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Das Zweite Gedächtnis
 
 
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Das Zweite Gedächtnis [Gebundene Ausgabe]

Ken Follett
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (140 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit seinem ersten großen Erfolg Die Nadel ist der Name Ken Follett zum Synonym für spannende, solide recherchierte Thriller geworden. Mit dem Weltbestseller Die Säulen der Erde hat er ein faszinierendes Panorama des Mittelalters entworfen, und inzwischen wartet ein Millionenpublikum gebannt auf jeden neuen Roman aus seiner Feder.

In Das zweite Gedächtnis hat Follett die letzten drei Tage des Januars 1958 ins Visier genommen. Verzweifelt versucht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, ihren Rückstand gegenüber der feindlichen Sowjetunion aufzuholen, der es im vergangenen Jahr gelungen ist, mit der Sputnik den ersten Satelliten in die Umlaufbahn um die Erde zu schicken. Alle Hoffnungen richten sich auf die neue Explorer I-Rakete, doch bereits der erste Start muss abgebrochen werden.

Schnitt: Ein Mann kommt auf der Herrentoilette des Hauptbahnhofes in Washington, D.C. wieder zu Bewusstsein. Er hat vollständig das Gedächtnis verloren, kann sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern. Bald bemerkt er, dass er von finster dreinblickenden Männer in schwarzen Anzügen beschattet wird. Als sein Blick auf eine Zeitungsnotiz über den Raketenstart in Cape Canaveral fällt, wird er von einem seltsamen Gefühl der Vertrautheit heimgesucht -- eine lange und beschwerliche Suche nach der eigenen Lebensgeschichte nimmt ihren Anfang.

Puzzleteilchen für Puzzleteilchen muss der Protagonist des Romans sein Leben zusammensetzen, und darin liegt die große Faszination dieses Buches. Follett gibt sich allerdings nicht mit einer Erzählperspektive zufrieden, sondern erweitert immer wieder den Blickwinkel, streut Rückblicke in die Studienzeit der Hauptfiguren ein und verknüpft den zentralen Handlungsfaden mit ihrem privaten Schicksal. Politischer Idealismus, Freundschaft und leidenschaftliche Liebe bilden eine aufregende Mischung, von deren Sog der Leser mit jeder Seite stärker erfasst wird -- um das Buch nach der letzten Seite mit einem begeisterten Seufzer aus der Hand zu legen. Follett ist ein Könner, Das zweite Gedächtnis zeigt ihn in Hochform. --Hannes Riffel

Amazon.de-Hörbuchrezension

29. Januar 1958: In Cape Canaveral soll der erste US-Satellit starten. Zeitgleich erwacht in den Straßen von Washington ein Mann. Wer er ist, weiß er nicht mehr. Zumindest riecht er wie ein Penner. Doch woher kennt er sich mit Beschattungstechniken aus, wieso kann er einen Polizisten krankenhausreif schlagen? Luke, wie ihn ein Berberkumpel nennt, setzt alles daran, die Bruchstücke seiner Erinnerung zusammenzusetzen. Seine Suche führt in die Vergangenheit: Vor 20 Jahren hatte er vier Freunde. Sie alle waren im Krieg Agenten. Und mindestens einer von ihnen ist jetzt sein Feind.

Wenn man sich schon 420 Minuten lang die gekürzte Fassung von Ken Folletts Thriller Das zweite Gedächtnis vorlesen lassen will, dann eigentlich nur von Frank Glaubrecht. Da auf Musik und Hintergrundgeräusche verzichtet wurde, ist es schließlich allein die Stimme des Sprechers, die den Hörer bei der Stange hält. Glaubrecht gelingt dies bravurös. Zu Recht gilt er derzeit als einer der erfolgreichsten Synchronsprecher Deutschlands. Stars, wie Jeremy Irons, Al Pacino oder Richard Gere, gehören zu seinen "Stammkunden". Gekonnt verleiht Glaubrecht mit seiner markanten Stimme den Follett-Figuren Charakter, hilft er dem Zuhörer, die Zeitensprünge nachzuvollziehen. Es ist, als sei Richard Gere vorbeigekommen, um den neuesten Follett vorzulesen. Was will man mehr? --Beate Strobel

Spieldauer: circa 348 Minuten, 5 CDs. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Kurzbeschreibung

Ein Mann erwacht aus der Bewußtlosigkeit und kann sich an nichts mehr erinnern. Er hat aber sofort das Gefühl, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Stück für Stück versucht er, die Bruchstücke seiner Vergangenheit zusammenzusetzen. Aus der Zeitung erfährt er, dass der Start des ersten amerikanischen Satelliten unmittelbar bevorsteht. Jetzt erinnert er sich, dass er für das US-Raumfahrtprogramm gearbeitet hat und ihm wird klar, dass eine Verschwörung im Gange ist. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und in letzter Sekunde gelingt es ihm, die Selbstzerstörung der Rakete zu verhindern.

Umschlagtext

Ein Mann erwacht in einem dunklen, kalten Raum. Er öffnet die Augen und stellt fest, dass er auf dem Fußboden einer öffentlichen Toilette liegt. Und dass er sich an nichts mehr erinnern kann.
Ohne einen Cent in der Tasche macht Luke, der Mann ohne Gedächtnis, sich daran, herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Bald wächst in ihm der schreckliche Verdacht, dass der Verlust seiner Erinnerung nicht auf natürlichen Ursachen beruht. Hat er etwas gewusst, das so brisant war, dass man ihm die Vergangenheit raubte, um ihn zum Schweigen zu bringen?

Über den Autor

Ken Follett, geboren 1949 in Wales, von Beruf Journalist, wurde mit seinem Thriller 'Die Nadel' weltberühmt. Brillante Erzählkunst verbindet sich in seinen Büchern mit fundierter Sachkenntnis.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"'Ich bin heute Morgen in der Herrentoilette der Union Station aufgewacht. Wie ich dahin gekommen bin, weiß ich beim besten Willen nicht.'
McDermots Antwort war begleitet von einem Lächeln von Mann zu Mann: 'Klingt ganz so, als wären Sie gestern auf einer heißen Party gewesen.'
'Gestatten Sie mir die absolut ernst gemeinte Frage: Bin ich so einer? Saufe ich so viel, dass ich danach umkippe?'
'Um das zu beantworten, kenne ich Sie nicht gut genug.' McDermot kniff die Brauen zusammen. 'Es würde mich allerdings überraschen. Sie wissen ja, wie wir Wissenschaftler sind. Wir hocken beisammen, trinken Kaffee und reden über unsere Arbeit - das ist unsere Vorstellung von einer Party.'
Klingt plausibel, dachte Luke. 'Sich einfach voll laufen zu lassen ist für unsereinen offenbar nicht interessant genug', sagte er. Aber er fand keine andere Erklärung für die prekäre Situation, in die er geraten war. Wer war dieser Pete? Warum hatte man ihn beschattet?"
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