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Das bin doch ich
 
 

Das bin doch ich (Gebundene Ausgabe)

von Thomas Glavinic (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Hanser Belletristik; Auflage: 1 (25. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446209123
  • ISBN-13: 978-3446209121
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 45.194 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Ich-Erzähler Thomas Glavinic in Thomas Glavinics Roman Das bin doch ich hat es nicht leicht. Zwei Frauen und eine Leidenschaft machen ihm das Dasein zum Problem. Auf der einen Seite steht Else, die pragmatische und etwas quengelige Partnerin, der der Autor aus Wien nicht nur seinen schlafraubenden Sohn verdankt, sondern die ihn auch bereits im November damit nervt, dass er noch nicht daran gedacht hat, die Winterreifen zu montieren. Auf der anderen Seite steht die ebenfalls etwas quengelige Mutter, die ihrem Sohn das große Vorbild Daniel Kehlmann und dessen Überraschungsbestseller Die Vermessung der Welt immer wieder mal unter die Nase reibt („Warum schreibst du nicht mal so was?“). Und da wären wir auch schon beim dritten Problem, der großen Leidenschaft von Thomas Glavinic, dem Schreiben. Denn der Ich-Erzähler von Das bin doch ich hat ein Buch geschrieben. Und dieses Buch, soll, ja: muss nach seiner Meinung den Deutschen Buchpreis bekommen.

Man darf es schon verraten: Das Buch bekommt den Deutschen Buchpreis nicht. Anders als Das bin doch ich im wahren Leben schafft es das Werk von Glavinics Alter Ego Glavinic im Roman nicht auf die Longlist der Jury. Die Gründe hierfür weiß Daniel Kehlmann, dessen fiktive (oder vielleicht doch gar nicht so fiktive?) Gestalt in Das bin doch ich ebenso Gastauftritte hat wie namentlich genannte wankelmütige Romankritiker, Autorenagenten und Lektoren darin vertreten sind. Denn Das bin doch ich ist eine Satire, die witzig und eloquent, aber niemals verletzend vom Innenleben des Literaturbetriebs zu berichten weiß.

Die sanfte Milde, mit der Rezensenten wie Denis Scheck ihr Fett weg kriegen, mag manchem Leser vielleicht nicht reichen. Und trotzdem: Das bin doch ich ist gute Unterhaltungsliteratur über das Innenleben eines gar nicht mal schlechten -- und dabei noch ebenso sanft selbstironischen -- Schriftstellers. Und das ist doch schon eine ganze Menge. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

und sich zum Beispiel immerzu fragt, wie diese sympathische Ehefrau das nur mit dem aushält ... " Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 09.10.07 "'Das bin doch ich' - das soll das lustigste deutschsprachige Buch dieses Herbstes sein, wie es nun werbemäßig von vielen Dächern pfeift? Stimmt genau. Der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic, 35, hat ein gerissenes, wüstes und nicht die Bohne banales Buch geschrieben über das Saufen, das Fressen, das Reden - und die Sehnsucht nach dem Deutschen Buchpreis." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 41/2007 "Vielleicht ist das Erfolgsgeheimnis von Glavinic' Buch vor allem eine Frage des Taktes: Denn obwohl sein Material authentisch ist, geht er damit bei aller narzisstischen Extremität so delikat um, dass sich der Leser nie wie im Reality-TV fühlt. ... 'Das bin doch ich' ist ein psychologisch enorm gescheites Buch, das den eigenen Nabel beschaut, ohne darüber den Kopf zu verlieren." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung, 09.10.07 "Es ist große komische Kunst, wie der Autor Glavinic die Ängste, Wünsche und Neurosen seines Roman-Doppelgängers in einem pointierten, nie überdrehten Parlando-Ton notiert, als feile er an einer ans Amt für Schriftstellererfolg gerichteten Beschwerdeschrift. Es ist hinreißend, wie waghalsig hier einer mit Fiktion und Exhibitionismus jongliert. Das schönste, seltsame Wunder dieses Buchs aber bewirkt, dass einem der paranoide, glücklich verzweifelte Held nicht bloß die Lachtränen in die Augenwinkel treibt, nein: Er wächst einem wirklich ans Herz." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 41/2007 "Thomas Glavinic ist sicherlich eine der Entdeckungen des Jahres. ... Sein Roman 'Das bin doch ich' war der mit Abstand ungewöhnlichste Schmöker auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis." Brigitte Helbling, Welt am Sonntag, 11.11.07

