Die Sterne bringen ihr siebtes Album in ihrem 12 jährigen Bestehen heraus. Es gibt Neues und Altes zu berichten.
Die Hamburger Band die Sterne haben ein neues Album aufgenommen. Es ist ihr siebtes in zwölf Jahren und ihr erstes Album welches sie selber produziert haben. In drei Aufnahmesessions wurde das Album in einem Kellerstudio aufgenommen. Nach dem Album „Irres Licht" und den Singles „Sorglos" und „Gerechtes Brett" zeichnete sich schon eine Tendenz zum rockigeren Sound ab, jedoch überrascht „Das Weltall ist zu weit" mit einem minimalistischen Elektro-Beat-Rock, welche zwar den alten Sterne Platten ähnelt, aber sich doch mit der Konzentration auf den vereinfachten Rock von den anderen Alben hervorhebt.
Es finden sich auf der CD Rocknummern wie „Was ist hier los", typische Sterne-funky Songs wie „Sie werden dafür bezahlt" und auch Tracks welche eindeutigen psychedelischen Einfluss haben wie „Wir rühren uns nicht vom Fleck".
Ebenfalls überraschen die Sterne mit etlichen GastsängerInnen wie Judith Holofernes, Thees Uhlmann oder Fettes Brot, welche beim Lied „Wir rühren uns nicht vom Fleck" aushelfen!
Frank Spilker, welcher für die Texte verantwortlich ist, bannt schon des längeren lyrische Texte mit Musik auf CDs, aber „Das Weltall ist zu weit" strotzt vor Aphorismen, welche zum Teil durchdacht, manche aber auch alt und verbraucht sind.
Ebenfalls bietet die CD ein Video der Singleauskoppelung „In diesem Sinn" an. Wer das Musikclip kennt, weiß auch wie das Booklet zum dazugehörigen Album: Es werden detaillierte Aufnahmen einer Kleinstadt gezeigt.
Im Großen und Ganzen ist die neue Sterne-Platte nicht die beste von ihren 6 Geschwistern, aber nicht die schlechteste. Deshalb gibt es 3,5 Sterne von 5 Sternen!