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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2007
Das war mein drittes Buch von Andreas Franz und ich bin der Meinung, er braucht sich nicht hinter amerikanischen oder englischen Krimis zu verstecken. Die Storys sind gut geschrieben; sein Schreibstil ist eher einfach.

Es fällt auf, dass Andreas Franz bestimmte Wörter hat, die er besonders gerne benutzt, z. B. fragil oder maliziös. Des Weiteren stört mich die Beschreibung der Person der Julia Durant. Sie ist nicht wirklich sympathisch, weiß grundsätzlich alles besser und hat ja diese Wahnsinns-Intuition. Was zudem noch stört ist, dass Andreas Franz oft in Banalitäten verfällt: z. B. "sie fuhr zum Supermarkt, kaufte drei Brötchen, vier Dosen Bier, Salami, Gurken, Eier " oder "Sie zündete sich eine Gauloise an, blies den Rauch in die Luft..." oder "sie duschte sich, trocknete sich ab, cremte sich ein, zündete sich eine Zigarette an, zog sich die Unterwäsche an, lief in Unterwäsche in die Küche, machte sich einen Teller Cornflakes" und so weiter und so fort *gähn*

Dies sind die kleinen Wermutstropfen an einem sonst passablen Krimi!Deshalb nur drei Sterne!
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am 25. März 2003
Das achte Opfer, das dritte Buch, das ich von Herrn Franz gelesen habe, hat mich zutiefst berührt, da in diesem Buch eine Wahrheit angesprochen wird, über die leider viel zu wenig berichtet wird. Es geht um Menschen, die wie Tiere gehandelt werden und den Zerfall einer Familie, vor allem aber um die Rache eines zutiefst verzweifelten Mannes. Man mag geteilter Meinung sein, ob der Rachefeldzug sich mit dem Gesetz vereinbaren lässt, doch nach langem Übelegen kam ich zu dem Schluss, dass das Gesetz auch in unserm Land (damit meine ich Deutschland, obwohl ich in Belgien lebe, das ja selbst noch immer unter den Verbrechen eines gewissen Monsieur Dutroux leidet) nur sehr unzureichend gerade die Kinder und Jugendlichen vor Verbrechern schützt. Die Geschichte ist sehr stringent erzählt, die Personen wirken glaubhaft und keinesfalls überzeichnet und am Ende bleibt ein wirklich bitterer Nachgeschmack, aber auch Wut und ein gewisses Verständnis für den Täter. Ich habe selten einen Krimi gelesen, der mich so gefesselt aber auch berührt wie dieser. Aus diesem Grund Anerkennung für Leistung des Autors, der mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Wer so klar und nüchtern schreibt und dabei solche Emotionen weckt, gehört für mich in die erste Riege der internationalen Autoren.
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am 10. August 2001
Das achte Opfer ist für mich einer der besten und spannendsten Krimis, die ich bisher gelesen habe und für den ich sogar zehn Sterne vergeben würde. In der Vergangenheit habe ich (weiblich) bedingt durch einen längeren USA-Aufenthalt fast nur amerikanische Bücher (vorwiegend Krimis) gelesen, als ich aber vor einem halben Jahr wieder nach Deutschland zurückkam, hat mir eine Freundin gleich die Bücher von Andreas Franz ans Herz gelegt, von dem ich vorher nie etwas gehört habe. Mittlerweile habe ich sie alle gelesen bzw. verschlungen, wobei mir das achte Opfer neben Jung, blond, tot und Letale Dosis besonders nahegegangen ist. Die Emotionen, die hier in mir geweckt wurden und immer noch werden, lassen sich nur schwer in Worte fassen, aber Franz versteht es meiner Meinung nach wie kein anderer Autor, den Leser zu fesseln und permanent im Bann zu halten. Bis ich dieses Buch las, dachte ich, ganz genau zwischen Recht und Unrehct unterscheiden zu können. Aber hier wird mit einem Mal ein Thema auf den Tisch gebracht, das in mir Zweifel aufkommen lässt, ob sich Recht und Unrecht wirklich in eine Norm pressen lassen. Es geht ja um einen Mann, der den Tod seiner Kinder (und irgendwie auch seiner Frau) rächt und sich bei seinem Rachefeldzug ausschließlich auf die Täter konzentriert. Natürlich handelt er gegen das Gesetz, aber die Frage ist, wie würde ich an seiner Stelle handeln, was würde ich tun, wenn man mir alles nehmen würde, wofür ich ein Leben lang gearbeitet habe, vor allem aber, was ich mehr als mein eigenes Leben geliebt habe? Ich kann diese Frage nicht beantworten, weiß aber seit diesem Buch, dass es gar nicht so einfach ist, eine Grenze zwishcen Recht und Unrecht zu ziehen.
Die Pluspunkte: 1. Es dauert keine hundert oder zweihundert Seiten, bis die Story anfängt, sondern man ist gleich mittendrin in der Geschichte 2. Man kann sich leicht in die einzelnen Personen hineinversetzen 3. Die Personen sind so plastisch beschrieben, dass man meint sie zu kennen 4. Dialoge, die unter die Haut gehen 5. Das Ende ist jedesmal logisch und nachvollziehbar 6. Franz wirft Fragen auf, über die jeder einmal nachdenken sollte (z.B. Recht/Unrecht)
Das ahcte Opfer ist nicht nur wahnsinnig gut geschrieben, es ist auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und sollte es in Deutschland tatsähclich so zugehen wie beschrieben dann gute Nacht! Aber inzwischen glaube ich sogar, das die Realität wirklich so aussieht. Deshalb mein allergrößtes Kompliment an Herrn Franz, der sich wahrlich vor keinem noch so großen Namen zu verstecken braucht (wie auch schon einige andere Rezensenten angemerkt haben). Danke für ein paar tolle (wenn auch oft düstere und deprimierende) Bücher, für mich die besten die ich in den letzten fünf Jahren gelesen habe. Deshalb mein Tipp an alle Krimifreunde: Unbedingt lesen!
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am 25. April 2012
Passable Story, mies erzählt und noch mieser vorgetragen. Ständige Wiederholungen und langatmige Aufzählungen alltäglicher Verrichtungen zerren an den Nerven. Belehrungen über Tatsachen, die jedem einigermaßen gebildeten Leser selbstverständlich sind langweilen unglaublich (Julia Durant ist die einzige, die jemals etwas von 666 als Zahl des Teufels gehört hat; der Begriff "Tyrann" muss im Wörterbuch nachgeschlagen werden, um seine Bedeutung zu ergründen... Gähn!). Das Ganze führt dazu, dass auf 12 (!) CDs erzählt wird, was storymäßig locker auf 4 gepasst hätte.
Die Sprecherin liest alles in gleichbleibendem Ton mit langsamer Stimme und ohne jegliche Akzentuierung vor, was die Sache noch unerträglicher macht. Das war mein dritter und letzter Franz. Die anderen waren leider keinen Deut besser. Alle guten Dinge sind drei. Und alle schlechten auch. Da spar ich mir die Zeit für den vierten Versuch!
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am 10. März 2009
Wenn ich mir ein Buch in der örtlichen Bücherei ausleihe, schaue ich mir die Rezensionen erst nach dem Lesen an; was bei diesem Buch ein Fehler war. Denn die Ein-Stern-Vergeber haben ja so recht! Über die sprachlichen Unzulänglichkeiten ist schon einiges gesagt worden, ich möchte dem nur hinzufügen, dass mich das ständige Gegrinse von Frau Durant und ihren Kollegen mehr als gestört hat (sagte sie grinsend, grinste er ...); ich habe mir vorgestellt, wie sie da alle grinsend beieinander hocken, und mir kam nicht das Grinsen, sondern das Grausen.
Und dann wird man noch nicht einmal mit einem spannenden Plot entschädigt! Selbst Lieschen Müller mit ihrer legendären Einfalt dürfte heutzutage an einer so unglaubwürdigen Geschichte keinen Gefallen mehr finden. Oder kann jemand ernsthaft annehmen, dass die Reichen und Mächtigen sich zu konspirativen Montagstreffen verabreden, um kriminelle Machenschaften abzusprechen? Die gehen ihren heimlichen Leidenschaften sicherlich intelligenter und vorsichtiger nach, wenn sie nicht alles gefährden wollen, worauf ihre ehrbare Existenz beruht: Ansehen, Beruf, Familie.
Und eine Polizistin, die ständig mit ihrem Bauchgefühl argumentiert, ist einfach nur lächerlich. Fazit: Ein Krimi auf dem Niveau von Groschenheften, den sich Fans von Gisa Klönne, Friedrich Ani, Anne Chaplet u. a. nicht unbedingt antun müssen.
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am 17. Juni 2011
Das achte Opfer ist der zweite Krimi aus der Julia Durant-Reihe des 2011 verstorbenen Autors Andreas Franz. Nach "Jung, blond, tot" und "Letale Dosis" war es dritte aus der Reihe, den ich gelesen habe. Insgesamt habe ich das Buch, wie die Vorgänger auch schon, mit gemischten Gefühlen gelesen.

Andreas Franz beherrscht sein Handwerk als Krimiautor hinsichtlich eines Punktes meines Erachtens sehr gut: er versteht es, Spannung zu erzeugen und sie aufrecht zu erhalten. Ich fand keinen der drei mir heute bekannten Krimis aus seiner Feder auch nur abschnittsweise langweilig und das obwohl sie zahlreiche Schwächen aufweisen.

Vielleicht den für reine Krimileser unwichtigsten Kritikpunkt: Franz ist ein grauenvoller Stilist. Seine Sprache ist teilweise so variantenarm, dass ich mich echt gefragt habe, welches Lektorat so etwas durchgehen lässt. Nicht nur dass sich alle 10 Zeilen irgendjemand eine Zigarette anzündet, Franz verwendet dafür auch fast immer den gleichen Ausdruck, variiert höchstens von Person zu Person die Marke: "Julia Durant setzte sich und steckte sich erst einmal eine Gauloise an." Argwohn, Misstrauen und Wut werden nahezu immer dadurch beschrieben, dass die betreffenden Personen dann "mit zu Schlitzen verengten Augen" ihr Gegenüber anblicken. Wird der wunde Punkt einer Person getroffen und möchte diese sich nicht weiter äußern, so heißt es stereotyp dazu: "....verschloss sich wie eine Auster."

Überhaupt hat es Franz mit den Stereotypen und Klischees: Psychotherapeuten in Franz-Romanen behandeln ausschließlich attraktive, reiche Frauen, haben mit nahezu jeder zweiten von ihnen eine sexuelle Affaire und sind wahnsinnig vermögend. Die Reichen und Mächtigen sind bis auf wenige Ausnahmen alle korrupt, leben in zerrütteten Ehen, haben zig Affairen und missbrauchen ihre Macht weidlich. Wie in den guten alten 60er/70er-Jahre Krimis rauchen beinahe alle Polizisten (wenn Kullmer stattdessen Lolis lutschen würde und nicht Kaugummi kauen würde, wäre das Klischee perfekt), trinken ständig Alkohol, auch im Dienst oder in Bereitschaft, fahren natürlich auch nach dem dritten Bier noch Auto usw. Anwälte sind in der Regel gerissene Rechtsverdreher, die sich um Moral überhaupt nicht kümmern. Männer sind beinahe alle sexsüchtig, funtkionierende Ehen sind die Ausnahme, die Frauen sind entweder resigniert oder auch sexsüchtig. Unter den zuletzt genannten muss man unterscheiden zwischen oberflächlichen, materialistischen und dümmlichen Frauen einerseits und den verschlagen-durchtriebenen, etwas reflektierteren andererseits. Frauen kommen insgesamt tendenziell etwas besser weg als Männer, werden dafür aber reichlich sexistisch beschrieben - bei kaum einer der etwas jüngeren fehlt die Beschreibung der Oberweite und der Hüftpartie.

Jenseits des Tabak- und Alkoholmissbrauchs wird die Arbeit der Polizei noch relativ klischeearm beschrieben, was durchaus eine Wohltat ist. Die Polizisten werden nicht auf ihre Schusswaffen- und Nahkampfkompetenz reduziert, sondern es wird tatsächlich gezeigt, dass Polizeiarbeit der Hauptsache nach aus Akten- und Datenbankstudium und Befragungen besteht. Julia Durant und ihre Kollegen vollführen überhaupt keine Verfolgungsjagden und dass sie überhaupt Waffen tragen erfährt man an genau einer Stelle in diesem Roman. Das ist ausgesprochen wohltuend.

Zu "Das achte Opfer" im Speziellen: Julia Durant und ihre Kollegen untersuchen in diesem Fall eine Serie von Morden an Mitgliedern der gesellschaftlichen Elite Frankfurts. Es handelt sich zunächst ausschließlich um Männer, die meist mit Gift getötet, danach entmannt und am Hals aufgeschlitzt werden, bevor sie schließlich mit ihrem eigenen Blut die Zahl 666 auf die Stirn geschrieben bekommen. Der Täter hinterlässt stets eine weiße Lilie und kündigt seine Taten vorher an, indem er Julia Durant einen Brief zukommen lässt, der meist ein Bibelzitat enthält. Durant und ihre Kollegen tappen zunächst völlig im Dunklen. Was haben die Opfer miteinander zu tun und wie kann es sein, dass sie so viel Hass auf sich ziehen, dass sie derart martialisch hingerichtet werden?

Kritpunkte: neben den bereits erwähnten finde ich diesen Krimi nicht besonders klug konstruiert. Wie in den anderen Durant-Krimis auch bleibt immer wieder die Frage offen, wieso es dem Täter stets gelingt, den Tatort völlig spurlos zu hinterlassen. Ich gestehe, ich kenne die Geschichte der DNA-Analysen und der Spurensicherungsverfahren nicht genau genug, um zu wissen, was Ende der 90er möglich war, was heute möglich ist und was Krimi-Klischee ist. Aber dennoch empfinde ich das hier als äußerst fragwürdig. Auch dass die Polizei so lange braucht, um die Hinweise zu dechiffrieren erscheint mir unglaubwürdig. Viele offenkundig zwingend notwendige Fragen werden nich gestellt. Diesen Kritikpunkt möchte ich allerdings relativieren, das kann man natürlich auch positiv sehen: die Polizisten hier sind echte Menschen und haben keinerlei übersinnliche Fähigkeiten, wie das sonst manchmal bei Ermittlern suggeriert wird.
Gewichtiger finde ich den folgenden Kritikpunkt: es kristallisiert sich im Roman relativ früh heraus, was die Opfer miteinander zu tun haben. Warum innerhalb der Gruppe, der sie angehören erst sehr spät und dann auch nur sehr zaghaft diskutiert wird, wer der Täter sein könnte und wie man sich schützen kann bleibt mir völlig unklar. Der größte Schwachpunkt der Erzählung ist an diesem Punkt, dass sich angesichts der engen Vernetzung der Gruppe und des starken Einflusses ihrer Mitglieder längst hätte herumgesprochen haben müssen, wie der Täter vorgeht. Warum da überhaupt keine Schutzmaßnahmen getroffen werden, sich keines der stinkreichen Opfer irgendwie einen Wachdienst oder eine Waffe zulegt und bedenkenlos alles trinkt, was ihm angeboten wird, selbst dann, wenn der Täter sich schon offenbart hat, bleibt höchst fragwürdig.

Insgesamt: als Roman eine Katastrophe, als Krimi an vielen Stellen höchst schwach konstruiert, aber eben auch spannend. Da es extrem viele bessere Krimis gibt, möchte ich eigentlich fast nur 1-2 Sterne vergeben, aber ich kann nicht leugnen, dass ich das Buch schlussendlich aufgrund der Spannung durchaus lesenswert fand. Daher 3 Sterne, ein solider Krimi, kein krasser Fehlkauf, aber auch auf gar keinen Fall ein Muss.
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am 14. September 2013
wer franz liest, kennt seinen schreibstil
und die von ihm geschaffenen figuren.
und damit meine ich nicht die kommissarin
sondern die "bösewichter".
bei diesem roman handelt es sich meines
erachtens um den zweiten roman von andreas
franz. ich habe ihn nach ca. 15 büchern seiner
krimi-reihe (durant, brandt, und andere) jetzt erst gelesen.
dabei ist mir aufgefallen, dass sich einige figuren
doch sehr ähneln, z.b. bei "Todesmelodie".
die "bösen" sind unglaubwürdig gehalten, aber gut,
das kenn man ja schon.
ich lese trotzdem immer weiter, ein paar wenige
bücher der julia durant-reihe fehlen mir noch.
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am 3. Januar 2015
Wie alle Krimis von Andreas Franz, so ist auch dieses spannend und gut logisch durchdacht. Allerdings wird der Hörgenuss durch die Vorleserin "Uta Kroemer" sehr geschmälert. Ein stumpfes betonungsloses dahinsummen in immer der gleichen Tonfrequenz, ohne Betonung, Punkt und Kommer.
Ich dachte an vielen Stellen an eine Computerstimme.
In diesem Fall ist das richtige Buch, welches man selber lesen kann, vorzuziehen.
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am 30. September 2014
Eine spannende Story in Frankfurt am Main. Einen Punkt Abzug gibt's jedoch für die etwas nervig einfache Sprache. Die Erzählung hört sich oft an wie eine Vorgangsbeschreibung in der 8. Klasse. "Sie öffnet die Tür mit dem Schlüssel. Tritt sie mit dem Fuß zu. Bringt in die Küche die Einkäufe aus 3 Dosen Bier, 1 Brot,....."
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am 8. November 2006
Als Krimi- und Thrillerfan entdeckte ich vor kurzem die "Julia Durant"- Reihe von Andreas Franz im Buchladen, las mir die Inhaltsangabe durch und entschied mich spontan dafür, gleich den angebotenen Doppelpack (Das achte Opfer/der Jäger) zu kaufen.

"Das achte Opfer" war der erste Andreas Franz- Krimi, den ich gelesen habe und ich bin wirklich enttäuscht.

Angepriesen als gut recherchiertes Buch von einem großen deutschen Thrillertalent mußte ich beim Lesen jedoch rasch feststellen, dass sowohl der Schreibstil von Andreas Franz, sowie Aufbau der Handlung und Beschreibung der Figuren mir überhaupt nicht zusagen. Die Ausdrucksfähigkeit des Autors verdient nicht einmal einen Stern - für mich wirkt das Buch so, als habe sich jemand einen Plot ausgedacht und dann einem 10.Klässler mit einer Vorliebe für 60er-Jahre Krimis gegeben, damit dieser einen Roman daraus macht.

Zudem hat man das Gefühl, dass der Autor unbedingt eine weibliche Kommissarin zur Falllösung einsetzen wollte, weil das gerade in ist - in die Figur einfühlen kann er sich jedenfalls nicht. Julia Durant ist unglaubwürdig und klischeeüberladen (raucht, ist gestreßt, hat nur Zeit für Fast Food und ist natürlich wahnsinnig tough). Es fehlt eigentlich nur noch, dass Herr Franz seiner Hauptfigur einen Pappbecher in die Hand drückt und diesen von ihr mit den Worten "Manchmal hasse ich meinen Job." zerknüllen läßt. Alles wirkt furchtbar konstruiert und man hat den Eindruck, dass auch Andreas Franz seine Hauptfigur nicht leiden kann.

Die Dialoge wirken farblos, sind langweilig und oft wird nur das Nötigste gesprochen, um die Handlung voranzutreiben. Die Worte, die der Autor seinen Figuren in den Mund legt, könnten aus der Feder eines Seifenoperndrehbuchschreibers stammen - genauso oberflächlich und von Beginn an durchschaubar ist nämlich dieses Werk.

Ich kann nur hoffen, das "Das achte Opfer" ein Fehltritt von Andreas Franz war und "Der Jäger" besser ist. "Das achte Opfer" sollte man auf jeden Fall nur dann lesen, wenn man so viel Zeit hat um sie zu verschwenden.
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