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am 16. Mai 2010
Die klar gegliederte 'wissenschaftshistorische Bestandsaufnahme' beginnt mit der Beschreibung der Entwicklungslinien der Biologie im 19. Jahrhundert. Die Arbeiten des Brünner Augustinermönches Gregor Mendel mit der Gartenerbse und deren Wiederentdeckung zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Correus und Johannsen bilden die Basis für Morgans Arbeiten mit Drosophila melanogaster. Die klassische, phänomenologisch orientierte Genetik findet ihre Grenzen: in der Mitte des letzten Jahrhunderts rückt die Molekularisierung der Genetik ins Zentrum, in der Molekularbiologie zeigt sich aber auch eine stetige Komplizierung des Genbegriffs.

Die Perspektive auf Entwicklung und Evolution verändert sich. Das Gen wird zunehmend als 'Ressource' betrachtet, die auf unterschiedliche Weise mobilisiert werden kann. Anwendungshorizonte für Biotechnologien weiten sich. Aktuelle Entwicklungen wie auch die Resultate des Humangenomprojekts werden auf den letzten Seiten des Buches nochmals kritisch hinterfragt und als unabsehbar bezeichnet. Das Buch beschließen umfangreiche Literaturhinweise, leider fehlt ein Glossar für die zahlreich verwendeten Fachtermini.

Die beiden Autoren liefern eine leicht verständliche, faktenreiche und doch komprimierte Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Genetik. Dabei wird betont, dass der Begriff des Gens im Laufe der Zeit ständigen Veränderungen unterworfen war. Für Johannsen war das Gen noch ein Gedankenkonstrukt, erst mit der Entdeckung der Doppelhelix 1953 durch Watson und Crick wurde die DNS fassbar. Immer neue Blicke auf die 'Gene' erzeugten neue Erkenntnisse und Erklärungsansätze. Dabei gilt z. B. aber auch: »Erkrankungen, auf die auch genetische Komponenten Einfluß haben, werden deshalb noch lange nicht am besten auf genetischem Weg therapiert.«

Und: »Wir möchten aber - gerade angesichts der politischen und ethischen Probleme, die das biomedizinische Arsenal der Gegenwart aufwirft - darauf aufmerksam machen, daß die Wege der Forschung, ... , per definitionem nicht auf ein vorherbestimmtes Ziel hinauslaufen. Oder wie François Jacob einmal gesagt hat: 'Was wir heute vermuten können, wird nicht Wirklichkeit werden. Veränderung wird es auf jeden Fall geben, doch wird die Zukunft anders sein, als wir glauben.'«
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am 29. November 2009
Ein, wie ich finde, praktisches und günstiges Büchlein, das gut für einen ersten Überblick geeignet ist. Einzelne Kapitel, insbesondere das letzte Kapitel, habe ich allerdings nach ein paar Sätzen übersprungen. Nutzlose Spitzfindigkeiten über Begrifflichkeiten braucht niemand. Ansonsten aber gut leserlich und informativ. Ich habe es einige Tage gern in der U-Bahn gelesen.
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