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Das Wunschspiel: Roman
 
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Das Wunschspiel: Roman [Taschenbuch]

Patrick Redmond , Birgit Moosmüller
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442451353
  • ISBN-13: 978-3442451357
  • Originaltitel: The Wishing Game
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (145 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.130 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Patrick Redmond
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Die sozialkritisch geprägte Geschichte ist ebenso erschreckend wie faszinierend und verleitet dazu, den Roman in einem Zug durchzulesen.“ (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine )

»Wir können Sie vor diesem Buch nur warnen: Es wird Sie eine schlaflose Nacht kosten, denn dieser Psychothriller hat Suchtpotential.« (NDR )

Kurzbeschreibung

Jonathan ist ein einsames Kind. In dem englischen Knabeninternat Kirkston Abbey fühlt er sich unglücklich, denn seine Klassenkameraden hänseln ihn wegen seiner einfachen Herkunft. Auch einzelne Lehrer finden, dass er an der exklusiven Schule nichts zu suchen hat; man schreibt das Jahr 1954, und die englische Oberschicht verteidigt unerbittlich ihre Privilegien. Nur allzu oft ist Jonathan Zielscheibe von Spott und Hohn – bis zu jenem Vormittag, als sein Mitschüler Richard ihm in der Lateinstunde aus der Patsche hilft. Richard ist auch ein einsames Kind, doch im Gegensatz zu Jonathan sondert er sich bewusst von den anderen ab. Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, wirkt er doch stark und unabhängig. Nichts scheint ihn anzufechten, auch nicht das Internatssystem, das nach menschenverachtenden Gesetzen funktioniert und für viele die Hölle auf Erden bedeutet. Jonathan fühlt sich von Richards Interesse geschmeichelt, und die beiden werden unzertrennlich. Richard zeigt Jonathan, wie er sich gegen den Psychoterror der anderen wehren kann. Wie ein Ertrinkender greift Jonathan nach der rettenden Hand. Er vertraut sich Richard an und beginnt, dessen Spiel mitzuspielen. Er ist glücklich über diesen Freund – auch wenn ihn manchmal das seltsame Licht in dessen Augen ängstigt. Er lernt zu gewinnen, und seine Macht über andere wächst. Doch Richard ist das nicht genug. Er überzeugt Jonathan, dass sie ihre geheimnisvollen Kräfte nicht nur gegen jene richten sollen, die einst Jonathan gedemütigt haben, sondern gegen alle, die versuchen, sich ihrer immer enger werdenden Freundschaft in den Weg zu stellen. Ein tödliches Spiel nimmt seinen Lauf ...


