In diesen Roman wird man mit dem Terranern Andrew und den darkovanischen Zwillingsschwestern Callista und Ellemir und ihrem Verwandten Damon bekannt gemacht.
Andrew Carr, ein Terraner, stürzt mit einem Flugzeug auf einem Erkundungsflug in den Bergen ab. Hält er das Gesicht einer jungen Frau, dass er zum ersten Mal in der Kugel einer Wahrsagerin gesehen hat, anfangs nur für ein von ihm selbst erfundenes Traumbild, so begreift er doch spätestens als diese zu ihm spricht und ihm durch Anweisungen, was zu tun sei, das Leben rettet, dass er das ganz so einfach nicht abtun kann. Er entdeckt sein Laran auch wenn er zunächst nicht ganz erfassen kann, was das sein soll. Auf seinem Weg zu einer von Menschen besiedelten Gegend wird er von der jungen Frau geleitet, die sich ihm als Callista vorstellt und in die er sich sehr bald verliebt. Callista jedoch wird selbst gefangen gehalten, von den unheimlich Katzenwesen und als Andrew zu ihren Verwandten gelangt ist ihm klar, dass er sie befreien muss und zusammen mit Damon und Ellemir sucht er nach einem Weg...
Ziemlich irreführend ist hier der Titel und auch der Buchrücken. Den das "Zauberschwert" taucht erst gegen Ende des Romans auf und spielt keine so große Rolle, wie man vermuten mag, außerdem trägt dieses nicht Andrew sondern Damon.
Das Buch ist an sich ganz gut, leider ist es sehr dünn, so dass ich es ohne Mühe nach zwei Tagen ausgelesen hatte. Außerdem werden die Katzenwesen meiner Meinung nach zu kurz abgehandelt, über sie hätte man ruhig noch mehr berichten können.
Schön dargestellt werden dagegen die Charaktere Andrew und Damon, Andrews Probleme mit seinem Laran, das für ihn etwas vollkommen Neues darstellt, und Damons "Übersichhinauswachsens" und seine Überwendung, die es ihn kostet, sein Laran wieder anzuwenden. Auch Callista und Ellemir werden gut beschrieben, zwei Zwillinge, die sich sehr ähnlich sind und sich doch unterscheiden.
Da ich den Nachfolgeband "Der verbotene Turm" noch nicht gelesen habe, kann ich natürlich nicht beurteilen ob dieser Band im Vergleich dazu eher schlecht abschneidet, aber er ist auf jeden Fall lesenswert, wenngleich er nicht zu den Bänden gehört, die man unbedingt gelesen haben muss.