Das Wort zum Mord: vielversprechender Titel, überwiegend recht locker geschrieben, gutes Konzept. Aber ist dieses Buch für die geplagte Amateur-Autorin auch hilfreich? Leider nicht in dem Maße, wie ich es mir gewünscht hätte. Empfehlenswert ist das Kapitel über das "Krimi-Personal", denn hier finden sich echte Hinweise zum Wie-mache-ich-es-denn-nun, alle übrigen Kapitel und Ratschläge unterscheiden sich nicht von denen jedes anderen beliebigen und durchschnittlichen "So-schreibt-man..."-Ratgebers. Um so tragischer, da so das "Krimispezifische" leider zu kurz kommt. Besonders negativ fiel mir auf, dass die Herausgeberinnen lediglich zwei Seiten für den zentralen Punkt "Thema" reserviert haben - viel zu wenig, und viel zu dünn, um diesem Dreh- und Angelpunkt eines jeden Romans gerecht zu werden. Ansonsten: Ich hatte gehofft, in dem Buch einige Informationen über Täterprofile, Mordwaffen, Gerichtsmedizin, etc zu finden, oder doch zumindest entsprechende Literaturhinweise. War leider nicht. Na ja, ist halt noch Raum für Verbesserung in der 3. Auflage... . Liebe Amateur-Autorinnen: Lest lieber James N. Frey "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt". Dort sind Geld und Lesezeit wohl investiert.