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Das Wittgenstein- Programm.
 
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Das Wittgenstein- Programm. [Broschiert]

Philip Kerr
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 1999 --  
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Produktinformation

  • Broschiert: 411 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: Neuausg. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499433427
  • ISBN-13: 978-3499433429
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.800.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Aus der Amazon.de-Redaktion

London im Jahre 2013. Isidora Jakowicz, genannt Jake, ist Leiterin des Dezernats für Frauenmord bei Scotland Yard und bearbeitet gerade den Mord an einer jungen Frau, als man ihr einen weitaus brisanteren Fall zuweist. Mehrere Männer sind ermordet worden, die alle mit einem Decknamen in einer geheimen Datenbank -- dem Lombroso-Programm -- registriert sind. Das Fehlen eines bestimmten Nervenzentrums im Gehirn macht diese Männer zu potenziellen Gewalttätern und die Polizei wird im Falle eines Mordes oder einer anderen gewalttätigen Straftat vom Computer informiert, ob eine Person aus der Datenbank mit der Tat in Verbindung stehen könnte. Für Jake ist sofort klar, dass jemand in die Datenbank eingedrungen sein muss und sich die Liste aller Namen und Decknamen kopiert hat. Doch welches Motiv treibt den Mörder an? Erst als sich herausstellt, dass der Mörder selber in der Kartei war und Kontakt zu ihr aufnimmt begreift sie, dass ihn philosophische bzw. ethische Überlegungen zu seinen Taten treiben.

Mehr will ich zur Story gar nicht verraten, um nicht die Spannung zu nehmen. Auch für Leute ohne philosophisches Basiswissen ist die Fahndung nach dem Mörder mit dem Decknamen Wittgenstein ein anspruchsvolles Lesevergnügen, bei dem man noch ein wenig über Wittgenstein & Co. erfährt. Philip Kerr hat hier eine Welt nach Orwell'schem Vorbild kreiert, in der der gläserne Mensch schon fast zur Wirklichkeit geworden ist und Datenschutz und Privatsphäre nur für die gelten, die als Rad im Getriebe der Gesellschaft einwandfrei funktionieren.

1995 erhielt Philip Kerr für seinen Krimi Das Wittgenstein-Programm (im Original: Philosophical Investigation) den deutschen Krimi-Preis für den besten internationalen Kriminalroman. --Gunnar Michaelsen

Kurzbeschreibung

In London wird eine Frau aufgefunden, tot, vergewaltigt und mit obszönen Sprüchen beschmiert. Das ist nichts Besonderes. Denn das London des Jahres 2013 ist eine technologisch hochentwickelte, aber gewalttätige und verwahrloste Stadt, und sinnlose Morde sind an der Tagesordnung.õßEin Schocker mit gruseligem Tiefgang.ß (NDR)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:

London im Jahre 2013. Die Europäische Union ist komplett und das Netz für eine internationale Verbrechensbekämpfung ist lückenlos. Die medizinische Forschung hat es geschafft, die Verbrechenswahrscheinlichkeit eines Menschen durch einen ambulanten Test bestimmen. Im Trend der Zeit setzt man auf psychologische Beratung - unterstützt durch pharmazeutische Produkte - um potenziell gefährdete Menschen vor der Verübung von Gewaltverbrechen zu schützen. Trotzdem werden grausame Morde auch im Jahre 2013 noch immer in der Tagespresse veröffentlicht. Plötzlich - nach der Meldung über einen grausamen Frauenmord - startet eine Serie von Morden, die immer nach demselben Muster verübt werden. Die Hoffnung in diesem politisch prekären Fall: Frau Chefinspektor Jake" Jakowitz! Zusammen mit dem Philosophieprofessor Jameson Lang und dem Computerspezialisten Yat Chung wird der Leser zum Begleiter in der spannenden Arbeit eines Profilers" um den Mann zu stellen, der sich widerrechtlich in den Polizeicomputer einloggt und unter dem Decknamen des größten Philosophen des 20. Jahrhunderts Ludwig Wittgenstein seine selbsternannte Mission durchführt.

Bewertung:

Das Buch setzt die Fähigkeit voraus, sich mehrdimensional zu orientieren. Dabei wird der Leser einerseits in philosophische Diskurse verstrickt andererseits aber vor politisch brisante Fragen gestellt um sich zu positionieren. Bin ich für die Todesstrafe? Darf man Menschen medizinisch ins Koma versetzen und sie vielleicht sogar mehrfach töten? Ist Abschreckung besser als Prävention? Welchen Sinn haben politische Geheimniskrämereien? Wer bereit ist, sich während und auch nach dem Roman mit diesen Dingen auseinander zu setzen wird in diesem Buch einige Anstöße finden für alle anderen ist es das, was es auch sein soll: Ein Kriminalroman mit 410 Seiten ohne schnörkelige Überraschungen.

Meine Meinung: Lesenswert und empfehlenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Das Wittgengensteinprogramm ist das erste Buch, das ich von Philip Kerr gelesen habe. Und ich freue mich jetzt schon auf die anderen Bücher, die Kerr geschrieben hat. Er ist für mich eine richtige Neuentdeckung, auch wenn eingefleischte Krimi- und Thrillerfans ihn schon seit Jahren kennen mögen!

