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Am 30. November geht der kleine Joachim mit seinem Vater, kurz bevor die Läden schließen, in die Stadt. Die beiden brauchen unbedingt noch einen Adventskalender. Nach langer Suche entdeckt Joachim in einer heruntergekommenen Buchhandlung ein einzelnes Exemplar ganz hinten in einer verstaubten Ecke, das ihm auf Anhieb gefällt. Dieser Adventskalender hat keine Schokoladen-Füllung und seine Farben sind schon ziemlich ausgebleicht, doch jeden Tag, wenn Joachim ein Türchen öffnet, fällt ihm ein kleiner Zettel mit einer Geschichte entgegen.
Alles beginnt damit, daß ein kleines Mädchen in einem großen norwegischen Kaufhaus beobachtet, wie ein wolliges Schaf plötzlich aus der Spielwarenabteilung flüchtet, weil es den Krach der Registrierkassen und den Lärm der Menschen, die hektisch beim Einkaufen sind, nicht mehr erträgt. Entschlossen verfolgt es das Schaf bis in den Wald. Dort treffen die beiden auf einen geheimnisvollen Engel und Tag für Tag schließen sich der illustren Schar auf ihrer eigenartigen Wanderung mehr Teilnehmer an: Engel, Hirten, Könige und natürlich weitere Schafe kommen dazu. Sie alle machen sich auf, aus dem 20. Jahrhundert quer durch die Zeit nach Bethlehem zu reisen, um bei Jesu Geburt dabei zu sein.
Wir reisen in zwei verschiedene Richtungen auf einmal. Einerseits auf der Landkarte südwärts nach Bethlehem und Judäa. Die andere Richtung führt uns durch die Geschichte in die Stadt Davids zur Zeit der Geburt Jesu. Das ist eine sehr ungewöhnliche Art des Reisens, viele würden sie für unmöglich halten, aber für Gott ist nichts unmöglich. Denn Zeiten sind gekommen, und Zeiten sind verstrichen, und eine Generation ist auf die andere gefolgt. Aber der Weg nach Bethlehem ist noch immer genau derselbe."
Das Weihnachtsgeheimnis läßt sich auf viele verschiedene Arten lesen. Zum einen als ein ganz besonderer Adventskalender. Andererseits ist darin unverkennbar nach der Art Jostein Gaarders jedoch auch eine in sich verschachtelte Geschichte enthalten: Sie beginnt mit Joachim, der ein kleines Mädchen verfolgt; zugleich verschwindet aber im Jahre 1948 tatsächlich ein norwegisches Mädchen spurlos.
Hinweise auf die Entschlüsselung dieser Geschichte erhofft sich Joachim vom fremden Blumenhändler auf dem Marktplatz, der angeblich den Adventskalender gebastelt haben soll. Doch bis zur Auflösung muß er sich noch etwas gedulden. Noch ist das letzte Türchen nicht offen. Mit welcher Raffinesse Jostein Gaarder seinen Roman erzählt, das muß man einfach selbst gelesen haben. Eine Kostprobe zum Schluß: "Es gibt genau zwei Möglichkeiten weise zu werden. Eine ist die, hinaus in die Welt zu ziehen und sich soviel wie möglich von Gottes Schöpfung anzusehen. Die andere bedeutet, an einer bestimmten Stelle Wurzeln zu schlagen und alles, was dort geschieht, so sorgfältig wie nur möglich zu studieren. Das Problem ist bloß, daß es absolut unmöglich ist, beides auf einmal zu tun." --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Am 30. November geht der kleine Joachim mit seinem Vater, kurz bevor die Läden schließen, in die Stadt. Die beiden brauchen unbedingt noch einen Adventskalender. Nach langer Suche entdeckt Joachim in einer heruntergekommenen Buchhandlung ein einzelnes Exemplar ganz hinten in einer verstaubten Ecke, das ihm auf Anhieb gefällt. Dieser Adventskalender hat keine Schokoladen-Füllung und seine Farben sind schon ziemlich ausgebleicht, doch jeden Tag, wenn Joachim ein Türchen öffnet, fällt ihm ein kleiner Zettel mit einer Geschichte entgegen.
