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Das blaue Kleid Gebundene Ausgabe – 2002

23 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: Diogenes (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063199
  • ISBN-13: 978-3257063196
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.108 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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In Doris Dörries Film Keiner liebt mich besucht die Heldin Fanny einen Volkshochschulkurs zum Thema "Selbstbestimmtes Sterben" inklusive Do-it-yourself-Sarg und Probebeerdigung. Auch in Dörries Büchern spielt der Tod immer wieder eine Rolle -- und natürlich die Liebe. In ihrem zweiten Roman gehen diese zwei großen Themen der Literatur eine dramatische Verbindung ein: Der Zufall bzw. Das blaue Kleid bringt zwei Menschen zusammen, denen der Tod ihren Liebsten entrissen hat.

Dörries Figuren sind immer auf der Suche: nach der großen Liebe, dem kleinen Glück im Alltag oder dem Sinn des Lebens. Manchmal findet man allerdings Unerwartetes, so wie Florian. Er sucht das blaue Kleid, um für Alfred -- verstorbener Geliebter und zudem genialer Modedesigner -- eine "Gedächtnismodenschau" zu veranstalten. Und findet dabei Babette, die ihren Mann bei einem Verkehrsunfall auf Bali verloren hat. Die beiden ungleichen Leidensgenossen freunden sich an, erproben gemeinsam mit vorsichtigen Schritten ein Leben nach dem Schicksalsschlag.

Das Schöne an dem Roman und eigentlich an allen Werken der Autorin und Regisseurin: Das Tragische ist immer nur einen Katzensprung vom Komischen entfernt. Selbst bei einem solchen Thema verlässt Doris Dörrie, die selbst vor einigen Jahren ihren Mann durch Krebs verloren hat, nie ihr Sinn für Humor und ihre Fähigkeit das Leben in seiner Komplexität und existenziellen Schwere federleicht in Worte zu fassen.

Am Ende der Geschichte fliegen Babette und Florian gemeinsam nach Mexiko, wo an Allerheiligen der Friedhof zur Partyzone wird: Musik, Tanz und Totenköpfe aus Zucker, die man seinen Lieben schenkt -- der Verlorenen gedenken und zugleich das Leben feiern. Und genau das gelingt auch diesem Roman auf eindrucksvolle Weise. --Christian Stahl

Pressestimmen

"Doris Dörrie ist eine Meisterin des befreienden Lachens; das ist ihr Geheimnis." (Siegfried Schober, Die Zeit)
"Doris Dörrie versteht das Handwerk der Erzählerin, und sie schreibt Geschichten, für die ich jeden Fernsehabend sausen lassen würde." (Annemarie Stoltenberg, Norddeutscher Rundfunk)

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Florian liebt Alfred, Alfred liebt Florian. Alfred ist krebskrank und wird sterben, der sichere Tod taucht in der Beziehung des schwulen Paares momentan wie ein Gespenst auf, um sich bald darauf wieder im Hintergrund des Alltagstrubels zurückzuziehen. Die Gewissheit, dass Alfred sterben wird, macht ihn unantastbar.
Alfred und Florian sind Inhaber einer Boutique, Alfred ist die schöpferische Kraft von den beiden und entwirft Kollektionen; jedes Jahr geht daraus ein besonderes Kleid hervor, in Alfreds letzten Lebensjahr kreiert er „das blaue Kleid".
Es scheint schicksalhaft vorgezeichnet zu sein, dass ausgerechnet Babette, die den plötzlichen Tod ihres Ehemannes Fritz während eines gemeinsamen Urlaubes nicht wahrhaben kann, dieses blaue Kleid erwirbt, möglicherweise gerade deshalb, weil Alfred ihr verspricht, dass „das Kleid ihr Leben verändern wird."
Nach dem Tod Alfreds spielt das blaue Kleid eine entscheidende Rolle für den Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen Florian und Babette. Gegenseitiges Verständnis schweißt sie zusammen, gleichzeitig distanzieren sie sich von ihrer Umgebung, die sie nicht versteht und scheuen sich neue Beziehungen zuzulassen.
Bei ihrem täglichen Spaziergang lernt Babette Thomas kennen, der ihr strikt den Zugang zu sich selbst versperrt und vom Zwang beherrscht wird, nichts dem Zufall zu überlassen und alles im vorhinein genau zu planen. Offensichtlich nicht gerade der geeignete Partner für Babette, die ins sich die aufwallende Sehnsucht nach einer erfüllenden Liebe, Geborgenheit und Nähe spürt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. Juli 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Wieder gelingt es Doris Dörrie, bekannte Gefühle aus dem Alltag so zu beschreiben, dass sie einerseits als Teil des ganz gewöhnlichen Lebens erscheinen, selbst wenn es um die großen Themen von Liebe und Tod, von Verlust und Neubeginn geht, andrerseits aber in ihrer Tragweite und Intensität ausgeführt werden, so dass die Geschichten therapeutische Wirkung haben und Wege der Verarbeitung von Trauer und Schmerz aufweisen - und das gelingt mit Leichtigkeit, mit Witz, Liebe zum Detail, und Lust am Erzählen. Ein reifes Werk, wenngleich an manchen Stellen, vor allem dem Ende zu, ein wenig ausufernd, als sollte die Seitenzahl erhöht werden...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Kugler VINE-PRODUKTTESTER am 17. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Babette hat ihren Mann Fritz bei einem Autounfall verloren. Der schwule Florian begleitet seinen Freund Alfred, ein Modedesigner, beim Sterbeprozess.

