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Das Wesen: Psychothriller
 
 
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Das Wesen: Psychothriller [Taschenbuch]

Arno Strobel
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (136 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 1 (11. November 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596186323
  • ISBN-13: 978-3596186327
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (136 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.497 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Arno Strobel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast - unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn - für die Ermittler und den Täter von damals. Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommissar - ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache.

Über den Autor

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. 2010 erschien sein Psychothriller »Der Trakt« (Fischer Taschenbuch Bd. 18631), "Das Wesen" ist sein vierter Roman.

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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Caröchen
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Durch einen anonymen Anruf, stehen die Kommissare Menckhoff und Seifert vor der Tür von Psychater Lichtners Wohnung. Seine Tochter soll aus dieser Wohnung verschwunden sein, doch Lichtner behauptet keine zu haben.
Vor 15 Jahren verschwand ebenfalls ein Mädchen und Lichtner wurde, trotzdem er immerwieder seine Unschuld beteuert hat, zu 14 Jahren Haft verurteilt.
Nun stehen die Kollegen von damals erneut vor einem schier unlösbarem Rätsel.

Der Trakt war ja schon gut, aber was Storbel hier abgeliefert hat, ist einfach unglaublich!
Der eine Strang in dem Buch erzählt, wie die Ermittler Lichtner damals auf die Spur gekommen sind und der zweite handelt von den erneuten Ermittlungen gegen Lichtner, 15 Jahre später. Er verwebt in diesem Buch die zwei Handlungsstränge so geschickt, dass man immer mehr gefesselt wird und das Ende kaum mehr erwarten kann.

Man ist von Anfang an mitten drin in den Ermittlungen und somit auch in dem Dilemma, in dem Seifert steckt. Er wird das Gefühl nicht los, das damals vor 15 Jahren der Falsche verurteilt wurde und sein Kollege die Ermittlungen mit illegalen Mitteln vorrangetrieben hat.
Ab der Mitte des Buches dachte ich zu wissen, wie die Geschichte endet, doch mich beschlichen, wie auch Kommissar Seifert, immer mehr Zweifel, sodass ich irgendwann selbst nichtmehr wusste, was und wem ich noch glauben soll.
Schließlich bekommt man ein Ende geliefert, was man nie für möglich gehalten hat!

Ein Pageturner durch und durch, mit überraschenden Wendungen und einem spektakulären Ende.
Absolut lesenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elements-Of-Crime TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich für meinen Part kann nach meinem ersten Roman von Arno Strobel, ein zum größten Teil positives Resümee ziehen, denn bis auf ein paar Kleinigkeiten, macht dieser Roman richtig Spaß.

Die Hauptfiguren (so denkt man es zumindest) bekleiden in "Das Wesen" die Kommissare Alexander Seifert & Bernd Menkhoff. Wobei Seifert der ruhige, besonnene Typ ist, ja schon fast introvertiert, ist Menkhoff hingegen der eher aufbrausende, arrogante Typ. Hinzu kommt der großspurige Psychiater Dr.Joachim Lichner, der 13 Jahre im Gefängnis gesessen hat - wie er beteuert, unschuldig. Die Figuren sind gut gezeichnet und haben alles, was einem Leser genügt, um sie durch die Geschichte begleiten zu können. Sie werden nicht von ihrer Kindheit an bis zum heutigen Tag auseinander genommen und auf links gekrempelt, um dem Leser das auch so uninteressanteste Detail unter die Nase zu binden.

