Ich arbeite nun seit ca. einem Monat mit diesem Buch. Zuvor hatte ich mit diversen Tutorials aus dem Internet versucht den Einstieg in das Zend Framework zu finden, aber so richtig warm damit wurde ich erst währed bzw. nach der Lektüre dieses Buches. Es ist also für komplette Neueinsteiger in das Zend Framework sehr gut geeignet, praktische Erfahrung mit PHP und auch mit OOP ist dagegen aber selbstverständlich unerlässlich.
Das Buch ist übersichtlich gegliedert und man findet auch beim Nachschlagen schnell die gesuchte Information. Den Schreibstil des Autors empfinde ich als sehr angenehm; er ist locker, ungezwungen und nicht zu technisch. Die Listings sind übersichtlich und idR sinnvoll und ausreichend kommentiert (zumindest jene auf der beiliegenden CD, die Listings im Buch sind aus Platzgründen meist nicht direkt kommentiert). Die Erklärungen zu den Listings und zu Funktionen und Möglichkeiten von Zend Framework allgemein sind verständlich und auf den Punkt gebracht. Es wird darauf verzichtet bei jedem Listing jede Zeile zu erläutern; was aus anderen Kapiteln bereits bekannt ist wird nicht mehr erklärt und muss halt allenfalls Nachgeschlagen werden, was der Übersichtlichkeit durchaus dienlich ist. Nur bei der Blog-Beispielanwendung hätte ich mir noch etwas ausführlichere Erklärungen zu den Listings gewünscht.
Ein grosses Plus des Buches ist sicherlich, dass es sehr konkrete Beispiele zeigt. So wird in einem Kapitel ein kompletter Blog mit verschiedenen Nutzern und Berechtigungen erstellt, inkl. aller Formulare, Datenbankinteraktionen etc.
Zudem deckt das Buch alle wichtigen Elemente des Zend Frameworks ab und gibt dem Leser damit einen sehr guten Überblick über die Möglichkeiten, die dieses Framework bietet.
Die Website zum Buch wurde anfänglich etwas vernachlässigt, was sich aber inzwischen auch gebessert hat.
Mein Fazit: Dank diesem Buch habe ich es geschafft, mich realtiv rasch in das Zend Framework einzuarbeiten. Noch muss ich zwar öfters mal was Nachschlagen, im Buch wie auch im Internet, aber beim Umfang von Zend Framework dürfte das mehr als normal sein.