Der Krimi spielt im Jahr 2013, zumeist in London, und entwirft eine Gesellschaftsvision im Orwellschen Stil. Dabei kommt einem diese Welt aber nicht utopisch abgehoben vor, sondern erscheint als eine glaubwürdige logische Weiterentwicklung dessen, was man an (pseudo-) demokratischen, technologischen und kriminologischen Standarts heute schon kennt. Die Story ist sehr intelligent und die wichtigsten Charaktere vielfältig und interessant gezeichnet. Es soll aber nur soviel verraten werden: Philosophie spielt eine zentrale Rolle, was der Titel bereits andeutet. Der Serienmörder, den es zu fassen gilt, ist im Privaten ein beflissener Philosoph, dessen Taten von ethischen Motiven geleitet werden. So jedenfalls ist seine Überzeugung. Chefinspektorin Jake hingegen, eine der wenigen Frauen in der Männerdomäne von New Scotland Yard, sieht sich mehr und mehr angezogen von der intellektuellen Herausforderung, die dieser Fall für sie mit sich bringt. Sie stürzt sich in das Studium der Sprachphilosophie Wittgensteins und überwindet im Laufe der Handlung ihren über Jahre hinweg gepflegten, durch die Beziehung zu ihrem Vater entwickelten Männerhaß. Hinzu kommt, daß von Kapitel zu Kapitel die Perspektive wechselt: einmal Isodora Jakowicz (Jake) samt Rahmenhandlung, ein nächstes Mal die subjektiven Sichtweisen des Killers mit dem Decknamen Wittgenstein. Das ist großartig und gibt der Story einen besonderen Drive!

Noch etwas: Ich könnte mir vorstellen, daß Jake eine tolle Serieninspektorin abgeben würde und wünschte, Kerr würde noch einige Fälle mit ihr als Killerjägerin erfinden. Die literarische Figur dieser Frau ist sehr faszinierend und zu vieldimensional, als daß dieser eine Roman ihrer Persönlichkeit genügend gerecht werden könnte.

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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karakter
Format:Hörkassette
Ich kann die meisten Einwände bezüglich des Buches nachvollziehen, verliert sich Kerr allzu häufig in nebensächlicher Beobachtung, die zeitweilig sicherlich ihren Reiz hat, aber dauerhaft vom Kern der Geschichte ablenkt. Zu der Lesung (nicht dem Hörspiel) sei aber gesagt, wenn man im ersten Moment von der vermeintlich nölenden Stimme des Sprechers (mir ist sein Name gearde nicht präsent) abgeschreckt ist, ist man im nächsten Moment begeistert, wird doch die Figur der Täters dadurch lebendig und in ihrer Tragik nachvollziehbar. Auch hat die Straffung des Buches der Geschichte gut getan. Auf das Wesentlichste reduziert und dies klar (auch in den philosophischen Teilen) formuliert wird das Hörbuch für mich zu einem echten Erlebnis, das ich, wie schon oft wiederholt, immer wieder hören kann, ohne jemals die Lust daran zu verlieren. Gebe es mehr Sterne zu vergeben, DAS Hörbuch würde sie bekommen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Die Übersetzung ist eine Unverschämtheit
Verführt von den übewiegend positiven Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft und eine Riesenenttäuschung erlebt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von W. Wiegand veröffentlicht
Sind alle Kerrs in dieser Art?
Einfach nur schlecht! Schlimm! Und langweilig. Vor allem: Was hat diese Geschichte mit Wittgenstein zu tun? Es sind ein paar nette Ideen drin; es ist gut gemeint. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2007 von Eitel von Maur
etwas langatmig
Mal abgesehen von einigen Ungereimtheiten (diese kommen immer in Kerr's Büchern vor, wenn er vom Zukunftsgeschehen schreibt), nehmen die philosophischen Gedanken doch etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Ralf N.
Klasse!!!
Genialer Philosophen-Krimi!!!

Das Buch ist absolut spitze. Die Spannung baut sich mit jeder Seite mehr auf, wobei die Morde teilw. sehr brutal umschrieben werden. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 1. März 2005 von Michael Konle
Mordsvisionen für die Zukunft
Ein grausiger Mord ruft die ehrgeizige, männerfeindliche Kriminalistin Jake auf den Plan. Nichts Ungewöhnliches zunächst, aber das Ganze spielt in der weiteren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2005 von Uli Geißler
Für Erstsemester anspruchsvoll
Den Anfang des "Wittgensteinprogramms" fand ich sehr vielversprechend. Im Europa des Jahres 2013 glaubt man, durch die Feststellung eines bestimmten Hirndefektes schon im voraus zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2004 von Peter Uehling
Störende Einzelheiten
Die Idee des Buchs an sich und dessen Aufbau ist, wenn auch nicht neu, an sich recht interessant. Der Lesefluss wird allerdings viel zu oft durch völlig unpassende... Lesen Sie weiter...
Am 11. Dezember 2003 veröffentlicht
einfach gelungen
Ich finde das Buch von Kerr äußerst gelungen, auch wenn einige diese meinung nich teilen. Lesen Sie weiter...
Am 27. August 2003 veröffentlicht
Mein erster Kerr
Das war mein erster Kerr, den ich gelesen habe. Mittlerweile habe ich viele seiner Bücher im Regal stehen und natürlich auch gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Februar 2003 von "pd02616"
Desorientiert
Chefinspektorin Jakowicz, die Männer haßt, seit sie von ihrem Vater vergewaltigt wurde, untersucht eine Mordserie an Männern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2002 von Uwe
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