Dann macht sich Florian auf die Suche nach dem blauen Kleid, das letzte Stück aus Alfred’s Hand. Er findet Babette, die es sich gekauft hatte, um der Trauer um Fritz zu entrinnen.

Babette lernt bei ihren Spaziergängen zum Friedhof Thomas kennen, der dort regelmässig joggt und stürzt. Sie hilft ihm. Eine Beziehung keimt auf und scheint bereits im Keim zu ersticken.

Florian zieht bei Babette ein. Die beiden machen spontan eine Reise nach Mexiko zum Tag der Toten, der an Allerheiligen gefeiert wird. Babette teilt dies Thomas in einem Brief mit und verspricht ihm jeden Tag zu schreiben. Sie tut es auch und nennt die Probleme ihrer Beziehung beim Namen.

Am Tag der Toten verschwindet Florian mit einem unbekannten Mexikaner und Babette tanzt sich die Füsse wund. Als sie in die Pension zurückkommt, findet sie Thomas. Florian will in Mexiko bleiben, um sich zu finden. Ende gut, alles gut? Das bleibt offen.

Das Buch liest sich schnell und hätte für meinen Geschmack etwas tiefer die Persönlichkeiten der Beteiligten beleuchten können. Warum ist Thomas plötzlich in Mexiko? Warum bleibt Florian dort? Alles in allem trotzdem ein kurzweiliger Zeitvertreib.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Verena Hagedorn am 9. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Doris Dörrie in ihrem Element: als Alltagschronistin, als scharfe Beobachterin von Befindlichkeiten, die es auch fertig bringt, heiße Eisen wie den Tod literarisch anzupacken, ohne dabei melodramatisch zu werden. Schön in ihrem Buch sind vor allem die kleinen Verwerfungen in den menschlichen Beziehungen, die die etwas konstruierte Situation(2 Menschen, die beide einen Geliebten verloren haben, begegnen sich und wachsen aneinander) trotzdem so glaubhaft machen. Etwa die Rückblicke auf Babettes Reise nach Indonesien zusammen mit ihrem Mann, der auf dieser Reise bei einem Unfall ums Leben kommen wird: Noch im Flugzeug verbringt sie die Zeit mit Gedankenspielen, wie das Leben mit einem anderen Mann für sie aussehen könnte. Genau durch diese Ambivalenz der Figuren wird ihre Trauer umso echter und nachvollziehbarer, und das ist Doris Dörries große Kunst: selbst melodramatisches so auf die Augenhöhe des Lesers zu bringen, dass er in eine Geschichte eintauchen kann. Kein Buch für die Ewigkeit, aber ein tröstliches für den Alltag.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 7. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Ein kleines Buch über die beiden einzigen Themen, über die es sich laut Marcel R-R noch zu schreiben lohnt: Liebe und Tod. Babette hat ihren Mann durch einen Unfall verloren, Florian seinen Lebenspartner Alfred durch Krebs. Die beiden Trauernden treffen aufeinander, als Florian für eine Retrospektive die Kleider zusammensucht, die Alfred als Modedesigner geschaffen hatte und dazu auch Babettes blaues Kleid ausleiht.
Wohltuend, dass von Anfang an klar ist: Aus Babette und Florian kann kein Paar werden; es wird keine abgegriffene Love-Story geben. Weiterhin gefällt, dass die Trauer ohne Sentimentalität geschildert wird; es ist Raum für alle Gedanken und Gefühle eines Trauernden: Schuld, die Last verpasster Chancen, die Leere des eigenen Leben. Es gibt keine richtige oder falsche Art zu trauen, nur eine persönliche, und niemand kann vorschreiben, wielange diese Trauer zu dauern hat. Das wird auch deutlich in den mexikanischen Szenen, als Florian und Babette die Totengedenktage dort besuchen, eine Mischung aus Halloween, Kirmes und Allerheiligen.
Nur schade, dass Florians Idee, von der das Buch seinen Titel hat, nicht weiter verfolgt wird, sondern sang- und klanglos untergeht. Es sieht so aus, als hätte Dörrie während des Schreibens ihrer Geschichte eine andere Richtung gegeben. Es ist ein sehr lesenswertes Buch daraus geworden, aber nicht das, was sein Anfang versprochen hat.
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