Das blaue Kleid und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Das blaue Kleid auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das blaue Kleid [Gebundene Ausgabe]

Doris Dörrie
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 8,99  
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,90  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Diogenes (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257063199
  • ISBN-13: 978-3257063196
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 265.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

In Doris Dörries Film Keiner liebt mich besucht die Heldin Fanny einen Volkshochschulkurs zum Thema "Selbstbestimmtes Sterben" inklusive Do-it-yourself-Sarg und Probebeerdigung. Auch in Dörries Büchern spielt der Tod immer wieder eine Rolle -- und natürlich die Liebe. In ihrem zweiten Roman gehen diese zwei großen Themen der Literatur eine dramatische Verbindung ein: Der Zufall bzw. Das blaue Kleid bringt zwei Menschen zusammen, denen der Tod ihren Liebsten entrissen hat.

Dörries Figuren sind immer auf der Suche: nach der großen Liebe, dem kleinen Glück im Alltag oder dem Sinn des Lebens. Manchmal findet man allerdings Unerwartetes, so wie Florian. Er sucht das blaue Kleid, um für Alfred -- verstorbener Geliebter und zudem genialer Modedesigner -- eine "Gedächtnismodenschau" zu veranstalten. Und findet dabei Babette, die ihren Mann bei einem Verkehrsunfall auf Bali verloren hat. Die beiden ungleichen Leidensgenossen freunden sich an, erproben gemeinsam mit vorsichtigen Schritten ein Leben nach dem Schicksalsschlag.

Das Schöne an dem Roman und eigentlich an allen Werken der Autorin und Regisseurin: Das Tragische ist immer nur einen Katzensprung vom Komischen entfernt. Selbst bei einem solchen Thema verlässt Doris Dörrie, die selbst vor einigen Jahren ihren Mann durch Krebs verloren hat, nie ihr Sinn für Humor und ihre Fähigkeit das Leben in seiner Komplexität und existenziellen Schwere federleicht in Worte zu fassen.

Am Ende der Geschichte fliegen Babette und Florian gemeinsam nach Mexiko, wo an Allerheiligen der Friedhof zur Partyzone wird: Musik, Tanz und Totenköpfe aus Zucker, die man seinen Lieben schenkt -- der Verlorenen gedenken und zugleich das Leben feiern. Und genau das gelingt auch diesem Roman auf eindrucksvolle Weise. --Christian Stahl

