tod, von Verlust und Neubeginn geht, andrerseits aber in ihrer Tragweite und Intensität ausgeführt werden, so dass die Geschichten therapeutische Wirkung haben und Wege der Verarbeitung von Trauer und Schmerz aufweisen - und das gelingt mit Leichtigkeit, mit Witz, Liebe zum Detail, und Lust am Erzählen. Ein reifes Werk, wenngleich an manchen Stellen, vor allem dem Ende zu, ein wenig ausufernd, als sollte die Seitenzahl erhöht werden...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschichten auf Augenhöhe 9. September 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Doris Dörrie in ihrem Element: als Alltagschronistin, als scharfe Beobachterin von Befindlichkeiten, die es auch fertig bringt, heiße Eisen wie den Tod literarisch anzupacken, ohne dabei melodramatisch zu werden. Schön in ihrem Buch sind vor allem die kleinen Verwerfungen in den menschlichen Beziehungen, die die etwas konstruierte Situation(2 Menschen, die beide einen Geliebten verloren haben, begegnen sich und wachsen aneinander) trotzdem so glaubhaft machen. Etwa die Rückblicke auf Babettes Reise nach Indonesien zusammen mit ihrem Mann, der auf dieser Reise bei einem Unfall ums Leben kommen wird: Noch im Flugzeug verbringt sie die Zeit mit Gedankenspielen, wie das Leben mit einem anderen Mann für sie aussehen könnte. Genau durch diese Ambivalenz der Figuren wird ihre Trauer umso echter und nachvollziehbarer, und das ist Doris Dörries große Kunst: selbst melodramatisches so auf die Augenhöhe des Lesers zu bringen, dass er in eine Geschichte eintauchen kann. Kein Buch für die Ewigkeit, aber ein tröstliches für den Alltag.
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Vom Verlieren und Wiederfinden der Liebe...
...handelt Doris Dörries Roman -Das blaue Kleid- aus dem Jahr 2002. Wer Dörries Humor mag und ihre Komödien liebt, der muss hier ein wenig umdenken. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 18. Februar 2008 von B.B.
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Veröffentlicht am 17. Oktober 2006 von B. Kugler
etwas dünn gestrickt
°
Bisher kannte ich von Doris Dörrie nur ihre Kurzgeschichtenbücher. Daher war ich sehr neugierig auf dieses hier und ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2005 von Stephan Kleiber
das Leben - pur
Dörrie schreibt - wie immer pur. Sie ist weder schwülstig noch theatralisch. Mann kann sich gut einfühlen in Florian und Babette, die beide ihre Partner, wenn auch... Lesen Sie weiter...
Am 2. August 2005 veröffentlicht
Wieder ins Leben kommen
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Veröffentlicht am 16. Oktober 2004 von P. Frahm
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2004 von Wolfgang Gonsch
Tod und Liebe gehen eine Verbindung ein
Hier treffen zwei Menschen aufeinander denen der Tod ihr Liebstes genommen hat. Florian hat seinen Geliebten, Babette ihren Mann, durch den Tod verloren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2004 von Carl-heinrich Bock
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