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Das amerikanische Hospital: Roman Gebundene Ausgabe – 30. August 2010


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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (30. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421043906
  • ISBN-13: 978-3421043900
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,5 x 20,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.148 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

DAS LEBEN

1959 in Stuttgart geboren - aufgewachsen in Böblingen und Hamburg - Studium der Politischen Wissenschaften, der Neueren Geschichte (Universität Hamburg)und der Visuellen Kommunikation (Hochschule der Bildenden Künste, Hamburg) -
ab 1983 längere Aufenthalte in Rom, West-Berlin und Amsterdam - 1986 Übersiedlung nach Paris - seit 2000 in Berlin - unterschiedliche Jobs(Schauermann, Fahrer,Krankenpfleger, Kino-, Motorsportjournalist, freier Mitarbeiter beim Radio,Privatlehrer, Telefoninterviewer in der Marktforschung, Leiter einer Werbeagentur),
"seit 1996 endlich nur noch freier Schriftsteller und Übersetzer".

DAS WERK

Romane und Erzählungen:
Böblinger Brezeln. Erzählungen. 1984. - Der saubere Tod. Erzählung. 1987. - Proteus der Pilger. Leben, Tod und Auferstehung des Hagen Seelhorst, erzählt von ihm selbst. Roman. 1993. - Der Kommunist vom Montmartre und andere Geschichten. 1997 - Barfuß. Novelle. 1995. - Ein Garten im Norden. Roman. 1998.- Der König von Korsika. Roman. 2001. - Karlmann. Roman. 2007. - Das amerikanische Hospital. Roman. 2010.
Reisebericht:
Das Tier, das weint. Libanesisches Reisetagebuch. 2004
Kinderbuch:
Luca Puck und der Herr der Ratten. 2012
Essays über: Elizabeth Bishop, Heinrich Böll, Fjodor Dostojewskij, Günter Grass,Wilhelm Hauff, Hermann Hesse, Heinrich, Thomas und Klaus Mann, Leo Perutz,Marcel Proust, Claude Simon, John Updike, Marguérite Yourcenar u.a.m.
Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen

DIE PREISE
Anna-Seghers-Preis. 1996
Lion-Feuchtwanger-Preis 2000
Irmgard-Heilmann-Preis 2008
Mainzer Stadtschreiber 2008
Evangelischer Buchpreis 2011

ERSTE SÄTZE
Ich glaubte mein Leben lang, ein Gott zu sein, oder
doch wenigstens in bevorzugter Verbindung zu den
Göttern zu stehen. (Proteus der Pilger)
An einem Februarmorgen des Jahres 198X geriet
Arthur K., der 30jährige Mitinhaber einer renommierten
Werbeagentur im elften Pariser Bezirk, per Zufall
in einen falschen Service, als er auf dem Minitel die
morgendlichen Sortenkurse einsehen wollte. (Barfuß)
Manche Geschichten kann man ganz einfach
erzählen, sie erzählen sich eigentlich selbst. (Der
Garten im Norden)
Die Bühne ist dunkel und leer. (Der König von
Korsika)
Wo entspringt diese ungeheure Zuversicht, die sich
durch den Bildschirm hindurch auf dich überträgt und
fortpflanzt: Es kann nichts passieren. Es kann nichts
schiefgehen. (Karlmann)
Dahin dahin (Das amerikanische Hospital)

Mehr Info auf: www.michaelkleeberg.de


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Kleeberg kann schreiben, dass einem schwindlig wird.« (NDR)

»Michael Kleeberg wendet sich zwei Versehrten zu. Anders als die Ärzte beweist der Schriftsteller großes Fingerspitzengefühl.« (Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein atmosphärischer dichter und poetischen Roman über globale, aber auch ganz persönliche Kriegsschauplätze.« (Bücher- WDR5 Literaturmagazin, 11.09.2010)

»Diese Verdichtung von Menschenkunde und Zeitgeschichte ist ein Glücksfall.« (Der Tagesspiegel, 3.9.2010)