Pressestimmen

"Doris Dörrie ist eine Meisterin des befreienden Lachens; das ist ihr Geheimnis." (Siegfried Schober, Die Zeit)
"Doris Dörrie versteht das Handwerk der Erzählerin, und sie schreibt Geschichten, für die ich jeden Fernsehabend sausen lassen würde." (Annemarie Stoltenberg, Norddeutscher Rundfunk)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch über Liebe und Tod 28. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Florian liebt Alfred, Alfred liebt Florian. Alfred ist krebskrank und wird sterben, der sichere Tod taucht in der Beziehung des schwulen Paares momentan wie ein Gespenst auf, um sich bald darauf wieder im Hintergrund des Alltagstrubels zurückzuziehen. Die Gewissheit, dass Alfred sterben wird, macht ihn unantastbar.
Alfred und Florian sind Inhaber einer Boutique, Alfred ist die schöpferische Kraft von den beiden und entwirft Kollektionen; jedes Jahr geht daraus ein besonderes Kleid hervor, in Alfreds letzten Lebensjahr kreiert er „das blaue Kleid".
Es scheint schicksalhaft vorgezeichnet zu sein, dass ausgerechnet Babette, die den plötzlichen Tod ihres Ehemannes Fritz während eines gemeinsamen Urlaubes nicht wahrhaben kann, dieses blaue Kleid erwirbt, möglicherweise gerade deshalb, weil Alfred ihr verspricht, dass „das Kleid ihr Leben verändern wird."
Nach dem Tod Alfreds spielt das blaue Kleid eine entscheidende Rolle für den Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen Florian und Babette. Gegenseitiges Verständnis schweißt sie zusammen, gleichzeitig distanzieren sie sich von ihrer Umgebung, die sie nicht versteht und scheuen sich neue Beziehungen zuzulassen.
Bei ihrem täglichen Spaziergang lernt Babette Thomas kennen, der ihr strikt den Zugang zu sich selbst versperrt und vom Zwang beherrscht wird, nichts dem Zufall zu überlassen und alles im vorhinein genau zu planen. Offensichtlich nicht gerade der geeignete Partner für Babette, die ins sich die aufwallende Sehnsucht nach einer erfüllenden Liebe, Geborgenheit und Nähe spürt.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein reiseführer in das Land der Gefühle 27. Juli 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wieder gelingt es Doris Dörrie, bekannte Gefühle aus dem Alltag so zu beschreiben, dass sie einerseits als Teil des ganz gewöhnlichen Lebens erscheinen, selbst wenn es um die großen Themen von Liebe und Tod, von Verlust und Neubeginn geht, andrerseits aber in ihrer Tragweite und Intensität ausgeführt werden, so dass die Geschichten therapeutische Wirkung haben und Wege der Verarbeitung von Trauer und Schmerz aufweisen - und das gelingt mit Leichtigkeit, mit Witz, Liebe zum Detail, und Lust am Erzählen. Ein reifes Werk, wenngleich an manchen Stellen, vor allem dem Ende zu, ein wenig ausufernd, als sollte die Seitenzahl erhöht werden...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichten auf Augenhöhe 9. September 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Doris Dörrie in ihrem Element: als Alltagschronistin, als scharfe Beobachterin von Befindlichkeiten, die es auch fertig bringt, heiße Eisen wie den Tod literarisch anzupacken, ohne dabei melodramatisch zu werden. Schön in ihrem Buch sind vor allem die kleinen Verwerfungen in den menschlichen Beziehungen, die die etwas konstruierte Situation(2 Menschen, die beide einen Geliebten verloren haben, begegnen sich und wachsen aneinander) trotzdem so glaubhaft machen. Etwa die Rückblicke auf Babettes Reise nach Indonesien zusammen mit ihrem Mann, der auf dieser Reise bei einem Unfall ums Leben kommen wird: Noch im Flugzeug verbringt sie die Zeit mit Gedankenspielen, wie das Leben mit einem anderen Mann für sie aussehen könnte. Genau durch diese Ambivalenz der Figuren wird ihre Trauer umso echter und nachvollziehbarer, und das ist Doris Dörries große Kunst: selbst melodramatisches so auf die Augenhöhe des Lesers zu bringen, dass er in eine Geschichte eintauchen kann. Kein Buch für die Ewigkeit, aber ein tröstliches für den Alltag.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach dem Tod 7. Mai 2004
Von marielan VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ein kleines Buch über die beiden einzigen Themen, über die es sich laut Marcel R-R noch zu schreiben lohnt: Liebe und Tod. Babette hat ihren Mann durch einen Unfall verloren, Florian seinen Lebenspartner Alfred durch Krebs. Die beiden Trauernden treffen aufeinander, als Florian für eine Retrospektive die Kleider zusammensucht, die Alfred als Modedesigner geschaffen hatte und dazu auch Babettes blaues Kleid ausleiht.
Wohltuend, dass von Anfang an klar ist: Aus Babette und Florian kann kein Paar werden; es wird keine abgegriffene Love-Story geben. Weiterhin gefällt, dass die Trauer ohne Sentimentalität geschildert wird; es ist Raum für alle Gedanken und Gefühle eines Trauernden: Schuld, die Last verpasster Chancen, die Leere des eigenen Leben. Es gibt keine richtige oder falsche Art zu trauen, nur eine persönliche, und niemand kann vorschreiben, wielange diese Trauer zu dauern hat. Das wird auch deutlich in den mexikanischen Szenen, als Florian und Babette die Totengedenktage dort besuchen, eine Mischung aus Halloween, Kirmes und Allerheiligen.