Die Story ist in zwei Erzählstränge aufgegliedert - der eine spielt im hier und jetzt, der andere ist eine Rückblende zu den Geschehnissen von vor 15 Jahren - die parallel nebeneinander herlaufen. Nach jedem Kapitel wechselt er von einem zum anderen Strang, die aber in beiden Fällen von den gleichen Protagonisten bekleidet werden. Geschildert werden sie jeweils in der "ersten Person", aus der Sicht von Alex Seifert, was einem die Story sehr viel näher bringt. Wobei man aber hier ganz klar sagen muss, die eigentliche Hauptfigur ist der Psychiater Lichner. Ihr werdet Euch nun vielleicht fragen wie und warum das? Um nicht zu viel zu spoilern, kann ich nur sagen, er ist der Puppenspieler, er hat die Fäden in der Hand und nur er bestimmt die Bewegungen der anderen. Die Idee mit den zwei Strängen und dem "Puppenspieler" war in der Tat eine sehr clevere, denn es treibt die - ich nenne sie mal -Sub-Protagonisten - an ihre Grenzen, was nicht nur den Job betrifft, sondern auch ihr menschliches Verhalten wird hart auf die Probe gestellt.

Im Vorfeld habe ich oft gehört, dass es sich um einen "normalen" Kriminalroman handeln soll, aber nachdem ich mich nun selbst überzeugt habe, kann ich das mit ruhigem Gewissen verneinen. "Das Wesen" ist nach allen Regeln der Kunst ein klassischer Psychothriller, denn die Intrigen die gesponnen werden, die typischen Konflikte zwischen den "Sub-Hauptfiguren" und eine labile gestörte Frau sind vorhanden. Ebenso ist das zentrale Thema klar zu erkennen, wobei die Hauptfigur die Wahrheit kennt, und die anderen Protagonisten versuchen herauszufinden, was Wahrheit und was Täuschung ist. Das alles zusammen macht "Das Wesen" zu einem echten Katz und Maus Spiel, bei dem der Faktor Zeit die wichtigste Rolle spielt.

Was mir wiederum nicht so gut gefallen hat, ist das Verhalten der Beamten, mit ihrem zum Beispiel unerlaubtem Eindringen in Wohnungen, und dem Bedrohen von Personen (er hat ja bei der Polizei in Aachen recherchiert), ob das Verhalten wirklich so gang und gebe ist? Des Weiteren gab es einen allem Anschein nach wichtigen Hinweis, dem unbedingt von den Beamten nachgegangen werden sollte, nur leider erfährt man nicht was daraus geworden ist, es verläuft im Sande. Das sind so zwei Kleinigkeiten, die vielleicht nicht so ganz der Hit waren, aber ansonsten ist "Das Wesen" ein klasse Thriller, den man sich eigentlich nicht entgehen lassen sollte.

Zur Story: "Vor 15 Jahren wurde ein 4 jähriges Mädchen vom Spielplatz, der direkt vor dem Haus der Eltern liegt, entführt und nach 3 Tagen tot aufgefunden. Der "angebliche" Entführer und Mörder, der Psychiater Dr. Joachim Lichner, kam damals für 13 Jahre ins Gefängnis. 15 Jahre später, Dr. Lingner ist wieder auf freiem Fuss, bekommen die Kriminalbeamtem Alexander Seifert und Bernd Menhkoff (die beiden haben auch damals den Fall bearbeitet und den Doktor ins Gefängnis gebracht) einen anonymen Anruf, dass ein 2 jähriges Kind entführt worden sein soll. Als sie bei der ihnen genannten Adresse auftauchen, trauen sie ihren Augen nicht, denn nach dem Klingeln und dem darauf folgenden Öffnen der Tür, steht Dr. Lichner vor ihnen, der allem Anschein nach unter dieser Adresse lebt. Nach kurzer Überprüfung des Melderegisters steht fest, Lichner hat eine 2 jährige Tochter. Das prekäre an der Situation, Lichner weiß nichts von einer "eigenen" Tochter. Sofort rückt er wieder ins Visier der Ermittler. Zufall? Will ihm da jemand eine Falle stellen? Was ist dran an der Geschichte? Ein Wermutstropfen bleibt obendrein, war er damals schon der wirkliche Mörder, Alexander Seifert kommen erneut Zweifel?"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S.D. TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
So langsam entwickelt sich Arno Strobel für mich zum Mitglied der Top-Riege deutscher Autoren.
"Das Wesen" ist nun das dritte Buch, das ich von ihm lese und es kann durchaus mit den Vorgängern mithalten. Ging es in "Der Trakt" noch um eine Mutter die ihr Kind sucht, obwohl alle Welt behauptet, dass sie gar keins hätte, so startet "Das Wesen" nun mit dem umgekehrten Fall. Joachim Lichner soll laut Behördenunterlagen und Nachbarschaftsaussagen Vater einer kleinen Tochter sein, bestreitet dies aber vehement. Besonders brisant ist hier, dass genau dieser Herr Lichner vor 15 Jahren für den Mord an einem kleinen Mädchen verurteilt wurde und noch nicht lange aus dem Gefängnis entlassen ist. Die damals ermittelnden Polizeikommissare Menkhoff und Seifert sind es auch hier, die die Aufgabe erhalten in der Vermisstenmeldung tätig zu werden. Auch wenn Dr. Joachim Lichner, der zum Zeitpunkt des Mordes eine psychologische Praxis führte, immer seine Unschuld beteuert hat, ist insbesondere Menkhoff von seiner Täterschaft überzeugt. Aber nun tauchen neue Informationen und Zweifel auf, saß hier ein Unschuldiger im Gefängnis?

