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Das bin doch ich: Roman
 
 
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Das bin doch ich: Roman [Gebundene Ausgabe]

Thomas Glavinic
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 8 (25. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446209123
  • ISBN-13: 978-3446209121
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.346 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Glavinic
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Ich-Erzähler Thomas Glavinic in Thomas Glavinics Roman Das bin doch ich hat es nicht leicht. Zwei Frauen und eine Leidenschaft machen ihm das Dasein zum Problem. Auf der einen Seite steht Else, die pragmatische und etwas quengelige Partnerin, der der Autor aus Wien nicht nur seinen schlafraubenden Sohn verdankt, sondern die ihn auch bereits im November damit nervt, dass er noch nicht daran gedacht hat, die Winterreifen zu montieren. Auf der anderen Seite steht die ebenfalls etwas quengelige Mutter, die ihrem Sohn das große Vorbild Daniel Kehlmann und dessen Überraschungsbestseller Die Vermessung der Welt immer wieder mal unter die Nase reibt („Warum schreibst du nicht mal so was?“). Und da wären wir auch schon beim dritten Problem, der großen Leidenschaft von Thomas Glavinic, dem Schreiben. Denn der Ich-Erzähler von Das bin doch ich hat ein Buch geschrieben. Und dieses Buch, soll, ja: muss nach seiner Meinung den Deutschen Buchpreis bekommen.

Man darf es schon verraten: Das Buch bekommt den Deutschen Buchpreis nicht. Anders als Das bin doch ich im wahren Leben schafft es das Werk von Glavinics Alter Ego Glavinic im Roman nicht auf die Longlist der Jury. Die Gründe hierfür weiß Daniel Kehlmann, dessen fiktive (oder vielleicht doch gar nicht so fiktive?) Gestalt in Das bin doch ich ebenso Gastauftritte hat wie namentlich genannte wankelmütige Romankritiker, Autorenagenten und Lektoren darin vertreten sind. Denn Das bin doch ich ist eine Satire, die witzig und eloquent, aber niemals verletzend vom Innenleben des Literaturbetriebs zu berichten weiß.

Die sanfte Milde, mit der Rezensenten wie Denis Scheck ihr Fett weg kriegen, mag manchem Leser vielleicht nicht reichen. Und trotzdem: Das bin doch ich ist gute Unterhaltungsliteratur über das Innenleben eines gar nicht mal schlechten -- und dabei noch ebenso sanft selbstironischen -- Schriftstellers. Und das ist doch schon eine ganze Menge. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

"'Das bin doch ich' - das soll das lustigste deutschsprachige Buch dieses Herbstes sein, wie es nun werbemäßig von vielen Dächern pfeift? Stimmt genau. Der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic, 35, hat ein gerissenes, wüstes und nicht die Bohne banales Buch geschrieben über das Saufen, das Fressen, das Reden - und die Sehnsucht nach dem Deutschen Buchpreis." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 41/2007 "Vielleicht ist das Erfolgsgeheimnis von Glavinic' Buch vor allem eine Frage des Taktes: Denn obwohl sein Material authentisch ist, geht er damit bei aller narzisstischen Extremität so delikat um, dass sich der Leser nie wie im Reality-TV fühlt. ... 'Das bin doch ich' ist ein psychologisch enorm gescheites Buch, das den eigenen Nabel beschaut, ohne darüber den Kopf zu verlieren." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 09.10.07 "Es ist große komische Kunst, wie der Autor Glavinic die Ängste, Wünsche und Neurosen seines Roman-Doppelgängers in einem pointierten, nie überdrehten Parlando-Ton notiert, als feile er an einer ans Amt für Schriftstellererfolg gerichteten Beschwerdeschrift. Es ist hinreißend, wie waghalsig hier einer mit Fiktion und Exhibitionismus jongliert. Das schönste, seltsame Wunder dieses Buchs aber bewirkt, dass einem der paranoide, glücklich verzweifelte Held nicht bloß die Lachtränen in die Augenwinkel treibt, nein: Er wächst einem wirklich ans Herz." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 41/2007 "Thomas Glavinic ist sicherlich eine der Entdeckungen des Jahres. ... Sein Roman 'Das bin doch ich' war der mit Abstand ungewöhnlichste Schmöker auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis." Brigitte Helbling, Welt am Sonntag, 11.11.07

