Dieses Frühwerk von Jack Vance besticht einerseits durch die von ihm auch später gewohnte Fülle an schrägen Ideen und farbenprächtigen Beschreibungen, die in fast allen seinen Romanen anzutreffen sind. Andererseits ist der Stil über große Strecken von einer fast kindlich anmutenden Naivität, angefangen mit den Selbstgesprächen der Hauptfigur Paddy Blackthorne, bis zu der affenartigen Geschwindigkeit, mit der die Stationen der Reise angeflogen und alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt werden - ohne dass die Gegenspieler auch nur irgendein Anzeichen planvollen Handelns erkennen lassen.
Die Hintergrundgeschichte ist überaus interessant. Nachdem Sam Langtry den interstellaren Raumantrieb erfunden hatte, wurde dessen Geheimnis seinen fünf Söhnen, und von Generation zu Generation deren jeweiligen Erben vermacht. Die "Söhne" sind gleichzeitig die Oberhäupter der fünf auf Koloniewelten entstandenen, umweltangepassten Rassen: Shauls, Koton, Alpheratz-Adler, Badau und Loristaner. Zwar besitzen die Söhne das Monopol des Raumantriebs und alle anderen Rassen sind von ihner Willkür abhängig - denn sie allein legen fest, welchem Planeten wie viele Antriebssysteme zugewiesen werden. Aber das Gleichgewicht der Kräfte ist höchst zerbrechlich, denn jeder von ihnen besitzt nur ein Fünftel der notwendigen Konstruktionspläne. Beim jährlichen Treffen der Söhne gelingt es dem zum Tod verurteilten Erdenmenschen Blackthorne, sie alle zu töten. Zusammen mit Fay Bursill von der Erd-Agentur folgen sie den spärlichen Hinweisen, um die Pläne für die Erde sicherzustellen und das Monopol zu brechen. - Ungeklärt bleibt die Frage, wer die Raumantriebe baut, denn irgendwo müssten ja eigentlich die vollständigen Pläne zusammengeführt werden...
Insgesamt wohl nur für hartgesottene Vance-Fans.