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Horrortrip ohne Vorwarnung, 26. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Wunschspiel (Gebundene Ausgabe)
Es fängt so harmlos an: Alltag in einem hoch angesehenen englischen Knabeninternat, Schulalltag vor 50 Jahren, die üblichen Raufereien, Schulstress, Ferienträume, Familienprobleme und der zeitlose Ärger mit den Lehrern- oder den Schülern. Nichts Sensationelles, und doch: schon auf den ersten Seiten lauert zwischen den Zeilen das Böse. Nicht genau erkennbar, nicht definierbar, ganz unbestimmt und doch vorhanden. Hat es mit dem mysteriösen Tod eines Schülers zu tun, der vertuscht wird, wo es nur geht? Hat es mit der seltsamen und ungewöhnlichen Freundschaft zweier Jungen zu tun, die sich anbahnt, vertieft, andere Schüler auf grausame Weise in ihren Bann zieht und für den Horrortrip richtungsweisend wird? Ein Journalist ist es schließlich, der die schrecklichen Geschehnisse im Internat nach Jahren aufdeckt. Patrick Redmond setzt von der ersten Seite an ein Rad in Bewegung, das sich unweigerlich mit höchst behutsam sich steigerndem Tempo, aber dennoch unaufhaltsam weiterschraubt, es ist fast , als stünde jemand hinter einem, schubste einen weiter, von Seite zu Seite, tiefer und tiefer ins Geschehen hinein. Die Gänsehaut, das Entsetzen über das, was sich hinter der angeblich heilen Internatswelt abspielt und die in Zeitlupe sich ausbreitende Spannung sind bis zuletzt garantiert.( Auch wenn es gegen Ende vielleicht ein oder zwei Leichen zuviel gibt) Grandios erzählt und beschrieben, zurückhaltend in der Sprache und doch schockierend in der Aussage: der erste Roman des noch jungen englischen Autors ist absolut empfehlenswert, psychologisch aufs Feinste durchdacht und verwoben, gradlinig aufgebaut ohne abfallende Passagen, von Anfang an das Ziel fest im Auge.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut bis fast zum Ende, 26. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Wunschspiel: Roman (Taschenbuch)
Das Buch fesselte mich bis fast zum Schluss, schon lange ist mir das nicht mehr passiert, daß ich eine schlaflose Nacht über einem Buch vebrachte. Patrick Remond verfügt über eine gnadenlose gute Art zu schreiben, er lässt einen teilhaben an seiner Geschichte, und man kann sich kaum diesem Sog entziehen, ich hätte ihm sogar das Ende abgekauft, wenn ja wenn er sich auch hierbei etwas mehr Zeit gelasssen hätte, so aber wird der Leser, mit einigen wenigen Seiten sich total überschlagender Ereignisse alleine gelasssen, ein Stephen King hätte sich bei diesem Ideenreichtum gewiss diese Chance nicht entgehen lassen, und den Leser immer tiefer in die Abgründe geführt..so aber bleiben leider nur vier Sterne, obwohl die ersten zwei Drittel gewiss 5 wert sind...und noch eines....auf den Film zu diesem Buch bin ich gespannt, falls es ihn geben wird.......
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein psychologisches Meisterwerk voller dunkler Abgründe, 31. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Wunschspiel (Gebundene Ausgabe)
Authentisch geschilderte Charaktere, eine spannende Handlung und eine düstere Umgebung machen diesen Roman zu einem lesens- werten Thriller.

Die Spannung dieses Buches liegt eindeutig im psychologischen Bereich. Die genauere Beschreibung der Séancen ist auch gar nicht nötig, weil sich das Buch so vom Billighorror unserer Zeit wohltuend abhebt und seinen Lesern genügend Freiraum für ihre Fantasie lässt.

Als Teenager kann ich bestätigen, dass die Probleme der Pubertät (Kampf um Anerkennung, Umgang mit Verlust und Macht, Isolation und Sehnsucht nach Gemeinschaft) hier erschreckend realitätsnah beschrieben werden, auch wenn sie so extrem vielleicht eher seltener auftauchen. Das Außergewöhnliche an diesem Buch ist, dass es seine Leser damit fesselt, dass es sie die intimsten Gedanken seiner Protagonisten wissen lässt und sie in die beschriebenen Situationen geradezu geistig und emotionell hineindrängt.

Dabei wird das Erwachsenwerden weder langweilig noch romantisch-kitschig oder gar klischeehaft geschildert, sondern aufrichtig und interessant.

Wer dieses Buch völlig misslungen und für die Charaktere kein Verständnis findet, ist entweder zu "erwachsen" und hat seine eigene Kindheit bereits vergessen oder kann sich gratulieren, dass er nie eine derartige hatte.

Wer beim Lesen nicht nur mitdenkt, sondern auch mitfühlt, kann diese erzählerisch exzellent verfasste Lektüre nur schwer aus der Hand legen und hat hinterher viel Stoff zum Nachdenken über zwischenmenschliche Beziehungen und unsere Gesellschaft im Allgemeinen.

Ingesamt also eine brillante, weil mitreißende Fiktion. Für labile oder sehr empfindliche Gemüter allerdings nicht zu empfehlen.

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