"Eine lesenswerte Höllenfahrt durch die Abgründe der Alltagswelt." Alexander Cammann, Die taz, 22.09.07 "So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen." Ursula März, Die Zeit, 20.09.07 "Eine furiose Egomanie. Auf komischste Art doppelt gemoppelt ist das Buch des jungen österreichischen Schriftstellers. Es handelt von den Leiden eines Schreibenden, von der Sehnsucht nach öffentlicher Wahrnehmung und den Zumutzungen durch ihre Protagonisten, ohne deshalb eine Literaturbetriebssatire zu sein. Das könnte banal sein, wäre da nicht Glavinics virtuoser Umgang mit dem Komischen." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 12.09.07 "Ein überaus kluges, komisches, interessantes, kurz: lesenswertes Buch." Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.09.07 "Ein kurzweiliger, komischer und durchgeknallter Roman, der tiefe Einblicke in die komplexe Psyche eines jungen, aber nicht unerfahrenen Schriftstellers verschafft." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 23.08.07 "Humor ist schwer. Selbstironie vielleicht noch schwerer. Glavinic beherrscht dieses Metier." Daniela Strigl, Der Standard, 18.08.07 "Thomas Glavinic gelingt das seltene Kunststück, eine halbfiktive Figur auf der Grundlage seines eigenen, eher durchschnittlichen Lebens zum Hanswurst zu machen und dabei stilistisch auf hohem Niveau zu operieren." Kolja Mensing, Deutschlandradio, 21.08.07 "Die Kunst dieses Romans besteht darin, dass all das so flüssig, leicht und komisch bis zum bitteren Ende heruntererzählt ist. Und dazu komplett selbstironisch. Denn der Teufel steckt vor allem in Glavinic selbst." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 23.08.07 "Natürlich macht die Lektüre auch deshalb so großen Spaß, weil man sich an den Neurosen, Überspanntheiten, Lächerlichkeiten und Liebeswürdigkeiten des Helden so ungefiltert erfreut

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Roland Freisitzer TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Szenen aus dem Leben des T.G.?

Das bin doch ich...

oder doch nicht?

Thomas Glavinic schreibt über einen Thomas Glavinic, der (wo hört die Wahrheit auf, wo beginnt die Fiktion?) ein neurotischer Hypochonder ist, der dem Alkohol ziemlich zuspricht, der wehleidig und sentimental den Erfolg von "Die Vermessung der Welt" seines Freundes Daniel Kehlmann verfolgt, der dem auf einen Verlag hoffenden Thomas Glavinic immer wieder SMS mit den Verkaufszahlen schickt, der Lesungen mit obligaten Einladungen zum Essen danach (u.a. mit dem Kulturstadtrat der Stadt Wien) scheinbar nur unter Alkoholeinfluß übersteht und Zugreisen mit der ÖBB scheinbar nur schwer verdaut.
Da gibt es vieles, was wirklich vergnüglich ist, einige Kapitel sind sogar wirklich lachkrampfgefährlich (die Leberknödelsuppe am Naschmarkt...oder die Familienfeier in der Südsteiermark). Leider bleibt der Roman Stückwerk, da das einzige wirkliche Verbindungsglied zwischen den (wirklich zynisch-heiteren) Szenen aus dem Leben des T.G. der ständige SMS-Verkehr (mit gelegentlichen Telefonaten dazwischen eingestreut) zwischen Thomas Glavinic und Daniel Kehlmann ist. Spannend ist der Gedanke, der durch das Buch begleitet- nämlich: Wo beginnt hier Fiktion? Was ist erfunden, was war wirklich?

