Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das bevorzugte Geschlecht
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das bevorzugte Geschlecht [Gebundene Ausgabe]

Martin van Creveld
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 492 Seiten
  • Verlag: Murmann Verlag; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932425529
  • ISBN-13: 978-3932425523
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.109 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003
Frauen liegen vor allem faul auf dem Sofa, nutzen Männer aus, wo es nur geht, und werden immer und überall bevorzugt. Das behauptet der in Jerusalem lehrende Historiker Martin van Creveld in seinem Buch "Das bevorzugte Geschlecht", über das sich Rezensentin Franziska Sperr mächtig geärgert hat. Sperr kann das alles gar nicht fassen. Es gebe Thesen, so Sperr, die so absurd seien, dass man sie gar nicht widerlegen wolle. Crevelds Buch strotze nur davon. Sperr liefert einen Reigen von Zitaten, die die Absurdität von Crevelds Ausführungen vor Augen führen. Crevelds Sprache findet Sperr merkwürdig emotional und aggressiv: auf fast 500 Seiten nur Quengeln, Motzen, Schmollen, Wehklagen! Mit Wissenschaft hat dieses Buch in Sperrs Augen jedenfalls nichts tun. Sie vermutet bei Creveld einen tief sitzenden Hass gegenüber Frauen. "Hier hat sich jemand seinen Frust über die angebliche Bevorzugung von Frauen in Geschichte und Gegenwart von der Seele geschrieben."

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2003
Schon fast empört scheint der Rezensent Andreas Platthaus über die Abhandlung zur Feminismusdebatte von Martin van Creveld. Als "Kampfansage an die feministische Ideologie" bezeichnet der Rezensent die Ausführungen des Autors. Creveld missfalle vor allem, dass sich "die soziale Waagschale immer mehr zuungunsten der Männer neige". Die Beweisführung des Autors, den der Rezensent eigentlich als "begnadeten Kriegshistoriker" beschreibt, bezeichnet er als "befremdlich". Gemachte Rechnungen gingen nicht auf, der Autor verstricke sich in Widersprüche. "Creveld weiß ganz einfach nicht sicher, über was er spricht", schimpft der Rezensent. Des weiteren hält er dem Autor die "unausgesprochene Beschränkung auf die Vereinigten Staaten vor". Ein weiteres Ärgernis sieht der Rezensent in den "typischen Creveldschen Beschwichtigungen", die durch eine Anhäufung des Begriffes "vielleicht" zum Ausdruck kämen. Als absolut "dreist" oder "schlicht widerlich" empfindet Platthaus, was der Autor, der durchaus lautstark "bejammert, was Männer im Krieg psychisch alles erdulden", zum Thema Vergewaltigung beizusteuern hat, dass nämlich die Vergewaltigung vor allem bei "sexuell erfahrenen" Frauen "so gut wie keine Folgen hat". Der Rezensent fragt, ob Creveld "keine anderen als körperliche Verletzungen" bekannt seien. Das Fazit des Autors, Feminismus sei ein "Produkt langer Friedenszeiten", lässt beim Rezensenten die Frage offen, was Creveld den jetzt vorziehe: "Krieg oder Feminismus"?