Nur schade, dass Florians Idee, von der das Buch seinen Titel hat, nicht weiter verfolgt wird, sondern sang- und klanglos untergeht. Es sieht so aus, als hätte Dörrie während des Schreibens ihrer Geschichte eine andere Richtung gegeben. Es ist ein sehr lesenswertes Buch daraus geworden, aber nicht das, was sein Anfang versprochen hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen der Tod ist nicht cool 30. August 2002
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
„Ich hatte eine [Liebe], und vielleicht ist das schon mehr, als die meisten bekommen. Eine im Leben muß vielleicht reichen. Und ich kenne doch alles, was dann kommt: Zusammenziehen, die Fernbedienung vom Fernseher ihm überlassen, später ein zweites Gerät kaufen, damit man sich nicht mehr ins Gehege kommt, wandern in den Bergen im Herbst, der ganze Kram der Mittelalterlichen.
Er musterte sie, als wolle er ihre Kleidergröße abschätzen. Dafür würde ich meine rechte Hand geben, sagte er schließlich und da fangen beide an zu heulen."
Babettes Mann ist plötzlich bei einem Verkehrsunfall gestorben, Florians Lebenspartner Alfred langsam an Krebs verreckt. Die beiden treffen sich, reden miteinander, zeitweilig zieht Florian zu Babette. Der Tod ist nicht cool.
„Ihre wenigen Bekannten verlogen bald die Geduld mit ihr. Warum ging es ihr denn immer noch nicht besser? Warum kam sie nicht ins Leben zurück? Sie brach den Kontakt zu ihnen ab, weil es ihr peinlich war, daß sie so traurig war."
Der Tod ist ein altes Themen in der Literatur und doch so schwer zu handhaben. Entweder wird es furchtbar gefühlvoll und droht in Kitsch abzugleiten. Und wer möchte Kitsch lesen? Oder es wird einfach cool darüber hinweggegangen. Aber cool ist keiner ihrer Figuren.
Doris Dörrie hat sich an das Thema gewagt und sie hat sich nicht gescheut, in die Gefühle einzutauchen, in zwei Leben, die so ganz anders sind als „Urlaub, fünf Sterne Kerle inklusive" oder Selbstmitleid „nicht ohne meinen Dackel".
Ihr ist es - meistens - gelungen, den schmalen Grat zwischen Gefühlen, die nicht behauptet, sondern beschrieben werden und dem Kitsch nicht zu verlassen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Trauerzeit
Aus den Gedanken und Gefühlen, die in diesem Buch beschrieben werden ist ersichtlich, dass die Autorin die Erfahrung gemacht haben muss, wie es ist, wenn man seinen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Höller Brigitte veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nichts halbes, nichts ganzes
Kann sich nicht entscheiden, ob komisch oder tragisch, Erzählperspektiven wechseln zu abrupt, man findet in keinem der beiden Protagonisten eine Figur, die wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von N. Prediger veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht.
Die Geschichte "Das blaue Kleid" von Doris Dörrie läuft leicht voran, die Charaktere sind überschaubar, die Geschichte ist überschaubar. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von BÖCHERWURRRM veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Liebe - Leben - Tod
Dies war mein erstes Buch von Doris Dörrie, aber bestimmt nicht mein letztes. Das Buch hat mir auf Anhieb gefallen. Es ist leicht zu lesen, gut verständlich geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Karibik2009 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mir sehr gefallen
Zu diesem Buch bin ich eigentlich durch Zufall gekommen. Ich wollte ein neues Buch lesen. Es durfte nicht zu dick sein, damit ich es rechtzeitig zu Ende lesen konnte bevor der... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von A.T. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, für alle, die mal etwas Anderes lesen wollen
Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es ist ebenso lustig, wie traurig, sehr skuril, ungewöhnlich, habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Karin Scheuer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zwischenmenschliche Beziehungen
Ein Buch, das einen nachdenklich stimmt und einen nachdenken läßt über die Vielschichtigkeit der Liebe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2011 von Helga G.
4.0 von 5 Sternen melancholisch, traurig, schön, leise, humorvoll
Zwei Menschen haben ihre Liebsten verloren, Babette ihren Mann durch einen Verkehrsunfall auf Bali, Florian seinen Freund durch Krebs. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2008 von wortmeer
4.0 von 5 Sternen Ein leichtes Buch über den schweren Tod
Ich kenne kein Buch, in dem so sanft und gleichzeitig so eindringlich mit dem Thema Tod umgegangen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2008 von B.B.
3.0 von 5 Sternen Trauerbewältigung
Babette hat ihren Mann Fritz bei einem Autounfall verloren. Der schwule Florian begleitet seinen Freund Alfred, ein Modedesigner, beim Sterbeprozess. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2006 von B. Kugler
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar