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Das Zimmer hinter dem Spiegel
 
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Das Zimmer hinter dem Spiegel [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Pierre Magnan
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Scherz; Auflage: 2. Auflage (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502104328
  • ISBN-13: 978-3502104322
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Pierre Magnan
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Digne ist einer jener verschlafenen Orte in der französischen Provence, die im Sommer von Touristen geradezu heimgesucht werden, ansonsten jedoch acht Monate im Jahr im Halbschlaf vor sich hindämmern. Entsprechend gibt es dort für Kommissar Laviolette und Richter Chabrand nur wenig zu tun, und so können sie in aller Ruhe mit ihrem gemeinsamen Schicksal hadern: Beide sind auf Grund linkspolitischer Jugendsünden in die Provinz verbannt worden, und beide haben sich mit ihrem Leben in Digne nicht nur abgefunden, sondern es sogar lieben gelernt. Bis eine geheimnisvolle Mordserie ihr Leben unwiderruflich verändert.

Der Fahrer eines städtischen Müllwagens stößt im Morgengrauen auf die erste Leiche: ein sportlicher, gut aussehender junger Mann mit einer rätselhaften Kopfwunde. Opfer Nummer zwei war die größte Hoffnung des örtlichen Rennstalls und verlor bei einem Übungsrennen in einer Haarnadelkurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Erst eine identische Kopfwunde weist auf ein Verbrechen hin. Die spärlichen Funde der Spurensicherung an den Tatorten legen nahe, dass der Täter vergleichsweise klein ist und Stiefel trägt, die seit langer Zeit nicht mehr erhältlich sind -- nicht eben üppig, und so sind Laviolette und Chabrand schließlich auf den Zufall angewiesen, der ihnen eine heiße Spur liefert.

Das Zimmer hinter dem Spiegel ist der erste Roman um Kommissar Laviolette und eröffnet deutschsprachigen Lesern endlich den Zugang zu einer der beliebtesten Krimiserien Frankreichs. Pierre Magnan erzählt packend und seine Hauptfiguren sind überzeugend gezeichnet. Wirklich außergewöhnlich werden seine Romane jedoch durch die fast greifbare Landschaft, die Allgegenwart der Jahreszeiten und des Wetters -- die Provence in ihrer ganzen Pracht. Eine uneingeschränkte Empfehlung also; aber ersparen Sie sich um Himmels willen den Klappentext, denn der verrät das halbe Buch. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Nach dem begeisterten Echo von Lesern und Presse auf "Das ermordete Haus" erscheint der erste der lang erwarteten Laviolette-Romane des großen provenzalischen Autors auf Deutsch. Mit seinem Kommissar Laviolette, der mehr mit dem Bauch als dem Kopf ermittelt, gerne auch mal ein Beweismittel zurückbehält, wurde Pierre Magnan in Frankreich und vielen europäischen Ländern berühmt."Sie haben sich vielleicht gefragt, sagte Laviolette, warum ich in den Mundwinkeln diese tiefen Bitterkeitsfalten habe, mit denen ich aussehe wie ein alter Vorstehhund? Ich habe sie schon sehr früh bekommen. Ebenso bin ich sehr früh dick geworden. Eines Tages habe ich zu essen angefangen, um mich über die Menschen hinwegzutrösten, so wie manche Frauen zu essen anfangen, um sich über die dahingegangene Liebe hinwegzutrösten..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch der Woche 19. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Achtung! Lesen Sie nicht den Klappentext! Er verrät ein Detail, das erst recht spät bekannt wird. Und: Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch. Es ist ein Genuß. Auch wenn die Spannung sie zwingt, durch die Sätze zu hecheln. Disziplinieren Sie sich! Sie verpassen sonst Magnans melancholisch-groteske Bildersprache oder seine kunstvoll geplänkelten Dialoge zwischen dem Richter Chabrand (einem hitzigen Kommunisten) und dem gutmütig-abgehalfterten Komissar Laviolette.

Dieser Kommissar, der zwangsversetzt in die Haute Provence, muss einen präkeren Fall aufklären: Mehrere junge, attraktive Männer kommen auf seltsame Weise um. Ihr Schädel wurde mit großer Wucht zertrümmert. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben sich kurz vor ihrem Tod ein Fahrrad gekauft und, so scheint es, eine äußerst diskrete Geliebte gehabt.

Den Weg zur Lösung des Falles kreuzen ein paar mehr oder weniger liebenswürdige Dorfbewohner: Die Müllmänner, die die erste Leiche finden. Die Dorf-Esoterikerin mit ihrem Sohn, die fast inzestuös verschlungen ihre Visionen vor Laviolette ausbreiten. Die alte Dame, die den Mörder kennt, ihm Briefe schreibt, aber nicht zu Polzei geht. Und die geheimnisvolle Familie, die ein bizarres Haus bewohnt...

"Diese Verbrechen", schreibt der Autor, "und Kommissar Laviolette sind für mich ein Mittel, um eine Stimmung einzufangen, eine Abenddämmerung, ein Morgengrauen über dieser kargen, einsamen, tragischen Landschaft der Haute Provence."

Magnans Krimi ist ein Leckerbissen unter den vielen Junk-Food-Serien: Er gleitet hinunter als würde Gott persönlich in Samthosen die Speiseröhre hinunterrutschen und verursacht ein wohliges Gefühl in der Magengrube!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
... und nicht nur für solche. Gelingt es doch dem Autor, dem Leser nicht nur den Hintergrund für seine Werke zu vermitteln, nein, man vermeint diese Landschaft regelrecht zu riechen, zu fühlen (auch wenn der Roman nicht in den typischen Tourismusmonaten spielt).
Spät, aber doch sind Magnans Romane auf Deutsch erschienen - und man verschlingt sie. Man fragt sich allerdings, warum der Weg in den deutschen Sprachraum so lange gedauert hat; an der Qualität kann es nicht liegen!
Im kleinen Städtchen Digne geschieht ein Mord, ein etwas ungewöhnlicher Mord: das Opfer wird mit einer Steinschleuder getötet. Nun ist Inspektor Laviolette, ein ehemaliger Resistance-Kämpfer und Uraltlinker, der letztlich nach Digne strafversetzt wurde, am Zug. Und es entwickelt sich eine sehr, sehr spannende Geschichte...
Wie schon in der Einleitung erwähnt: Magnan kann sehr gut schreiben, tolle Stimmungen und eine spannende Geschichte aufbauen. Kennt man die Provence (etwas), versucht man sich an die Landschaft, an die Gerüche, an die Stimmungen zu erinnern - und manchmal gelingt es sogar. Aber vielleicht sollte man als "Nachbereitung" doch wieder einmal in die Provence fahren....
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein MUSS für Krimileser 31. Oktober 2002
Format:Taschenbuch
Sie wollen an einem verregneten Herbsttag mal wieder einen richtig gut geschriebenen und durch und durch spannenden Krimi verschlingen? Dann auf in die verschlafene Kleinstadt Digne in der Provence und begeben Sie sich zusammen mit Kommissar Laviolette und Untersuchungsrichter Chabrand auf Mördersuche und finden sie heraus, von wem und vor allem warum dort plötzlich junge Männer gekillt werden, die -außer dem Radsport- keinerlei Gemeinsamkeiten zu haben scheinen.
Dieser Krimi hat ohne Zweifel alles, was das Krimi-Leserherz begehrt: Interessante/glaubwürdige Haupt- und Nebenfiguren, einen überdurchschnittlich guten Schreibstil, einen spannenden Plot, Atmosphäre, ungewöhliche Todesarten, psychologischen Tiefgang und subtilen Humor.
Für ein Buch, dass man bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen will, kann es nur 5 Sterne geben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die sonderbare Seite der Provence
Inhalt:
Im provenzalischen Digne wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Bald geht Kommissar Laviolette davon aus, dass das Opfer mit einer Steinschleuder getötet... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
Einer wirft den Stein
Ich hatte vorher noch nichts von Pierre Magnan gehört oder gelesen und bin ganz unbefangen an das Buch heran gegangen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von whitebird1 veröffentlicht
Das Zimmer hinter dem Spiegel
Das Buch erfüllte voll meine Erwartungen. Ich bin sehr zufrieden. Die überlange Lieferfrist lag eindeutig an der Deutschen Post (Tagesstempelabdruck am
Tag des... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von weber Hans Joachim veröffentlicht
Ein Krimi, der in der Provence spielt
Ein sehr gut gemachter und spannender Krimi, der in der Landschaft der Provence spielt. Endlich einmal gut herausgearbeitete Charatere. Sehr spannend erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2009 von F. Kluge
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Der Kalender lädt zum Träumen ein mit Bildern, die die besondere Magie von Regenwäldern der ganzen Erde widerspiegeln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von P. Weipert
nicht unbedingt "Das Buch der Woche"
.. aber auf dem zweiten Blick doch ein gutes Buch.

Gut geschrieben, Spannung baut sich nach den erstem Drittel auf und bleibt bis zum Finale erhalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2006 von Marion Dahms
Etwas antiquiert, etwas sehr literarisch, etwas unlogisch
In einer französischen Kleinstadt wird ein junger Mann erschlagen aufgefunden. Die Polizei rätselt eine Weile an der Tatwaffe herum, da wird ein zweiter Mann ermordet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2005 von basssopran
spannungslos und an den haaren herbeigezogen
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Veröffentlicht am 5. August 2003 von braindunk
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