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Das achte Gebot: Roman
 
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Das achte Gebot: Roman [Gebundene Ausgabe]

Anne Holt , Gabriele Haefs
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 444 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492042503
  • ISBN-13: 978-3492042505
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 168.119 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anne Holt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fein verwobene Handlungsstränge, exaktes und detailliertes Insiderwissen, dazu Akteure, die überzeugend und realistisch erscheinen -- ja, was soll da eigentlich noch schief gehen? Spannende 450 Seiten sind garantiert und außerdem: Anne Holt ist schließlich auf dem Krimi-Sektor keine Unbekannte. Das achte Gebot ist bereits ihr fünfter in deutscher Sprache erschienener Roman. Und wenn jemand Hintergründe, Fundus und Zusammenhänge kennt, dann sie: Jura-Studium, stellvertretende Polizeichefin von Oslo, kurze Zeit norwegische Justizministerin. Wer dann auch noch als Fernsehjournalistin gearbeitet hat, dem dürfte fesselnde Unterhaltung nur so aus der Feder fließen. Und dem ist auch so.

"Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten" –- das achte Gebot eben, ein sich langsam, aber äußerst raffiniert entwickelnder Dreh- und Angelpunkt des Romans. Paukenschlag gleich auf der ersten Seite: ein ertrinkender Mann und die enthauptete Frau eines Oberstaatsanwalts, der als mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft kommt. Immer wieder aber beteuert er seine Unschuld, pocht darauf, den wahren Mörder zu kennen.

Für Fans von Anne Holt ist die ermittelnde Kommissarin Hanne Wilhelmsen eine vertraute Figur. Beliebt im Team, erfolgreich, aber -- wie das bei diesen berühmten Kommissaren nun einmal so ist -- auch immer irgendwie ein Einzelgänger, in diesem Roman zudem mit schwerer privater Krise. Dann irgendwann noch ein zweiter bestialischer Mord an einem bekannten Wirtschaftsjournalisten. Am Fundort der Leiche Fingerabdrücke des Oberstaatsanwalts. "Sein Leben, ... das gesamte Dasein der Familie ... waren von einer Macht zerstört worden, die viel größer war als Frau Justitias blinde Gerechtigkeit." Mehr wird nicht verraten.

In jedem Falle viele Fäden, die in kurzen Kapiteln von einem Spannungsgeschehen zum nächsten führen und erst spät ein aufklärendes "Muster" erkennen lassen -- für Polizei und Leser gleichermaßen. Der Weg dorthin ist von Handlung, Entwicklung und Konsequenz her nachvollziehbar, logisch und sachlich, wenngleich atmosphärisch, von inneren Beschreibungen, der Gedankenwelt der Akteure her nicht immer ganz überzeugend. Dennoch: ob am Stück oder häppchenweise -- empfehlenswerte Krimi-Kost! --Barbara Wegmann

Pressestimmen

"Anne Holts neuer Fall ist dunkel, schön und melancholisch." (Die Welt)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als großer Mankell-Fan hab ich mich jetzt doch mal an einen anderen skandinavischen Schreiberling rangemacht und war restlos begeistert. Die Geschichte ist düster aber nicht bedrückend, die Charaktere haben ein Eigenleben und man hat sehr schnell das Gefühl, sie gut zu kennen. Persönlich macht mich die "Entscheidungsschwäche" bzw. ausweichende Persönlichkeit der Hauptperson ein bißchen wahnsinnig, aber das sind wir ja von Mankell schon gewöhnt.
Jedenfalls fand ich "Das achte Gebot" hat eine gute Geschichte zu erzählen, die sich erst auf den letzten Seiten endgültig löst und bei der man während des Lesens oft merkt, daß man überhaupt keine Ahnung hat, wer der Mörder sein könnte.
Einziger Schwachpunkt des Buches (vermutlich ist das auch in anderen Anne Holt-Büchern so): warum muß ein skandinavischer Kommissar "Billy T." heißen? Vielleicht erklärt es sich, wenn ich eines der früheren Werke gelesen habe - ist außerdem wahrhaftig kein Grund, das Buch nicht zu lesen.

Insgesamt also sehr empfehlenswert und Anlaß, gleich wieder in die nächste Buchhandlung zu sausen.

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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hinter den Lügen 20. Juni 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein neuer, rabiat eingeführter Fall für die ermittelnde Kommissarin Hanne Wilhelmsen: Sagt der Oberstaatsanwalt Halvorsrud, geschockt neben seiner geköpften Frau aufgefunden, die Wahrheit? Und wie kann dieser Stale Salvesen, ein gescheiterter Geschäftsmann, der Mörder sein, wenn seine Leiche wenig danach im Meer treibend auf-gefunden wird? "Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten" - das achte Gebot bildet ein weitertreibendes Motiv, wenn nicht den Dreh- und Angelpunkt eines Kriminalromans und zugleich Sittenbilds. Während sich die Handlung, forciert durch unerwartete Wendungen, rasch weiterschraubt, läßt es sich trefflich in den dichten und präzisen atmosphärischen Schilderungen von Räumen und Situationen schwelgen. Das Themenarsenal - Mord, Unzucht mit Minderjährigen, Wirtschaftskriminalität, Erpressung - ist weit gestreut. Faszinierend und unerwartet kommt die Demontage der "Heldin". Denn in die heile Berufswelt der Osloer Hauptkommissarin bricht fatal die Nachricht von der lebensbedrohenden Krebsdiagnose ihrer Lebensgefährtin. Das Verschweigen dieser Beziehung, auch aus Furcht vor sozialer Ächtung, bildet eine zweite Ebene des Romans. Während Hanne Wilhelmsen so ins Mark getroffen wird, findet sie spielend die überraschende Lösung des verworrenen Knäuels aus Vortäuschungen und kann falsch gelegten Fährten auf den Grund gehen. Dieser im Norwegischen mit "Dod joker" betitel-te Roman der Journalistin und ehemaligen Ju-stizministerin Anne Holt handelt auch von der verhängnisvollen Verdrängung der Intimsphäre. Die Verleugnung des eigenen Selbst zeigt, daß die Untugend der Lüge keineswegs nur dem Verbrechen anhaftet. Eine Botschaft, wohl persönliches Anliegen der begabten Autorin, die mit ihrem Outing lange gezögert hatte und zuletzt ihr Zusammenleben mit der Verlegerin Tine Kjaer amtlich eintragen ließ. Ein Kriminalroman für Anspruchsvolle, auch als einer der neuen erfolgreichen Lesbentexte von großem Interesse.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die traurige Kommissarin 21. November 2002
Format:Taschenbuch
Nicht nur Täter und Motiv für den grauenhaften Mord an der Frau des Staatsanwalts bleiben in diesem bis zum Schluss immer wieder überraschenden Thriller zunächst rätselhaft - auch die Beliebtheit der Kommissarin Hanne Wilhelmsen ist erst mal nicht nachvollziehbar, verhält sie sich doch ziemlich kratzbürstig und unausstehlich. Doch während die Aufklärung des Verbrechens fortschreitet, wird auch die Lebenskrise der Kommissarin nachvollziehbar. Ich weiß nicht, wer zuerst da war, Henning Mankells Kommissar Wallander oder Anne Holts Hanne Wilhelmsen, aber die Parallelen sind unverkennbar. Im Gegensatz zu Mankells Romanen, die erheblich spannender sind, schafft es Anne Holt jedoch, alle Handlungsstränge am Ende sinnvoll zusammenzuführen (was Mankell eigentlich nie fertigbringt). Dies war mein erster Roman um Kommissarin Wilhelmsen, und er macht Lust auf mehr.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen...
.... wider deinem Nächsten. Das achte Gebot. Wer das beherzigt ist bei der Lektüre dieses Krimis eindeutig im Vorteil. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von El Barto veröffentlicht
Wie immer alle Daumen hoch für Hanne Wilhelmsen
Auch diesen Band aus der Serie um Hanne Wilhelmsen hab ich innerhalb weniger Stunden verschlungen. Anne Holt fesselt auch hier den Leser mit ihrem außergewöhnlichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Janie
Nicht immer ist das Offensichtliche wahr
Eine eindeutige Situation: der Oberstaatsanwalt Sigurd Halvorsrud sitzt neben seiner enthaupteten Frau, sein Polohemd mit Blutspritzern bedeckt. Und doch ein verzwickter Fall. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2009 von Dr. Georg Walter Reinthaler
Spannend bis zum Schluss
Dies ist nun schon der dritte Krimi, den ich von Anne Holt gelesen habe. Auch dieses Buch konnte ich nur schwer aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2008 von C. Niems
Guter Lesestoff...
Die Frau von Oberstaatsanwalt Halvorsrud wird ermordet, und alle Indizien sprechen dafür, dass ihr Mann die Tat begangen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2007 von Allen Poe
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden...
Ein grausamer Mord hält Oslo in Spannung: Doris Flo Halvorsrud , die Frau des Oberstaatsanwaltes Sigurd Halvorsrud wurde enthauptet in der gemeinsamen Familienvilla... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2007 von Regenfisch
Schnarch...
VORSICHT: Vermeintlich handelt es sich bei diesem Werk um einen Krimi. Irgendwelche Episoden, die zwar rein gar nichts mit dem Fall zu tun haben, über die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2006 von thrasymachos
Über eine "runde Sache"
Jedesmal, wenn sich ein gutes Buch in meinen Händen dem Ende zuneigt beneide ich alle, die dieses Buch noch nicht gelesen haben, um den ihnen bevorstehenden Genuss. Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2003 veröffentlicht
Ein Komplott aus Blutfehde und Familienvergangenheit
Die Frau eines bekannten Staatsanwalts wird enthauptet aufgefunden, und alle Spuren deuten darauf hin, dass ihr Mann der Mörder ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2002 von Dürwald, Katrin
Nicht richtig begeistert!
"Das achte Gebot" war der erste Krimi, den ich von Anne Holt gelesen habe. Doch es ist keine Konkurrenz zu Mankell oder Nesser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2002 von M.Abele
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