Sicher ist es toll, wenn so zahlreiche Bauten dargestellt werden und das über die Zeiten hinweg. Aber weniger Eindruckschinderei und Mätzchen wären mir lieber gewesen. Die Filmbeiträge sind oft eine lieblose Aneinanderreihung von nicht immer zusammenhängenden Fakten. Nur wer also schon Bescheid weiß kann da folgen (und der wird dann Informationen vermissen). Vor allem diese Unruhe! Sprecherton, B-Movie-Soundtrack und eine Fuchtelei mit der Perspektive bei den Animationen. Das Menü sieht dämlich technisch aus. Und ganz auf das Stadtmodel aus den Dreißigerjahren zu bauen ist auch nicht überzeugend. In guten Museen kann man heute viel bessere, sachlichere Ansichten sehen. Schade, ich dachte National Geographic wäre das Beste. Vielleicht gibt es in der Fülle nichts Vergleichbare. Trotzdem, weitersuchen. Oder selber machen. Klar werde ich die DVD-Rom benutzen (aber die DVD-Video ist für die Tonne) und sicher die eine oder andere Einsicht erhalten, die mir bis dahin nicht möglich war. Doch muss ich mich wieder damit abfinden, dass zuviel Zugeständnisse an die Plebs gemacht wurden.