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Crevelds provokante These lautet: Die Unterdrückung der Frau ist eine in die Irre führende Legende des Feminismus. Warum bezeichnet sich in den Vereinigten Staaten nur eine von drei Frauen als Feministin, während viele andere diesem Begriff extrem ablehnend gegenüberstehen? Warum haben von Florence Nightingale bis Simone de Beauvoir viele berühmte Frauen gesagt, daß sie nie unter den Benachteiligungen litten, die angeblich mit ihrem Geschlecht verbunden sind? Und weshalb ergeben Umfragen unter Frauen der verschiedensten Nationalitäten, daß die meisten von ihnen sich nicht diskriminiert fühlen?
Martin van Creveld hat mit seinem jüngsten Buch eine antifeministische Polemik verfaßt. Seine provokante These lautet: Frauen werden nicht unterdrückt und sind nie unterdrückt worden. Sie sind das eigentlich privilegierte Geschlecht und sind dies auch in der Vergangenheit immer gewesen.
Dazu führt Creveld zahlreiche Beispiele aus Geschichte und Gegenwart an. Als Kinder werden Frauen sanfter behandelt. Als Erwachsene stehen sie unter geringerem Druck, sich zu behaupten und ihren Verpflichtungen nachzukommen. Im Berufsalltag übernehmen sie weniger als die Hälfte der Arbeit. Und im Wirtschaftsleben sind sie oft in der beneidenswerten Situation, Geld ausgeben zu können, ohne es verdienen zu müssen.
Vor diesem Hintergrund ist es für Creveld plausibel, daß die meisten Frauen mit ihrem Los offenbar mehr und weniger zufrieden sind und daß nicht mehr Frauen ihre Kosmetika weggeworfen und ihre BHs verbrannt haben, um in die Blaumänner zu steigen und männliche Berufe auszuüben.
Die Botschaft am Ende seines Buches: Jede Medaille hat zwei Seiten. Wenn Frauen Männern auch nicht in jeder Hinsicht gleichkommen, so sind sie ihnen gegenüber doch in vielen anderen Dingen bevorzugt. Für jeden Nachteil, den sie erleiden müssen, gibt es ein Privileg, das sie allein genießen. Dafür sollten sie ein Bewußtsein entwickeln, um das Zusammenleben und das Verständnis zwischen den Geschlechtern zu erleichtern.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Titel und Cover (eine Reproduktion eines Gemäldes von Fernando Botero) lassen keinen Zweifel aufkommen, wer für Martin Creveld das "bevorzugte Geschlecht" ist. Ein solcher Zugang gilt in der Regel als politisch nicht korrekt und zieht Kritik geradezu magisch an. Dennoch lohnt sicht die Auseinandersetzung mit den Thesen des Autors. - In seinem Streifzug von der Antike bis zur Gegenwart beschreibt Creveld Privilegien, die besonders wohlhabende Frauen genossen haben und auch heute noch genießen. Dabei konzentriert sich der Autor auf die Bereiche Gesetz, Krieg, Krankheit und Lebensqualität. Er weist nach, dass nicht erst die Gesetzgebung der modernen Sozialstaaten den Frauen viele Vorteile brachte, sondern bereits in früheren Epochen Frauen stets als besonders schutzbedürftig angesehen wurden. Er relativiert die Vorstellung von Frauen als Opfer und zeigt anhand der Hexenverfolgung, dass weit weniger Frauen Opfer wurden, als allgemein angenommen wird. Eine ähnliche Schonung erfuhren Frauen während der Kriege. Dies gilt laut Creveld selbst für den 2. Weltkrieg, als deutsche Frauen materiell relativ gut versorgt waren und der Einsatz in Rüstungsbetrieben nicht so umfangreich war, wie er sich in der Wahrnehmung nach dem Krieg darstellte. Bei der Beschreibung "moderner" Privilegien konzentriert sich der Autor auf den Bereich Gesundheit und stellt dazu die These auf, dass Frauen häufig ein höheres Maß an Lebensqualität haben als Männer. Die dazu aufgeführten Quellen lassen diese Argumentation einigermaßen schlüssig erscheinen.
Negativ fallen als Crevelds Arbeit die zahlreichen plakativen Etikettierungen (Beispiel: "Das weihleidige Geschlecht") auf. Sie leisten zu wenig zu einer echten Auseinandersetzung mit dem Thema. Ebenso geht der Autor recht unkritisch mit Begriffen wie "wissenschaftliche Produktivität" um. Sein eigener populärwissenschaftliche Zugang unter auschließlicher Verwendung von Sekundärquellen liefern an etlichen Stellen ein verzerrtes Bild von der Realität. So fehlen die historisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, mit deren Hilfe "Privilegien" von Frauen hätten erklärt werden können.
Insgesamt: sicherlich ein Buch, das an dem Dogma von der generellen Benachteiligung der Frau rüttelt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
98 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
"Was ist der Feminismus schon anders als eine einzige lange Klage?" fragte Martin van Creveld kürzlich im Interview mit dem "Focus". Bisher kannten wir den Israeli mit dem holländischen Namen als Militärhistoriker, der über die "Zukunft des Krieges" räsonnierte, das Wesen des Staates untersuchte und plötzlich mit dem Buch "Frauen und Krieg" einen originellen Zusammenhang herstellte in einer Zeit, in der sich Frauen den Zugang zur Armee rechtlich erstreiten. Im Kursbuch 147 machte er sich über die "Frauen beim Militär" lustig. Fast hellseherisch könnte man meinen. Kam nicht noch eben der Abraham Lincoln im Irak-Krieg ein Großteil der weiblichen Besatzungsmitglieder wegen plötzlich grassierender Schwangerschaften einfach abhanden?

Crevelds neues Werk über "Das bevorzugte Geschlecht" (The Privileged Sex) hätte man unter diesem Gesichtspunkt vielleicht erwarten können. Dennoch hat es uns deswegen besonders überrascht, weil damit erstmals ein renommierter und weltweit anerkannter Sozialhistoriker, ein gestandener Wissenschaftler mithin das bestätigt, was wir in unserer meist eher flapsig-polemisch daherkommenden Elektropostille seit nunmehr anderthalb Jahren behaupten. Ohne den Autoren bisheriger Feminismuskritik damit zu nahe treten zu wollen:

Erstmals steht ein Name aus dem internationalen akademischen Establishment als Zeuge für etwas zur Verfügung, das die Feministinnen und ihre beflissenen Freunde bisher immer als Produkt einer intellektuellen Nische voller unsensibler Underdogs angesehen haben. Feminismus ist dagegen für Creveld recht eindeutig ein Dekadenzphänomen. Er sei "das Produkt einer außergewöhnlich langen Friedens- und Wohlstandsperiode." Und der Autor selbst kleidet diese Ansicht schon mal in Fragen wie diese: "Warum glauben nur zwanzig Prozent aller Europäerinnen, die keine Kinder haben - und nur zehn Prozent derer, die welche haben - dass es für Frauen das beste sei, berufstätig zu sein? ... Die Frauen haben mit allen Kräften rebelliert - warum führt diese Rebellion nirgendwohin, und warum ist die schöne neue Gesellschaft nirgends in Sicht?"

Er lässt die Leser selbst zu der Einsicht gelangen, dass Rebellion und Gejammer hier - im Gegensatz zu anderen Beispielen historischen Aufbegehrens - vor allem dem Erhalt der Verhältnisse und ihrer Stabilisierung dienen. Der Feminismus ist insofern nichts anderes als eine konservative Revolution - für den Erhalt und den Ausbau erreichter Privilegien jenes bevorzugten Geschlechts. Eines der herausragendsten Privilegien ist es, deutlich weniger arbeiten und überhaupt nicht kämpfen zu müssen (wobei die so privilegierten Frauen es sich oft nicht nehmen lassen, sich gerade deswegen als diskriminiert darzustellen).

Nach obigem Zitat zu urteilen, ist die durchschnittliche Neigung zur Arbeit unter Frauen jedoch nicht sehr groß. Darüber wollen wir insofern den Stab nicht brechen, als wir selbst lieber zuhause blieben, mit den Kindern spielten, Lifestyle-Zeitschriften läsen und mit dem Geld anderer Leute Einkaufen gingen!

Unsereinen fragt aber keiner, ob wir es "für das beste halten", berufstätig zu sein. Es versteht sich von selbst, dass Mannsbilder arbeiten. Nicht nur das. Es versteht sich auch, dass sie diejenigen Arbeiten erledigen, für die eine Quote einzufordern den Femitessen niemals einfallen würde! Frauen dagegen sehen dies laut Creveld differenzierter: "Obwohl zuerst sozialistische und dann feministische Autoren und Autorinnen Arbeit zum Recht wie auch Privileg erklärt haben, hat sich die Situation nicht grundlegend geändert. Verständlicherweise betrachten die meisten Frauen, die aus wirtschaftlichen Gründen zur Erwerbstätigkeit gezwungen sind, ihre Arbeit weiterhin als Last. Wie Statistiken zur Fluktuation zeigen, nehmen sie oft die erste Gelegenheit wahr, sich dieser Bürde zu entledigen. Dies ist nebenbei bemerkt ein Grund dafür, warum der Feminismus bei Arbeiterinnen nur begrenzt Erfolg hatte." (161)

Wir fühlen uns fast bemüßigt, die Gerechten unter den Frauenbewegten in Schutz zu nehmen, die aus ihren eigenen Rollenverständnisse nicht dauernd einen Kult machen müssen, malochen gehen und - teilweise jedenfalls - in einem emanzipierten Verhältnis mit Mann und Kindern am gleichen Strang ziehen, anstatt diese als Unterhaltsgarantien anzusehen und jene als werktätige Lebensversicherungen.

In seinem letzten Kapitel "Das wehleidige Geschlecht" befasst sich Creveld mit dem erstaunlichen Phänomen, dass sich in der Psychiatrie unserer modernen Staaten die weiblichen Patienten in so überwältigender Mehrheit einfinden, dass es nur darauf zurückzuführen sein kann, dass sie als häufig Nicht-Erwerbstätige einer stetigen Sinnkrise ausgesetzt sind. Allerdings machte dieser Tage eine Pressenotiz darauf aufmerksam, dass auch beschäftigte Frauen größere Fehlzeiten aus psychischen Gründen aufweisen.

Sigmund Freuds Tochter Anna, die beobachtet habe, wie ihr Vater seine Patientinnen verhätschelte, warnte ihn, "sich nicht aufzuopfern. Ihrer Ansicht nach konnten die 'Millionärinnen' ruhig verrückt bleiben, da dies ihre einzige Beschäftigung sei." (367) Frauen, die nicht arbeiten mussten, also saturierte Ehegesponse vom klassischen Mittelstand aufwärts, konnten es sich einfach leisten, häufiger krank zu werden und länger im Sanatorium zu bleiben als Männer. Und sie brauchten es im übrigen, um auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie als Hausfrauen den (möglicherweise nicht unbegründeten) Eindruck hatten zu verkümmern.

Den "Mythos Männermacht" dekonstruiert Creveld im Laufe von 400 Seiten plus weiterer knapp 100 Seiten mit Anmerkungen und zwei nützlichen Registern übrigens, ohne seinen vielleicht wichtigsten Vorläufer, den amerikanischen Männerrechtler Warren Farell, offenbar zu kennen. Das ist merkwürdig, tut seinem in die gleiche Kerbe schlagenden Buch aber keinen Abbruch.

Creveld betrachtet die Gemengelage aus einer anderen, entgegengesetzten Perspektive: Er betont die Privilegierung der Frauen anstelle der Benachteiligung von Herren:

"In fast jeder Hinsicht sind Frauen seit eh und je das privilegierte Geschlecht. Als Kinder werden sie sanfter angefaßt und mehr behütet. Als Studentinnen wird ihnen schon seit langem nachgesehen, dass sie sich von Fächern fernhalten, die als die schwierigsten gelten. Als Erwachsene sind sie unter weniger Konkurrenz- und Leidensdruck. Was ihren Lebensunterhalt betrifft, sind sie oft in der beneidenswerten Lage, konsumieren zu können ohne produzieren zu müssen. Als Kriminelle und Prozessführende werden sie vom Gesetz und von den Gerichten wesentlich nachsichtiger behandelt. Als Staatsbürgerinnen sind sie nicht nur von der Pflicht befreit, an den schrecklichsten aller menschlichen Aktivitäten, d.h. dem Krieg, teilzunehmen, sondern werden auch besser vor ihm geschützt. Von Männern auf den Schultern getragen - manchmal, wenn es darum geht, Naturkatastrophen und ähnlichem zu entkommen, im wörtlichen Sinne - haben Frauen stets den Löwenanteil der Annehmlichkeiten genossen, die eine Gesellschaft, egal wann und wo, zu bieten hatte. Frauen, deren Leben als wertvoller gilt als das von Männern, sind seltener Opfer von Gewaltverbrechen" (347).

