Also, die Geschichte spielt hauptsächlich in den dreißiger Jahren des 20. Jh.
Sie handelt von drei jungen Frauen namens Robin, Maia und Helen, die sich im Alter von 18 Jahren in einem kleinen Winterhaus nahe Cambridge, versprechen, immer in Verbindung zu bleiben und jedes wichtige Erlebnis, jeden „Meilenstein im Leben einer Frau" zusammen zu feiern. Jede von ihnen hat Lebensträume.
Robin Summerhayes, die die Welt verändern will, zum Beispiel, sollte in Cambridge Altphilologie studieren, doch sie geht nach London und engagiert sich für die ärmeren Familien der Stadt. Die Pazifistin trifft in London auch die beiden Männer Francis und Joe, die ihr Leben von Grund auf verändern....
Maia Read wünscht sich nichts sehnlicher, als einen reichen Mann zu heiraten, in einem großen Haus zu Leben und tolle Kleider zu haben. Dieser Wunsch erfüllt sich auch, Maia heiratet einen Kaufhausbesitzer, doch das scheinbar traumhafte Leben entpuppt sich bald als gar nicht so erfüllend...
Und da ist noch Helen Ferguson, die Pfarrerstochter, die reisen will und später eine Familie gründen. Ihr Vater aber sperrt in dem kleinen Ort Thorpe Fen ein, indem er dem Herzensguten Mädchen immer einredet, er könne ohne sie nicht leben. Selbst als Helen über 20 ist, ist sie immer noch des Pfarrers „kleines Mädchen". Lange Zeit fühlt sich Helen in ihrem eintönigen Leben als „Heimchen am Herd" recht wohl, doch schon bald, weiß sie sich selbst nicht mehr aus dieser Enge zu befreien...
Die drei Mädchen leben sich auseinander, die geschworene ewige Freundschaft zerbricht, doch durch einen Schicksalsschlag werden Robin, Maia und Helen noch einmal zusammen geführt und so Manches, das im Leben der drei Geheimnisse aufgeworfen hatte wird gelüftet.
„Das Winterhaus" ist das schönste und beste Buch, das ich je in meinem Leben gelesen habe. Es gefällt mir sogar so gut, dass ich es, als ich es das erste Mal zu Ende gelesen habe, einfach umdrehte und es noch einmal begonnen habe.
Ich habe mich selbst in allen drei Frauen wiedergefunden, ich konnte mich mit allen dreien identifizieren.
Am besten hat mir die Geschichte von Robin Summerhayes, der das Winterhaus gehört, gefallen. Wie Robin immer ein Ziel vor Augen hatte und nach einem Tief immer wieder ein hoch anstrebte, das hat mich wahnsinnig beeindruckt.
Nicht zuletzt hat mir dieser teil auch am besten gefallen weil mir sowohl Joe, als auch Francis sehr sympathisch waren.
Das einzige, was ich an dem Buch auszusetzen habe, ist, dass der Klappentext sowie der Titel die Tatsache vermitteln, dass das Winterhaus eine große Rolle spielt. Dem kann ich leider nicht ganz zustimmen. Am ehesten für Robin ist dieses haus wichtig, nie aber für alle drei.