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In diesem Buch namens "Das Wunder Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet und seine paranormalen Kräfte" stellt der schweizerische Journalist, Luc Bürgin, seine einmaligen Recherchen über den unter dem Pseudonym "Mirin Dajo" in die eidgenössische Geschichte der Jahre 1947 bis 1948 eingegangenen Holländer, Arnold Gerrit Johannes Henskes, vor. Dieser Mirin Dajo (geb. am 06.08.1912 in Rotterdam) war nicht nur unverletzlich, was er vor mehreren Augenzeugen und Ärzten sowie mehrfach vor Fachpublikum und der Kamera darbot, sondern hatte auch prophetische Ansichten und Visionen über den weltweiten Frieden. Im Buch sowie auf der Homepage zum Buch werden mehrfach Bildaufnahmen des Mirin Dajo angeboten. Ferner konnte Mirin Dajo schwerkranke Menschen heilen und ihnen neue Zuversicht und Einsicht geben. So schreibt der Autor Bürgin auf Seite 18: "Seit seiner frühesten Kindheit sah er Dinge, die andere nicht sahen. Fühlte mehr als er wusste. Ahnte, was noch kommen sollte." Auf Seite 31 steht dann: "Ich war wohl schon als Kind unverletzlich, aber mir dessen nicht bewusst. Jeder von Ihnen verfügt über besondere Eigenschaften, ohne sich dessen bewusst zu sein." Als der junge Henskes einmal baden ging, stahlen andere Jugendliche seine Sachen. Auf Seite 18 steht dazu: "Also betete er und flehte Gott an, ihn unsichtbar zu machen. Als er nun durch die Straßen lief, schien ihn niemand zur Kenntnis zu nehmen." Auf der gleichen und folgenden Seite steht dann: Auf der Suche nach sich selbst begegnete der 33-jährige Henskes dann dem Heiler und Naturarzt, Hylke Otter, der Henskes Unverwundbarkeit erkannte und ihm das Esperanto-Pseudonym "Mirin Dajo" (zu Deutsch "Etwas Wunderbares") gab. Dies geschah im Jahr 1945 (S. 52). Bald sollte Mirin Dajo seine Fähigkeiten nutzen, um in der für Nachkriegsverhältnisse paradiesischen Schweiz Frieden und Nächstenliebe der ganzen Welt zu vermitteln (S.19). Der Naturarzt Otter hatte nach Angaben des Autors schon viele Blinde und Lahme geheilt (S.31). Auf Seite 32 stehen dann folgende Aussagen von Mirin Dajo: "Alles, was von Gott kommt, ist normal und natürlich" und "Weil man nicht an den ewigen Fieden glaubt, bekommt man auch keinen." Während seiner Zeit in der Schweiz haben Mirin Dajo und sein Helfer, Johnan de Groot, der Mirin Dajo mit vollem Vertrauen in Mirin Dajos Gabe mit einem Florett und einem zweischneidigen Schwert im Bauch durchsticht, immer weniger Zeit zur Erholung (Mirin Dajo wurde übrigens auch mit einer Kugel durch den Kopf geschossen, ohne dass er dabei Schmerzen verspürte). Immer seltener gelingt es Mirin Dajo zu meditieren und sich auf sein Innerstes zu konzentrieren. Diese Meditation braucht Mirin Dajo, um die innere Stimme bzw. eine "oberste Instanz" (S. 112) zu hören, die ihm die Zeiten seiner Durchstechungen und Vorträge mitteilt. Auf Seite 34 steht dazu: "Er atmet die Waldluft. Wiegt sich in seiner Hängematte in Trance. Spricht mit Gott. Tankt Kraft. Und lauscht der Antwort des Universums." Nur so kann er "die Botschaft des Friedens und der Macht des Geistes über den Körper" verbreiten. Einer von Mirin Dajos Vorträgen klang laut Seite 52 so: "Es heißt: Vollständiger Frieden, ohne dass man Angst zu haben braucht, dass wieder ein Krieg kommt. Um Gleichgesinnte zu werben, lasse ich meinen Körper durchstechen - zum Beweis, dass man im unerschütterlichen Glauben an Gott unmöglich scheinende Dinge vollbringen kann."