»Kleeberg schreibt einfühlsam, die Dialoge des Buches sind meisterhaft, alles wirkt wie ein gekonntes Kammerspiel.« (Buch der Woche- MDR FIGARO, 07.09.2010)

»Eine Geschichte, die jeder lesen kann, melancholisch grundiert, leichthändig erzählt, einfühlsam und zurückhaltend.« (Süddeutsche Zeitung, 16.09.2010)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Kleeberg, 1959 in Stuttgart geboren, studierte Politische Wissenschaften und Geschichte. Nach Aufenthalten in Rom und Amsterdam lebte er von 1986 bis 1999 in Paris. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2008 als Mainzer Stadtschreiber. Zu seinen wichtigsten Büchern zählt Ein Garten im Norden (1998) und Karlmann (2007). Zuletzt erschien bei DVA der Roman Das amerikanische Hospital (2010), der für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde und für den Michael Kleeberg 2011 den Evangelischen Buchpreis erhielt.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der neue Roman des Schriftstellers Michael Kleeberg ist ein großes Werk und steht nicht ohne Grund auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2010. Er verbindet mit einer dichten, gleichwohl leichten, stellenweise poetischen Sprache die Lebensgeschichten und aktuellen Problemen zweier Menschen.

Die beiden, die Französin Helene und der Amerikaner Cote begegnen sich durch Zufall im Herbst 1991 in einem Warteraum hinter der Rezeption des American Hospitals in Neuilly in Paris. Helene ist dort, um Doktor Le Goff zu treffen, der Arzt, der ihr und ihrem Mann, der nur am Anfang und am Ende des Buches in die Handlung einbezogen wird, zu der seit langem erhofften Schwangerschaft verhelfen soll. Cote ist amerikanischer Soldat, der im Hospital in psychoanalytischer Behandlung ist, weil er die grausamen Erfahrungen des ersten Irakkrieges, an dem er als Offizier teilgenommen hat, nicht verarbeitet hat.

Vor Helenes Augen bricht der zunächst noch fremde Mann zusammen. Sie hält ihn fest, spricht mit ihm, bis weitere Hilfe kommt. Als Helene einige Wochen später wieder im Wartezimmer sitzt für ihre nächste Behandlung zur Vorbereitung einer künstlichen Befruchtung, wird sie plötzlich von Cote, der immer noch im Krankenhaus ist , angesprochen. Das Buch, in dem er liest, ist Helene bekannt. Warum genau, erfahren wir erst am Ende des Buches. Es sind die Gedichte von Elisabeth Bishop, einer 1979 in Boston verstorbenen Lyrikerin. Helene gibt sofort zu erkennen, dass sie die Dichterin kennt und zitiert ihre Lieblingszeile:
"The art of losing isn`t hard to master", sagt sie zu Cote und gibt damit dem ganzen weiteren Geschehen die innere Überschrift.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buch im Kopf am 25. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Gleich zu Anfang: Dieses Buch ist schön. Es ist sehr schön und gleichzeitig beklemmend ohne dabei kitschig zu werden. Ich glaube ich kann gar nicht die richtigen Worte finden um zu beschreiben wie gut es mir gefallen hat. Aber ich versuche es trotzdem.

Es ist Herbst in Paris. Wir schreiben das Jahr 1991. Eine Frau steht vor den Türen des amerikanischen Hospitals als ein Mann vor ihr zusammenbricht. Ein scheinbar unbedeutender Vorfall für ein Hospital, jedoch nicht für die beiden Beteiligten Helene und David.

Während Helene wegen der künstlichen Befruchtung immer wieder im Krankenhaus muss, wird David seine Erinnerungen aus dem Golfkrieg nicht los. Zunächst treffen sie sich ein paar Mal zufällig im Krankenhaus wenn sie zu ihren Behandlungen müssen und knüpfen so zarte Freundschaftsbände. Die beiden verbindet zunächst nur die Begeisterung für Lyrik und ihr Aufenthalt im Krankenhaus. Später wird aus diesen zufälligen Treffen mehr. Beide kommen bei ihren Behandlungen nicht wie gewünscht voran und geben sich unbewusst immer wieder Halt und Kraft. Was sich zunächst wie ein Liebesroman anhört, ist viel mehr als das. Es ist die Geschichte zweier Seelen, die auf der Suche sind.

