Auf eindrucksvolle Weise ist Adrian Plass fähig, sich in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen.
Hier fühlt und denkt er sich in die Lebenssituation eines erfolgreichen Evangelisten namens David, der bereits im ganzen Land bekannt ist, aber nicht über den Tod seiner Frau Jessica hinwegkommt. Er hat alle geplanten Vorträge abgesagt und befindet sich seitdem nur daheim, wo er sich - verständlicherweise - wochenlang seiner Trauer widmet, die sein Leben versteinern lässt.
Doch nach einiger Zeit erhält er einen Brief von einer früheren Freundin mit Namen Angela, die früher mit ihm die Jugendgruppe der Gemeinde besucht hatte. Diese weiß natürlich über den Todesfall seiner Frau (ihrer besten Freundin) bescheid und lädt ihn mit dem Brief zu einem Treffen in ihr Landhaus ein. Nach langem Überlegen willigt er ein. Auf Jessicas Landhaus gibt es ein „Wiedersehen" mit einigen früheren Mitgliedern der Jugendgruppe.
Alte gemeinsame Erlebnisse werden neu aufgewärmt, doch auch frühere Geheimnisse rücken ans Licht und David schafft es Stunde für Stunde kleine Schritte aus seinem Elend heraus zu wagen. Und es wäre kein Adrian Plass Roman, wenn da nicht ein unerwartetes, packendes Ende zu Tage tritt.
Ein zutiefst berührender Roman über Schmerz, Trauer, Glaube, Vertrauen, Liebe, Hoffnung, Reflexion des eigenen Lebens und auch darüber wie wundervoll es ist, echte Freunde zu haben...