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Das Werk der Bücher Broschiert – 7. März 2011

5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 319 Seiten
  • Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1., Aufl. (7. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839211395
  • ISBN-13: 978-3839211397
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,7 x 20,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.160.595 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stephan Naumann, geboren 1981 in Lichtenfels, absolvierte nach dem Abitur ein Praktikum in der Lokalredaktion einer Tageszeitung. Danach war er lange Zeit als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen tätig. Nach einem mit eigenen Illustrationen versehenen Patientenratgeber ist „Das Werk der Bücher“ sein Debüt als Romanautor.

Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von CupCake VINE-PRODUKTTESTER am 26. Mai 2011
Format: Broschiert
Richter Tanner ist ein schlechter Mensch, er nutzt seine Position oft schamlos auf, kein Wunder also, dass die Leute ihn nicht mögen. Doch wie bösartig der Mensch eigentlich ist, zeigt sich erst in seinem Herzenswunsch: er möchte einen Sohn haben, der seine bösartigkeit weiterlebt, einen weiten Tanner, der vielleicht sogar viel schlimmer sein könnte, als er es ist. Und zum "Glück" trifft Tanner auf den Teufel, der ihm diesem Wunsch, dank einer Dirne, erfüllt. Tanner bekommt Nathan, der aber mehr oder weniger auch der Sohn des Teufels ist und damit sogar noch bösartiger wird, als Tanner es je zu "hoffen" gewagt hätte. Auch Gianna Maria, eine mutige Nonne und ihre beiden Schwestern vermögen die Teufelsbrut kaum aufhalten zu können, erst Recht nicht, als Nathan erfährt, wer er ist und einen finsteren Plan schmiedet, die die Bibel von Grundauf verändern könnte...

Stephan Naumann hat hier einen historischen Roman geschrieben, der sehr gut recherchiert ist. Die Abläufe um die Inquisition, die Gesellschaft zu der Zeit, der Irrglaube und die Ängste vor dem Fremden. das alles fängt er auf seinen 321 Seiten sehr gut ein. Das man die Geschehnisse durch die Nonnenerfährt und nicht durch Nathan selber sit ebenfalls eine gute Wahl. Dadurch bleibt man immer noch auf Distanz zu diesem Wesen, dass ja nun auch wirklich fies, manipulierend und Brutal gezeichnet wird. Nicht jeder möchte da noch in den Gedanken dieser Person versinken.

Das Nathan die Welt verschlechtern will und die Geschichte, die der Autor um Gutenberg kreiert hat, ist sehr spannend. Blutig, böse, aber spannend. Man erliest sich eigentlich alles mehr oder weniger durch einen Bericht, was ebenfalls nicht stört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Belles Leseinsel TOP 500 REZENSENT am 18. März 2011
Format: Broschiert
In London zeugt der alternde Richter Tanner mit einer Dirne einen Sohn. Bereits vorher hatte er dessen Seele dem Teufel versprochen. Nathan, der Bastard, zeigt bereits im frühesten Kindesalter menschenverachtende Züge, entwickelt sich bei weiten schneller als andere Kinder und ist hochintelligent. In die erzieherischen Hände eines Klosters gegeben, stellt dort die Nonne Gianna Maria schon bald fest, dass der kleine Bastard mit dem Teufel im Bunde stehen muss. Ihre Versuche, ihn zu töten, scheitern und bewirken das genaue Gegenteil. Nathan erfährt seine wahre Bestimmung, die ihn von London nach Mainz führt. Dort soll er die Gutenberg-Bibel zu Gunsten des Teufels manipulieren.

In seinem Debütroman geht Stephan Naumann einen eher ungewöhnlichen Weg und erzählt die Geschichte von Nathan aus Sicht zweier Nonnen. Die Schwestern sind der Nonne Gianna Maria treu ergeben und erzählen deren verzweifelten Kampf, die Menschheit vor dem Sohn des Teufels zu befreien.

So ist seine Sprache an die damalige Zeit angelehnt und die wenige wörtliche Rede, die während der Erzählung Platz findet, ist in Reimen wiedergegeben. Dies führt zwar zum einen dazu, dass der Roman etwas distanziert und sachlich wirkt, auf der anderen Seite ist dies aber auch so atmosphärisch dicht umgesetzt, dass man eine hervorragende Vorstellung der damaligen Lebens- und Glaubensweise erhält.

Das 15. Jahrhundert war bekanntlich durchsetzt von Aberglauben und dies wird in dem historischen Roman sehr gut vermittelt. Allein Nathans Ausflug auf den Brocken, um die Walpurgisnacht mitzuerleben oder eine vermeintliche Hexenverbrennung zeigen dies überdeutlich auf.
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Von Xirxe TOP 1000 REZENSENT am 20. November 2014
Format: Broschiert
You Can’t Judge a Book by the Cover - das hat Bo Diddley schon vor über 40 Jahren gesungen und es trifft noch immer zu. Leider! Der Totenkopf inmitten der antiquarischen Folianten, das Ganze aufgemacht wie ein altes Gemälde, all das hat mich dazu verleitet, dieses Buch zu kaufen von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Auch der Inhalt klang interessant: Der Sohn des Teufels sollte Gutenbergs Buchdruck dazu nutzen, Satans Botschaft in die Welt zu bringen. Doch statt eines spannenden Mittelalterkrimis mit mysthischen Elementen entsprach die erste Hälfte eher einer historischen Vorlesung zur Entwicklung mittelalterlicher Städte und Gebiete. Über vier bis fünf Seiten hinweg werden immer wieder detailliert geschichtliche Entwicklungen nicht nur von Gebäuden aufgezeigt, sodass ich irgendwann anfing, nur noch diagonal darüber hinwegzulesen. Keine Frage, in einem Sachbuch wäre das sicherlich alles sehr gut angebracht gewesen, aber in einem historischen Roman?
Die Geschichte an sich ist schnell erzählt: Ein widerlicher Richter, grausam und ohne Mitleid, geht mit dem Teufel einen Pakt ein, um einen Sohn zu bekommen. Doch es ist des Teufels Sohn, Nathan, den der Richter unwissentlich groß zieht. Als er stirbt, zieht der siebenjährige Nathan, über allerlei dunkle Mächte verfügend, allein in die Welt, um den Auftrag seines Vaters zu erfüllen - siehe oben. Das entspricht circa der ersten Hälfte des Buches. Im zweiten Teil dreht sich alles um diese Aufgabe, wobei Nathan sich diversen Widrigkeiten entgegenstemmen muss.
Auffallend ist die Sprache der Lektüre, die durchweg in einer altertümlichen Form daherkommt, die man aber recht schnell annimmt.
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