Sydney wollte eigentlich immer Eiskunstläuferin werden. Doch dann, als sie kurz davor steht bei den Olympischen Spielen teilzunehmen, geschieht etwas, dass ihre Sportlerkarriere von einem auf den anderen Tag zerstört.
Sie kommt an einem brennenden Haus vorbei. Im Fenster steht ein kleiner Junge, der aus Angst vor den Flammen herunterspringt.
Sydney eilt ihm zur Hilfe und es gelingt ihr, den Fall des Jungen mit ihrem Körper aufzuhalten.
Wochen später geht es Sydney, die zahlreiche Knochenbrüche erlitten hat, wieder besser. Sie wird als Heldin gefeiert, denn nicht nur der Junge hat schwer verletzt überlebt, sondern auch seine Mutter konnte aus den Flammen gerettet werden.
Sydneys Heldenmut kommt auch bei den TV Sendern gut an, die ihr schließlich den Weg zu einer großen Karriere ebnen.
Sie wird Moderatorin einer beliebten Sendung und berichtet über Menschen, die in eine Ausnahmesituation geraten sind und durch ihren Mut zu Helden wurden- also über Menschen, wie sie.
So gut wie es auch für sie im beruflichen Sinne läuft- ihr Privatleben ist seit kurzer Zeit jedoch eine reine Katastrophe. Nachdem sie von ihrem Mann, einem Polizisten geschlagen wurde, trennt sie sich von ihm und zieht mit ihrem Sohn Eli nach Boston.
Der neugierige Eli findet jedoch schnell heraus, dass in ihrem neuen Zuhause die Mieter jahrelang ein und aus gingen- keiner hielt es lange dort aus. Alle glaubten daran, dass es in der Wohnung spukt.
Um mehr über die spukenden Geister erfahren zu können, muß Eli sich näher mit der Geschichte des Hauses befassen und macht dabei eine grausige Entdeckung.
Währenddessen wird auch Sydney zur Hauptfigur in einem schaurigen Szenario. Ein Serienkiller hat scheinbar sie und ihre Sendung über wahre Helden im Visier und tötet nach und nach Protagonisten, die Sydney zuvor in ihrer Sendung vorgestellt hat. Zudem werden Sydney und ihr Sohn von einem Mann verfolgt...
Werden sie sich retten können?
"Das Zeichen des Todes" ist ein solider Thriller, anfangs sehr packend, man mag den Roman währenddessen nicht zur Seite legen, doch etwa ab der Mitte kommt es zu einigen Längen.
Begründen kann ich es nur damit, dass der Autor meiner Meinung nach zu früh mehr über den Täter verrät und man sich so schnell denken kann, wer Sydneys einstige Interviewpartner nacheinander ermordet und somit geht auch ein wenig die Spannung verloren.
Der Schreibstil des Autors ist dagegen jederzeit überzeugend und auch seine Romanfiguren sind gut ausgearbeitet.
Selbst wenn sich der zweite Teil des Romans ein wenig schleppender liest, ist es kein schlechtes Buch, allerdings fand ich die Nebenhandlung teilweise etwas interessanter.
Elis Recherchen sind sehr spannend aufbereitet, man wird selbst sehr neugierig, auf die Geschichte seines neuen Zuhauses und seine geisterhaften Bewohner.
Zum Ende zieht der Autor den Spannungsbogen jedoch nochmals gewaltig an und auch die Story über den Serienkiller gewinnt ordentlich an Fahrt bis zum atemlosen Showdown. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)