Arno Strobel versteht es wirklich den Leser auf eine falsche Fährte zu lenken und zwar so, dass dieser auch noch davon überzeugt ist, er hätte die Geschichte nun endlich durchblickt - hat er natürlich nicht.
Spannung und Ideenreichtum ist es was dieses Buch ausmacht. Mit den beiden Ermittlern Menkhoff und Seifert hat der Autor ein sehr gegensätzliches Duo erschaffen, wobei Menkhoff für mich teilweise zu einem richtigen Antipathieträger wurde. Als Leser war ich mir nicht mehr sicher, wer hier zu den Guten und wer zu den Bösen zählt und konnte daher auch kaum erwarten weiter zu lesen und die Auflösung zu erfahren. Dies ist die Art von Psychothriller, die ich mag. Subtile Spannung, auch ohne blutige Tatorte und Serienmörder.
Die Geschehnisse in der Gegenwart werden dabei immer wieder mit den Ereignissen zum Mordfall vor 15 Jahren abgewechselt, so dass man auch hier immer mehr Facetten erhält, die das Gesamtbild ergeben.
Nun kann man sich nach meinem ganzen Lob fragen, warum ich dem Buch denn dann nur vier Sterne gegeben habe. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die Episoden mit dem Kindesmissbrauch einfach zu heftig waren. Ich lese schon generell nicht so gerne über das Thema, aber hier ging mir das auch zu nahe, nachdem es auch um Figuren geht, die nicht nur eine untergeordnete Rolle einnehmen und dazu auch noch mit dem Thema "gespielt" wird.
Aber unabhängig davon, ist "Das Wesen" ein Buch, das ich jedem Thrillerfan nur ans Herz legen kann und wer die anderen Bücher von Arno Strobel noch nicht kennt, der sollte dies schleunigst ändern.
Wie auch schon in den anderen Büchern des Autors schließt auch dieses mit einer Leseprobe zum neuesten Buch ab. Auch dieses scheint wieder äußerst fesselnd zu werden, leider sind weder Titel, noch Erscheinungsdatum bisher bekannt. Ich bin gespannt!
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Vor 21 Tagen von Sigrid Wink veröffentlicht
war nicht ganz so gut
Ich muss zugeben, dass ich ein wenig von dem Buch enttäuscht bin und mir mehr erwartet habe. Es war nach dem "Das Skript" mein 2. Buch von Arno Strobel. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von demo1971 veröffentlicht
Tolles Buch
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Vor 24 Tagen von Lesemaus veröffentlicht
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Wiederum ein spannendes Werk - diesmal zwar mit längerer Einführung - aber mit perfidem Schluss.
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