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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Szenen aus dem Leben des T.G. ?, 27. August 2007
Von Roland Freisitzer "freisitzer" (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Das bin doch ich... Thomas Glavinic schreibt über einen Thomas Glavinic, der (wo hört die Wahrheit auf, wo beginnt die Fiktion?) ein neurotischer Hypochonder ist, der dem Alkohol ziemlich zuspricht, der wehleidig und sentimental den Erfolg von "Die Vermessung der Welt" seines Freundes Daniel Kehlmann verfolgt, der dem auf einen Verlag hoffenden Thomas Glavinic immer wieder SMS mit den Verkaufszahlen schickt, der Lesungen mit obligaten Einladungen zum Essen danach (u.a. mit dem Kulturstadtrat der Stadt Wien) scheinbar nur unter Alkoholeinfluß übersteht und Zugreisen mit der ÖBB scheinbar nur schwer verdaut.
Da gibt es vieles, was wirklich vergnüglich ist, einige Kapitel sind sogar wirklich lachkrampfgefährlich (die Leberknödelsuppe am Naschmarkt...oder die Familienfeier in der Südsteiermark). Leider bleibt der Roman Stückwerk, da das einzige wirkliche Verbindungsglied zwischen den (wirklich zynisch-heiteren) Szenen aus dem Leben des T.G. der ständige SMS-Verkehr (mit gelegentlichen Telefonaten dazwischen eingestreut) zwischen Thomas Glavinic und Daniel Kehlmann ist. Spannend ist der Gedanke, der durch das Buch begleitet- nämlich: Wo beginnt hier Fiktion? Was ist erfunden, was war wirklich?
Fazit- Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch, sehr gut geschrieben, aber nach dem Zuklappen bleibt leider nicht viel hängen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Thomas Glavinics/Maurers Karneval der Selbstironie, 24. April 2008
Von Heike Geilen (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Das bin doch ich (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Hörbuchversion:

"Wer sich nicht selbst zum Besten haben kann, der ist gewiss nicht von den Besten", schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe. Dieser Worte des Herrn Geheimrates hat sich Thomas Glavinic in seinem jüngsten Roman, der es 2007 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises schaffte, angenommen. Sein Text strotzt geradezu vor Selbstironie.
Nun liegt die gesprochene, nein inszenierte Version mit einem großartigen Thomas Maurer vor.

Zum Schmunzeln, oft laut Lachen, kommt der Hörer auf den 4 CDs mit einer Laufzeit von beinahe fünf Stunden sehr oft.
Thomas Glavinic erzählt über Thomas Glavinic, seine Eitelkeiten und seine Schwächen und noch dazu ziemlich schonungslos, voller Ehrlichkeit, gnadenloser Selbstironie, Witz und Charme, in einer Diktion, die durch unverkrampfte und ungekünstelte Frische besticht.
Gleichzeitig offenbart er eine gehörige Portion Mut. Denn er präsentiert nicht nur sich, seine Besäufnisse und Phobien derart ironisch, sondern stellt gleichermaßen Familie, Freunde und "bekannte Personen des öffentlichen Lebens" an den Pranger, ohne die realen Namen zu verändern.

Sicherlich ist ein großer Teil dieses sympathischen Außenseiters der echte Thomas "Glawenetsch" (nicht einmal sein Name wird in Verlagskreisen korrekt ausgesprochen), und doch ist das Buch keine Autobiografie, sondern ein Roman. Es "ist ein Spiel mit Identitäten, in erster Linie mit jener des Ich-Erzählers", erklärt Glavinic, "weil das nicht ich bin."
Er hat Szenen erfunden und präsentiert sie als hochamüsante Satiren und lauter lustige, pointierte und anekdotisierte Leidensgeschichten. Und ganz gleichgültig, ob wahr oder erfunden, "Das bin doch ich" ist ein amüsantes und subtiles Spiel mit Schriftstellerklischees, und eine "schonungslose Entkleidung der merkwürdig eitlen Gesellschaft, die sich rund um die Ware Buch versammelt", wie die "Hessische Rundschau" schrieb.