Fazit- Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch, sehr gut geschrieben, aber nach dem Zuklappen bleibt leider nicht viel hängen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das ist hoffentlich nicht er 14. November 2008
Format:Gebundene Ausgabe
wie immer habe ich alles falsch gemacht. vor einem jahr las ich als erstes buch von glavinic sein zuletzt geschriebenes "das bin doch ich" - und habe, auch in kenntnis der bücher der darin genannten schriftstellerkollegen, herzlich gelacht über diesen hypochondren, wehleidigen antihelden, von dem ich fest glaube, dass glavinic nicht uneingeschränkt sagen wird: "das bin doch ich". ich hatte natürlich von der "arbeit der nacht" und von "haffner" gehört - aber noch nicht gelesen. vor zwei monaten etwa las ich dann unmittelbar hintereinander "die arbeit der nacht", den "kameramörder", dann "haffner", dann "wie man leben soll". vom "herrn susi" liess ich die finger, da glavinic auf einer website selbst vor diesem buch warnt. ich war und bin noch immer erstaunt und beeindruckt vom sprachlichen universum, in dem sich der autor bewegt. "die arbeit der nacht" hat mir soviel angst gemacht wie mir "wie man leben soll" tränen in die augen getrieben hat. und so las ich jetzt, quasi zum abschluss, nochmals "das bin doch ich" - und mein lachen war gleich noch viel lauter als bei der ersten lektüre dieses buches. und ich verstehe gut, dass glavinic nach der "arbeit der nacht" etwas schreiben wollte, was von den albträumen dieses buches möglichst weit entfernt ist. und - ich freue mich schon auf das nächste buch von ihm.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selten so gelacht 25. Februar 2010
Von Leseliese
Format:Taschenbuch
Lieber Thomas Glavinic,
ich nehme mal an, dass Sie als egomanischer Schriftsteller nicht nur permanent Ihre Mails, sondern auch die Buchbesprechungen -beispielsweise hier bei Amazon - lesen. Da ich leider Ihre Mail-Adresse nicht habe, hoffe ich, dass meine Nachricht Sie auf diesem Weg erreicht. Also: Ich habe mich selten mit einem Buch so amüsiert wie mit diesem. Es ist leider das erste von Ihnen, das ich gelesen habe, aber wenn "Die Arbeit der Nacht" auch nur halb so gut ist und tatsächlich "Gut gegen Nordwind" stattdessen auf die Longlist gekommen ist, dann können Sie wirklich auf den Deutschen Buchpreis pfeifen (ich fand den "Nordwind" recht durchschnittlich, allerdings "Das Wetter vor 15 Jahren" richtig gut). Obwohl so ein Buchpreis natürlich gut für die Verkaufszahlen ist, wie man am Buch Ihres Freundes Kehlmann sieht, das den Erfolg aber auch verdient hat. Ich habe es bereits mehrfach gekauft und verschenkt. Allerdings hat der auch von Geburt an einen dicken Vorteil Ihnen gegenüber: Kehlmann kann man sich einfach leichter merken als Glavi.... ' ich weiß noch immer nicht, wie sich Ihr Name ausspricht, das muss ich erstmal üben, um den in einer Buchhandlung flüssig herausbringen zu können.

An die restlichen Leser der Amazon-Kritiken: "Das bin doch ich" ' unbedingt kaufen! Es ist herrlichste Unterhaltungslektüre, wunderbar geschrieben, urkomisch und von der ersten bis zur letzten Seite ein riesiger Lesespaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Über den Inhalt brauche ich hier nicht zu referieren, das haben andere schon ausführlich getan. Aber verlassen Sie sich darauf: Das Buch ist einfach köstlich.
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von Glavinic gebannt
Frankfurter Hauptbahnhof - Modernes Antiquariat - ich suche ein Geburtstagsbuch für eine Kollegin, einen Roman, da gerät mir Glavinic in die Hände. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Strasser-Koehler, Ute veröffentlicht
Einer meiner All-Time-Favoriten
Noch immer eines der besten Bücher, das in den letzten Jahren aus Österreich kam. So schonungslos, selbstironisch und schön kann man von sich selbst erzählen... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von ernestine veröffentlicht
Das geht doch besser
Ich entsinne mich, dass Thomas Glavinic mal angemerkt hat, dass jeder Autor ein Buch "geschenkt" bekommt, das sich quasi von selbst schreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von k9720145 veröffentlicht
Das ist doch Glavinic
Ich habe dieses buch durchaus mit freude und interesse gelesen. Das problem: herr glavinic, der hier einen autobiographischen roman vorlegt, ist hochgradig unsympathisch. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von A. Metz veröffentlicht
Das bin ich - ja oder doch....
Geniale Idee: Thomas Glavinic schreibt einen Roman mit dem Schriftsteller Thomas Glavinic als Protagonisten. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Dr. Stephan Teichmann veröffentlicht
Selten so amüsiert
Clavinic nimmt mit dem Hypochonder Clavinic in seinem Roman nicht nur unsere überspannte Welt auf die Schippe, sondern karikiert auch den Literaturzirkus. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Otto Pottem veröffentlicht
sämtliche wiener beisel besuchen ohne selbt einen kater zu haben
super buch! selten so gelacht und in einem zug durchgelesen, weil eine längere pause gar nicht durchzuführen war.
Vor 20 Monaten von elisabetha veröffentlicht
stinklangweilig
Warum stand nur "Bestseller" auf dem Taschenbuch? Ich habe den Klappentext gelesen und gedacht "Hoppla, das ist aber eine interessante Sache: Der Autor als Hauptperson und als... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von tika veröffentlicht
Die Vermessung der Schriftstellerwelt
Thomas Glavinic hat in diesem Roman, der 2007 erschien, über einen Autor namens Thomas Glavinic geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Thomas Liehr veröffentlicht
Das bin doch ich
Hoch gelobt - jedoch nur halb stand gehalten!

Durch Mundpropaganda mir wärmstens empfohlen, kaufte ich mir das Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von anke veröffentlicht
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