Die Forderung des Feminats nach Gleichheit UND Privilegien erscheint als "fundamentaler Widerspruch". "Sollten Frauen wahre Gleichheit erzielen, werden sie viele ihrer Privilegien verlieren. Viele, ja vielleicht die meisten von ihnen, müssen dann damit rechnen, daß ihre Lebensqualität abnimmt und ihre Lebenswerwartung rapide sinkt. Das gilt vor allem für verheiratete Frauen, die solange sie verheiratet waren und oft auch, wenn sie sich scheiden ließen, von den Männern auf Händen getragen wurden" (401).

Den Aufschrei der Jammersusen, die aufgrund der über Jahrhunderte konsistent zusammengetragenen FAKTEN um ihr wertvollstes Privileg bangen müssen, nämlich ihren exklusiven Opferstatus, ahnt auch van Creveld: "Frauen sind so entschlossen, sich um jeden Preis zu beklagen, daß das Patriarchat verdammt wird, gleich was es auch tut oder läßt" (394, 345).

Prädikat: BESONDERS LESENSWERT

War diese Rezension für Sie hilfreich?
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Frauenparkplätze, Frauenhäuser, Frauenbeauftragte, ... endlich hat jemand den Mut, aufzuzeigen, das nicht die Männer sondern die Frauen das eindeutig bevorzugte Geschlecht sind. Das Buch wird hoffentlich zu erregten Debatten und entrüsteten Protesten seitens der organisierten "Frauenschaft" führen und manchen Männern endlich die Augen öffnen. Das ist gut und dringend notwendig aber wird wahrscheinlich doch nichts ändern. Frauen werden weiter auf ihre Privilegien pochen und wir Männer werden dafür wie gewohnt zahlen. Aber, das machen wir doch gerne, oder?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Verstiegen
Das Buch ist stellenweise recht interessant geschrieben und auch faktenreich, jedoch versteigt sich der Autor zunehmend mit seinen ausgesprochen abstrusen Thesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von Lena Waider
Neutral
Nun ja, es ist ja allgemein bekannt: Männer erarbeiten 75% des Bruttosozialprodukts und die Frauen geben 75% desselben wieder aus. Lesen Sie weiter...
Am 17. September 2005 veröffentlicht
Oh je.
Na, da ist dem Creveld wohl der Gaul durchgegangen. Ich bin ja wirklich ein begeisterter Leser von Crevelds militärhistorischen Bücher und insoweit ist er sicherlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2005 von Xiquiripat
Nette Idee - langweilige Ausführung
Wir alle wissen, dass Männer anders sind als Frauen. Wir wissen auch, dass Frauen anders als Männer behandelt wurden und werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2005 von aph76
Trost für alle zukurzgekommenen Männer
Marin van Creveld- ein, von den Frauen, offenbar verschmähter oder verlassener Autor, der seinen Frust darüber kompensieren will, indem er uns allen Ernstes einreden... Lesen Sie weiter...
Am 31. Oktober 2004 veröffentlicht
Wahrheit vs. Mythos
Eine durchaus positive Überraschung, dieses Buch. Dass Frauen seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen privilegiert sind, ist nichts neues. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2004 von Altschneider
Krieg der Geschlechter- sein Verlauf, Sieger und Verlierer
Das häufige Elend zwischen Männer und Frauen kennen wohl die meisten.
In diesem wunderschönen Buch lernen wir, dass dies schon immer so war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2004 von Guido Lüchters
Lieblose Statistiksammlung - gewagte Theorien
Frauen müssen nicht zum Wehrdienst, dürfen trotz längerer Lebenserwartung früher die Rente genießen, bei sinkenden Schiffen heißt es ‚Frauen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2003 von WoGo
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar