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Das Zukunfts- Manifest. Aufbruch aus der Jammerkultur
 
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Das Zukunfts- Manifest. Aufbruch aus der Jammerkultur [Broschiert]

Matthias Horx
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,95  
Broschiert, 1999 --  

Produktinformation

  • Broschiert: 336 Seiten
  • Verlag: Econ Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3612266365
  • ISBN-13: 978-3612266361
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.947.610 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses Buch beschreibt die Zukunft der europäischen Demokratien im Zeitalter von Globalisierung, Individualisierung und Information. Es setzt dem grassierenden Pessimismus einen realistischen Optimismus gegenüber und skizziert die "New Deals" des 21. Jahrhunderts. "Dieses Buch ist ein Gegengift gegen den allgegenwärtigen Pessimismus und die Jammerkultur der Deutschen."Der Soziologe und Journalist Matthias Horx brachte im Jahre 1993 das Trendbuch heraus, den ersten deutschen Trendreport. Sein publizistisches Schaffen umfaßt inzwischen mehr als 15 Jahre bundesdeutscher Zeitgeschichte. Horx schrieb Science-fiction Romane, Reportagen über Computerkinder und Essaybände über die Wertewandel-Prozesse in den Achtzigern ('Die Wilden 80er'; 'Aufstand im Schlaraffenland'). Er arbeitete als Redakteur beim Zeitmagazin, Tempo und Merian und gründete zusammen mit Peter Wippermann im Jahre 1993 das Trendbüro Hamburg.

Autorenportrait

Der Soziologe und Journalist Matthias Horx brachte im Jahre 1993 das Trendbuch heraus, den ersten deutschen Trendreport. Sein publizistisches Schaffen umfaßt inzwischen mehr als 15 Jahre bundesdeutscher Zeitgeschichte. Horx schrieb Science-fiction Romane, Reportagen über Computerkinder und Essaybände über die Wertewandel-Prozesse in den Achtzigern ('Die Wilden 80er'; 'Aufstand im Schlaraffenland'). Er arbeitete als Redakteur beim Zeitmagazin, Tempo und Merian und gründete zusammen mit Peter Wippermann im Jahre 1993 das Trendbüro Hamburg.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ep_d
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist ganz ausgezeichnet. Es ist sachlich sehr interessant und so geschrieben, daß man dann und wann auch etwas zu lachen hat. Horx verzichtet auf Einseitigkeiten und Schwarz-Weiß-Malerei. Er beschreibt unsere gesellschaftliche Situation (in ihrer weltweiten Verflechtung) sehr differenziert. Die zentralen Stichworte Globalisierung, Individualisierung und Informationsgesellschaft sind bei ihm nicht nur negativ besetzt, sondern er hebt auch die Vorteile hervor. Dieser Sichtweise liegt die Einsicht zugrunde, daß die gesellschaftlichen Veränderungen eine größere Komplexität mit sich bringen, weil jeder Trend wieder einen Gegentrend hervorruft. Was das heißt, macht er am Beispiel aktueller Themen (Sozialstaat, Arbeit, Bildung u.a.) deutlich. Das Buch endet mit einem Plädoyer für eine optimistische Sicht der Zukunft. Auch hier liefert Horx Beispiele, die zeigen, daß manche Horrorszenarien, die über die Medien verbreitet werden, einer sachlichen Analyse gar nicht standhalten. Außerdem wirkt zuviel Pessimismus für ihn kontraproduktiv.
Mich hat das Buch sehr aufgeheitert, weil es mit Vorurteilen aufräumt, modische (pessimistische) Worthülsen entlarvt und dazu anregt, die gegenwärtige Situation einmal durch eine ganz andere Brille zu sehen.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unteres neoliberales Niveau! 2. September 2005
Format:Taschenbuch
Vorsicht vor diesem Buch! Wer es nur oberflächlich liest, dem mag die Idee kommen, für unsere Zukunft nichts mehr tun zu müssen. Alles ist rosig, alles und jeder, der die Zukunft in düsteren Farben malt, wird niedergemacht und als Panikmacher angeprangert. Sicher hat Horx Recht, wenn er z.B. die Panikmache einiger Umweltschützer skeptisch sieht. Aber nüchterne Analysen, welche Gefahren der Zukunft heute realistisch dargestellt werden, sind nirgendwo zu finden. Dafür abgestandene, oberflächliche Sätze wie diesen:
"Firmen und Konzerne sind mit vielen unsichtbaren Fäden mit den Gesellschaften und Märkten verbunden, und sie lernen immer mehr, mit dieser Komplexität differenzierter umzugehen als in den Input-Output-Logiken des frühen industriellen Zeitalters."
Hübsche Formulierung, die letztlich aussagt, dass die Unternehmen auf Profit verzichten würden. Doch wo bleiben die Beweise? Man findet keinen einzigen in dem Buch.
Horx bringt z.B. das Beispiel der sog. "Familienfirmen", in der der Arbeitnehmer gut versorgt wird, usw. Dass es solche Ausnahmen auch schon zu Zeiten der Industrialisierung gab, will er nicht wahrhaben. Einen generellen Trend, der besagt, dass Wirtschaftskrisen nicht mehr zustande kommen, weil die Unternehmen ja soviel "dazugelernt" haben, kann Horx nicht beweisen.
Überhaupt sieht Horx die Welt recht unternehmerfreundlich - v.a. die neoliberalen Arbeitsmarktmodelle aus aller Welt (v.a. aus den USA) lobt er über den grünen Klee. Auch die Flexibilisierungen des Arbeitsmarktes vertritt er vehement. Am Anfang des Buches noch schreibt er darüber, wie sich bestimmte Erfindungen wie das Bildschirm-Telefon nicht durchsetzten, weil sie den menschlichen Bedürfnissen widersprechen. Dass die ganzen Flexibilisierungen diesen auch widersprechen, ignoriert er und meint sogar, Familien würden Vertreter dieser Flexibilisierungen werden. Alle diese unlogischen Gedankengängen werden vermischt mit schönen Phrasen, die, wenn man sie mal genauer durchdenkt, seine Thesen aber überhaupt nicht belegen.
Seine Basis-These ist, dass der Fortschritt in der Welt auf der Aufhebung von Widersprüchen besteht. Dies ist auch durchaus richtig, aber seine abgeschmackten extremst oberflächlichen Schlussfolgerungen sind schockierend. Anstatt bei Hegel und Marx nachzulesen, was die wirklichen Widersprüche in unserer Gesellschaft sind, erklärt er seinen Optimismus anhand von nebensächlichen Widersprüchen wie den, dass der Staat die Armen durch Forderungen fördern muss.
Läuft letztendlich alles wieder auf neoliberale Forderungen heraus. Ein Buch, das schwach an Beweisen ist und versucht die Zukunft zu verklären.
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24 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich 16. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Geht der politisch interessierte Bürger auf irgendwelche Globalisierungsseminare, so hat man anschließend das Bedürfnis, sich gleich von der Brücke zu stürzen, oder Atombomben auf die USA zu schmeißen. Glaubt man den Umweltschützern, so können wir uns eigentlich gleich vergiften. Glaubt man den Polititkern, so werden wir bald gar nix mehr zu lachen haben. Glaubt man der Presse, so werden wir bald nix mehr zu Essen haben, so schlecht geht es uns. Glaubt man seiner Familie, dann geht das Leben an einem vorbei. Glaubt man seinen Dozenten an Uni's, dann gibt es keine Wissenschaft mehr. Glaubt man den Wirtschaftsbossen, dann gibt es keine Investitionen mehr. Glaubt man der Gender-Bewegung, sind Männliche Wesen ein Trugschluss der Evolution.
Kurz: Gott, die Welt, der Kapitalismus, der Sozialstaat ist am Ende. Wir können uns nur noch selbst vernichten.

!!!!! Wie schön das es Matthias Horx gibt, ihr Looser!!!!!

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