Mit dem österreichischen Kabarettisten Thomas Maurer ist die Idealbesetzung gefunden worden. Diese Hörbuchfassung ist nicht nur eine Lesung, sondern Maurer entfaltet sich im wahrsten Sinne des Wortes. Man meint ihn förmlich gestikulieren und das Gesicht zu verschiedenen, situationsbedingten Grimassen verziehen zu sehen. Sein charmanter Wiener Dialekt, der unüberhörbar mal ärgerlich grummelnd, dann wieder verlegen entrückt, ängstlich oder echauffiert wirkt, bringt Glavinics Text geradezu prädestiniert herüber.
Der sprachlich äußerst gewandte Maurer macht aus dem Hörbuch ein maßgeschneidertes, facettenreiches und gewitztes kabarettistisches Schauspiel, mit perfekt imitierten und interpretierten Stimmen. Er prägt diese Hörbuchfassung durch seinen persönlichen Stil und gibt ihm ein charismatisches Profil. Maurer setzt der ohnehin grandiosen Buchvorlage das sogenannte i-Tüpfelchen auf.

Fazit:
Taschentuch erforderlich und von Lachtränen verschleierte Augen garantiert, denn Thomas Maurer versteht es grandios den pointierten Ton des Autors zu treffen.
Fast ist man geneigt zu sagen, dass die großartige Hörbuchversion das geschriebene Wort noch übertrifft.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Oh ja, das ist er!, 1. Dezember 2008
Von Der Buch-Vorleser "André Hanke" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Egal, ob man das neue Buch von Thomas Glavinic nun als Roman - so wird es vom Autor bezeichnet - Tagebuchnotizen oder Reflektionen eines österreichischen Schriftstellers bezeichnen möchte, interessant zu lesen ist Das bin doch ich" (Hanser Verlag) allemal.
Glavinic berichtet, wie er sich als Filmjuror bis aufs Messer streiten musste, seinen täglichen Weißweinkonsum zum Anschub für den zeitigen Nachmittag braucht, belanglose Partys verlaufen können und wie es ist, von seinem kleinen Sohn geliebt zu werden. Mit professioneller Distanz kommt das alles rüber und doch stand ganz offensichtlich der reale Schriftsteller höchst selbst Pate für die recht interessanten Schmankerln, die es zu berichten gibt.
Mit ein wenig Wiener Schmäh und der genau richtigen Mischung aus Lokalkolorit, Bodenständigkeit und der ständigen Suche nach Ideen für das neue Buch lesen sich die gut 200 Seiten locker weg und am Ende bleibt ein Blick in das Leben von Thomas Glavinic dem Schriftsteller, der aber nie genau verrät, wie viel dabei auf Thomas Glavinic, die Romanfigur, fällt.
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Was würde der Selbststilisierung besser dienen als ein offen autobiografischer Bericht eines ruhmsüchtigen Egomanen, das sich nie weiter als zehn Zentimeter vom eigenen Bauchnabel... Lesen Sie weiter...
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In diesem Buch beschreibt Thomas Glavinic einen wichtigen Abschnitt in seinem Leben: sein neuester Roman "Die Arbeit der Nacht" ist fertig; es gilt einen Verleger zu finden. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Interessant, humorvoll und irgendwie auch spannend...

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Vor 13 Monaten von thecommunicator veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Zu wenig Einblick
Das Werk von Thomas Glavinic beschreibt das Leben eines, auf Erfolg hoffenden Schriftstellers, der jedoch nicht eintritt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von already read veröffentlicht

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Vor 15 Monaten von enzoo veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Finde diese Buch sehr witzig!
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Vor 15 Monaten von M. Kandolf veröffentlicht

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Vor 16 Monaten von guitar veröffentlicht

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