Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wunderbares Weihnachtsmärchen!, 12. November 2009
Ich kann mich nicht so recht daran erinnern, wann genau ich zum letzten Mal ein Weihnachtsmärchen gelesen oder vorgelesen bekommen habe -vermutlich ist es bereits Jahre her und umso erstaunter war ich deshalb, als mir dieser zauberhafte Weihnachtsroman genau dieses wohlig warme Gefühl eines verschneiten Adventssonntages mit Kerzenschein, weihnachtlicher Vorfreude, köstlichen Bratäpfeln und Plätzchen zurückbrachte.
Miranda, der Protagonistin, sind solche weihnachtlichen Traditionen im Kreise der Familie allerdings fremd. Es sind mehr oder weniger der Zufall und das Schicksal, die sie allein ausgerechnet an Heiligabend in ein kleines, herzliches Dorf in England verschlagen haben - Zufall und Schicksal spielen die Hauptrollen dieser kleinen Geschichte voller Wunder und Miranda erlebt eines nach dem anderen: Zunächst ist es die Gastfreundschaft, die ihr in einer gemütlichen Teestube entgegen gebracht wird, dann das rührende Theaterstück, das sie sich trotz ihres eigentlichen Widerwillens ansieht und letztendlich die Wärme und Herzlichkeit, mit der sie von vermeintlich völlig Fremden über Weihnachten in deren hinreißendes Haus eingeladen wird. Doch ausgerechnet in diesem Haus entdeckt sie - wie es Zufall und Schicksal wollen - an Heiligabend auf dem Kaminsims einen zweiten Abzug ihres rätselhaften Fotos, das einen schreienden Jungen auf dem Schoß des Weihnachtsmannes zeigt. Doch diese Entdeckung ist nur der Anstoß des ersten Weihnachtsfestes ihres Herzens und ihres Lebens.
Auch wenn sich die gesamte Geschichte nur an zwei Tagen (Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag) abspielt, entwickelt Miranda sich von einer zerstreuten, verlorenen und einsamen Person, deren Leben in Scherben liegt, zu einer zufriedenen Frau, die nicht nur ihrer Mutter und "Tante" endlich verzeihen kann, sondern auch endlich ihre eigene Identität und somit ihren inneren Frieden findet. Dieses mag vielleicht unrealistisch und viel zu stürmisch klingen, doch Robin Jones Gunn schreibt nicht nur voller Liebe und Wärme, sondern stellt auch insbesondere die Gefühle und die Zerrissenheit der Protagonistin so behutsam und sorgfältig dar, dass ich mich nur zu gut in Miranda hineinversetzen und jede ihrer Entscheidungen nachempfinden konnte. Auch die übrigen Figuren, über die ich nicht zu viel verraten möchte, sind trotz der "wenigen" 190 Seiten alle absolut überzeugend und charakterstark dargestellt.
Jedoch muss die Handlung an sich aufgrund der Kürze bedauerlicherweise ein wenig leiden: Nach dem Höhepunkt, auf den die Geschichte von Beginn an hinarbeitet, ist das Buch auch schon fast vorbei. Ich werde, wie gesagt, nichts verraten, aber ich hätte gerne noch gewusst, wie es nach dem ereignisreichen Weihnachtstag mit Miranda und ihrer gefundenen Familie weitergegangen ist, weshalb wenigstens ein Epilog eine schöne Idee gewesen wäre.
Nichtsdestotrotz ist "Das Weihnachtshaus" ein wunderbares, mitreißendes und gefühlvolles Märchen einer erwachsenen Frau, die zu ihrem ersten richtigen Weihnachtsfest das allergrößte Geschenk bekommt. Jedem, der auf der Suche nach einer traumhaften Weihnachtsgeschichte ist, kann ich dieses nur wärmstens empfehlen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine wunderschöne, stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte!, 28. November 2009
Miranda, die Tochter einer mittlerweile verstorbenen Schauspielerin, reist in der Weihnachtszeit nach England- in den kleinen beschaulichen Ort Carlton Heath.
Mit im Gepäck hat sie ein altes Photo, das einen kleinen Jungen sitzend auf dem Knie eines Weihnachtsmannes zeigt.
Auf der Rückseite des Bildes ist eine Adresse zu erkennen und da Miranda immer schon vermutet hat, dass dieser Junge auf dem Bild ihr Vater ist, will sie nun in diesem verschlafenen Ort ihre Wurzeln finden.
Besonders die Besitzerin des Tee-Shops, in dem sie sich nach ihrer Reise aufwärmen will ist sehr freundlich zu ihr und lädt Miranda spontan dazu ein, ein Theaterstück der Gemeinde zu besuchen und anschließend eine Weihnachtsfeier von
Freunden.
Da sich Miranda diese günstige Gelegenheit mehr über ihre Herkunft zu erfahren nicht entgehen lassen will, nimmt sie das Angebot an.
So lernt sie zum Beispiel Ellie und Edward kennen und entdeckt in ihrem Haus an der Wand das gleiche Photo, das sich auch in ihrem Besitz befindet.
Was soll sie nun tun?
"Das Weihnachtshaus" ist ein wunderschönes, romantisches Büchlein über das Wunder der Liebe, Selbstfindung, Herzlichkeit und die Familie.
Miranda die Protagonistin dieses Romans ist eine traurige, einsame junge Frau, die ihre Mutter schon sehr früh verlor, dennoch niemals die Liebe vergaß mit der ihre Mutter sie bedachte.
Ihr größter Wunsch ist es, ihren Vater zu finden, doch bisher war ihre
jahrelange Suche nicht von Erfolg gekrönt.
In Carlton Heath begegnet sie den Dorfbewohnern die sie spontan und herzlich aufnehmen und es kommt zu einigen zufälligen Begebenheiten, die ihr klar machen, dass sie hier an diesem Ort endlich das Ziel ihrer Reise gefunden hat.
Die Autorin versteht es "ihr Weihnachtsmärchen" warmherzig und rührend
darzubringen- sehr stimmig sind auch ihre fast poetischen Beschreibungen der winterlichen Landschaft.
So ist das Buch das perfekte Geschenk für Leseratten, die unter die Haut gehende Weihnachtsgeschichten jenseits der Kitschgrenze mögen und sich das "Warten auf das Christkind" ein wenig verkürzen möchten.
Einziger Wermutstropfen war für mich das ein wenig abrupte Ende; hier hätte die Autorin doch noch ein wenig ausführlicher werden sollen.
Fazit: Eine wunderschöne, stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte! 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.(NG)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Weihnachtshaus -wo das Herz zu Hause ist, 26. Dezember 2009
Das Buch ist der erste Band der Father Christmas Serie (Finding Father Christmas). Der zweite Band trägt den Titel (Engaging Father Christmas).
Das die Geschichte des Weihnachtshauses noch eine Fortsetzung bietet, lässt der hastige Schluss durchaus vermuten.
Leider konnte Ich den zweiten Band noch nicht in deutsch finden.
Traditionsverbunden, christlich angehaucht (zu keiner Zeit aufdringlich oder bekehrend, wirkend) in warmherziger, liebenswerter Atmosphäre im typischen Winterbild spielt die malerische Geschichte.
Inhaltlich wurde von anderen Rezensionisten hier bereits darauf eingegangen.
Resumée: Ein stimmungsvoller, liebevoller Roman, der auf der Suche nach Familie sowohl Miranda als auch den Leser, das Fest der Liebe näherbringt.
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