Auf Seite 53 schreibt der Autor Bürgin dann: "Jeder könne diese Fähigkeit durch den Glauben an Gott erwerben. Sie sei ein göttliches Geschenk." Ebenda steht auch: "Wenn nur ein einziger im Saal über das, was ich sage, nachdenkt, dann hat es bereits Sinn gemacht." Der Seite 65 ist zu entnehmen, dass Mirin Dajo zu diesem Zeitpunkt "etwa 500 Durchstiche" gehabt hatte, ohne irgendwelche Schmerzen während des Einstichs oder danach zu fühlen. "Auch Röntgenstrahlen sowie Gift machen mir nichts, ... weil im Reiche Gottes alles möglich ist...(S.65)" Auch Religionen wie das Christentum waren Mirin Dajo nicht fremd und wurden in seinen Vorträgen erläutert, wie noch gezeigt wird. Laut Seite 66 hing in Mirin Dajos Zimmer ein kleines Herz-Jesu-Bild. "Keine der großen Religionen widerspricht im Grunde der andern. Ihre Verschiedenheit besteht nicht im Zweck, sondern in den Mitteln, welche sich der jeweiligen Aufnahmefähigkeit der Völker anpassen mussten." Auf Seite 84 stehen folgende Sätze: "Der Friede ist aber erst dann gesichert, wenn die Angst gebannt ist. Auch die Angst vor Gott" und "So hoffe ich der Menschheit beweisen zu können, dass niemand arm und krank sein muss, denn auch das sind nur Folgen der Angst." Auf Seite 86 wird ergänzt: "Entsetze sich niemand vor meinen Feststellungen, dass die Krankheit eine Schöpfung des Menschen und der Weg der Heilung der sei, sie als solche bis auf den Grund zu erkennen." Auf der folgenden Seite steht dann: "Immer wieder wird er (Mirin Dajo) in der Folge gebeten, mit seiner Geisteskraft zu heilen. Er tut es - ohne Geld dafür zu nehmen. Und der Erfolg ist überwältigend." Am 11. Mai 1948 kommt es dann laut S. 90 ff. zu einer folgenschweren Entwicklung, die darin besteht, dass Mirin Dajo sich selbst zugefügt oder durch Johnan de Groot in der Durchführung verursachten haarscharfen Spieß von 35 Zentimeter Länge verschluckt hatte, um "alles auf eine Karte zu setzen" (S.91). Der Spieß sollte sich nach dem Willen Mirin Dajos im Körper "dematerialisieren" (S.90), also verschwinden. Vorerst scheint sich Mirin Dajo auch zu erholen. In nebulösen Vorahnungen tut Mirin Dajo Johnan de Groot kund, dass er nicht mehr lange unter den Lebenden weilen wird (S.95). Da Mirin Dajo in seiner Ruhezeit oft aus seinem Körper austrat, um nach seinem Wiedereintreten in den Körper von Geschehnissen zu berichten, die z.B. nur die ferne Verwandtschaft in Holland wissen konnte (S.115), nahmen seine Helfer (darunter jetzt unter anderem Ruth Bührer und ihr Mann) auch diesmal an, dass Mirin Dajo nur vorübergehend seinen Körper verlassen habe. Der Arzt kann am 26. Mai 1948 in Winterthur in der Schweiz nur den Tod Mirin Dajos feststellen. Nach Angaben der Ärzte auf Seite 99 war das Folgende Grund für Mirin Dajos Tod: "Todesursache ist eine innere Blutung in die linke Brustfellhöhle, ausgehen vor einer Arrosion der großen absteigenden Körperschlagader durch einen Abszess, der im Anschluss an mehrfache Durchstechungen der Speiseröhre eingetreten war." "Kurz: Ein bei der Operation übersehener Entzündungsherd an der durchstochenen Speiseröhrenwand breitete sich allmählich bis zur ebenfalls angestochenen Aorta aus, ließ diese bersten - und Dajo innerlich verbluten. (S.99)" Der Autor Luc Bürgin geht hingegen davon aus, dass Mirin Dajo an einer Infektion der beim letzten Experiment durchstochenen Organe gestorben ist. Die übersehene Infektion geht aufs Konto der Ärzte", schreibt der Autor Bürgin auf Seite 136.
Zur Zeit der Abfassung dieses Buches 2004 lebte Mirin Dajos Helfer Johnan de Groot noch und konnte so glücklicherweise noch Einiges zu diesem Buch beitragen. So bericht Johnan de Groot auf Seite 114: "Einmal wies er (Mirin Dajo) mich sogar an, ihn nachts zwischen zwei Bäumen zu fesseln, splitternackt. Mitten in der Winterzeit. Hier, in einem Wald, in Nähe der Dünen. "Binde mich morgen früh wieder los", sagte er. Zwei Stunden später ab, so gegen Mitternacht, klingelte es plötzlich an meiner Haustüre. Draußen stand Mirin Dajo. Ich berührte seine Schulter: Sie war wärmer als meine eigene. "Was ist denn geschehen?" fragte ich. "Nun", sagte er, "ich gucke so und schaue die Wolken an, und da sehe ich plötzlich eine Gestalt aus den Wolken herniederschweben. Sie band mich los hieß mich, durch die Dornen zu rennen. Also tat ich dies..."Er war eben wieder einmal in einer anderen "Welt"." Auch die helfende Ruth Bührer konnte der Autor Bürgin noch treffen und schreibt über diese auf Seite 131: "Ruth Bührer bestätigte, was die Bezirksanwaltschaft Winterthur damals in Abrede stellte. Sie offenbarte mir Johnans schreckliches Geheimnis. Das Geheimnis, das er bis heute verschweigt. Das Geheimnis vom Lehrling, der seinen geliebten Freund und Meister mit seiner Maßlosigkeit ins Elend teibt. Und erst später merkt, dass er sich damit jenen Menschen raubt, der ihn zu dem machte, was er heute ist. Ruth Bührer kämpft mit den Tränen. "Ja, es ist wahr. De Groot hat ihn regelrecht dazu gezwungen. Obwohl Mirin Dajo "von oben" den Auftrag hatte, keine Durchstechungen mehr vorzunehmen..." Auf Seite 132 präsentiert der Autor Bürgin dann die Annahme, dass Johnan de Groot und Mirin Dajo das letzte Experiment deshalb unternommen haben könnte, um Mirin Dajos Unverletzlichkeit letztendlich feststellen zu lassen und so die Erlaubnis zu bekommen, länger in der Schweiz bleiben zu können. Auf Seite 135 äußert sich der Autor Bürgin sogar folgendermaßen: "Sein asketisches Wesen, sein früher mysteriöser Tod, aber auch seine Predigten sahen sich in der Tradition eines Jesus von Nazareth. Sogar die Judas-Rolle war in seinem Leben besetzt." 1947 sagte Mirin Dajo gemäß Seite 137 noch: "Dies, wenn man sich einstellt auf das Gute und sich ganz offen stellt zu Gott und sich auflöst in Gott. So kann man auch leben in Gott. Und weil Gott Liebe ist, lebt man also auch in Liebe, und so ist jeder ein Freund, auch der Mörder.
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