Dieser Roman ist so voll von Zartheit und Gefühl, dass es sich nicht in Worte fassen lässt. Der Autor greift mit der künstlichen Befruchtung und dem Kriegstrauma zwei nicht einfache Themen auf und schafft es dennoch diese so geschickt in ein Buch zu packen, dass man als Leser nur noch seufzen kann.

Ich hätte nie gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Vor allem da mich das Cover so sehr abgeschreckt hat. Eins steht fest: Dies war zwar mein erstes Buch von Michael Kleeberg aber nicht das letzte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G.Walslebe am 24. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Das amerikanische Hospital ist ein Buch mit furiosem Beginn, sowohl vom Inhalt als auch von der Sprache her. Ein traumatisierter amerikanischer Offizier fällt im amerikanischen Hospital in Paris einer Frau vor die Füße, die dort künstlich befruchtet werden soll. Sowohl die Heilung der Kriegstraumata des Offiziers als auch die Fertilisation schlagen fehl.
Offizier und Frau kommen sich näher, entwickeln über gemeinsame Vorlieben und Interessen zu Kunst, Lyrik und Literatur ein stabiler werdendes, platonisches Verhältnis. Dies ist verblüffend, weil sie alles Militärische vehement ablehnt und sich durch das anfängliche Verschweigen der militärischen Identität hintergangen fühlt. Über einzelne, traumatisierende Erlebnisse im Irakkrieg berichtet er sehr intensiv, sodass sie seine Traumata zu verstehen lernt. Er wiederum fühlt sich sehr zurückhaltend in ihre Enttäuschungen über die fehlschlagenden Fertilisationen ein.
Im Verlaufe des Romans verstärken sich Redundanzen, auch die sprachliche Kraft lässt etwas nach. Das Ende des Romans überzeugte mich trotz des überraschenden Wechsels der Erzählperson gar nicht. Er ist damit eine Erzählung mit starken Höhen, aber auch mit Tiefpunkten.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mentzel01 am 25. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
>Das amerikanische Hospital< ist das erste Buch, das ich von Kleeberg gelesen habe und als erste Besonderheit fiel mir auf, dass es keine direkte Rede gibt. Gewöhnungsbedürftiger Stil, aber man liest sich schnell rein.

Zur Handlung möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel sagen. Wozu gibt es Kurzbeschreibungen und Klappentexte...

Ich finde beide Geschichten (Hélène, die versucht durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden und David, der persönlich mit den Folgen seines Kriegseinsatzes zu kämpfen hat) unterhaltend und gut erzählt. Es ist bemerkenswert, wie gut und ausführlich Kleeberg medizinische Abläufe im Bereich der künstlichen Befruchtung und die möglichen Folgen von Kriegstraumata recherchiert hat.

Ich habe im Vorfeld gelesen, dass Kleeberg zuerst die Figur/Geschichte der Hélène im Kopf hatte und David erst später dazu kam. Das wundert mich. Denn meiner Meinung nach ist Davids Geschichte und Charakter sehr viel detaillierter und liebevoller ausgearbeitet, als Hélènes.

Hélène habe ich als mutige und hartnäckige Frau kennen gelernt, die für ihre Überzeugung und ihre Ziele kämpft.

Die Figur des David kommt mir komplexer und in sich widersprüchlicher vor. Der schöngeistige, an Literatur und Ornithologie interessierte Amerikaner wird eiskalter Berufssoldat und zieht in den Krieg, weil schon seine Vorfahren in die Armee gingen? Für mich klingt das nicht logisch. Aber ich denke, dass es hier um amerikanischen Patriotismus und amerikanische Traditionen geht, die uns Europäern (auch Hélène) unbekannt sind.
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