Alles beginnt damit, daß ein kleines Mädchen in einem großen norwegischen Kaufhaus beobachtet, wie ein wolliges Schaf plötzlich aus der Spielwarenabteilung flüchtet, weil es den Krach der Registrierkassen und den Lärm der Menschen, die hektisch beim Einkaufen sind, nicht mehr erträgt. Entschlossen verfolgt es das Schaf bis in den Wald. Dort treffen die beiden auf einen geheimnisvollen Engel und Tag für Tag schließen sich der illustren Schar auf ihrer eigenartigen Wanderung mehr Teilnehmer an: Engel, Hirten, Könige und natürlich weitere Schafe kommen dazu. Sie alle machen sich auf, aus dem 20. Jahrhundert quer durch die Zeit nach Bethlehem zu reisen, um bei Jesu Geburt dabei zu sein.
Wir reisen in zwei verschiedene Richtungen auf einmal. Einerseits auf der Landkarte südwärts nach Bethlehem und Judäa. Die andere Richtung führt uns durch die Geschichte in die Stadt Davids zur Zeit der Geburt Jesu. Das ist eine sehr ungewöhnliche Art des Reisens, viele würden sie für unmöglich halten, aber für Gott ist nichts unmöglich. Denn Zeiten sind gekommen, und Zeiten sind verstrichen, und eine Generation ist auf die andere gefolgt. Aber der Weg nach Bethlehem ist noch immer genau derselbe."
Das Weihnachtsgeheimnis läßt sich auf viele verschiedene Arten lesen. Zum einen als ein ganz besonderer Adventskalender. Andererseits ist darin unverkennbar nach der Art Jostein Gaarders jedoch auch eine in sich verschachtelte Geschichte enthalten: Sie beginnt mit Joachim, der ein kleines Mädchen verfolgt; zugleich verschwindet aber im Jahre 1948 tatsächlich ein norwegisches Mädchen spurlos.
Hinweise auf die Entschlüsselung dieser Geschichte erhofft sich Joachim vom fremden Blumenhändler auf dem Marktplatz, der angeblich den Adventskalender gebastelt haben soll. Doch bis zur Auflösung muß er sich noch etwas gedulden. Noch ist das letzte Türchen nicht offen. Mit welcher Raffinesse Jostein Gaarder seinen Roman erzählt, das muß man einfach selbst gelesen haben. Eine Kostprobe zum Schluß: "Es gibt genau zwei Möglichkeiten weise zu werden. Eine ist die, hinaus in die Welt zu ziehen und sich soviel wie möglich von Gottes Schöpfung anzusehen. Die andere bedeutet, an einer bestimmten Stelle Wurzeln zu schlagen und alles, was dort geschieht, so sorgfältig wie nur möglich zu studieren. Das Problem ist bloß, daß es absolut unmöglich ist, beides auf einmal zu tun." --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unser heuriger Adventskalender,
Von Lappland "Familie" (Perchtoldsdorf bei Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Weihnachtsgeheimnis (Taschenbuch)
Ein gelungener Versuch, die ewigen biblischen Grundsätze auf äußerst spannende Weise den Kindern von heute beizubringen. Wir lesen das Buch alle zusammen täglich abends mit Maroni, Kerzenlicht und Kaminfeuer; unsere Kinder (6 und 10) sind sehr begeistert, fiebern täglich dem nächsten Fensterchen entgegen. Auch wir Eltern sind der Meinung, dass auch Erwachsene dem Buch viel Lehrreiches abgewinnen können, ob es um ewige Weisheiten geht, oder um Eltern-Kind-Beziehungen. Wir haben auch viele Parallelen zu unserer Familie gefunden. Fasziniernd ist die Querreise durch Zeiten und Länder. Jeden Abend blättern wir im historischen Atlas, um die Reise nachzuverfolgen.
Warum nur 4 Sterne? Die Übersetzung ins Deutsche ist leider stellenweise mangelhaft, zb.: Kapitel über Nikolaus bzw. zeitweile Verwechslungen der Anzahl der Mitreisenden (Hirten, Schafe, etc..) Wir empfehlen dieses Buch Familien mit Kindern und Erwachsenen, die ihre Kindheit nicht vergessen haben. Das war unser erster "Gaarder", wir werden uns aber sicher nun andere auch besorgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der etwas andere Adventskalender,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Weihnachtsgeheimnis (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Buch das Spaß bringt. Jostein Gaarder erzählt in seinen Buch eine spannende Geschichte um einen sehr außergewöhnlichen Adventskalender. Joachim die Hauptperson der Geschichte und seine Eltern begeben sich auf eine wundersame Reise durch die Zeit. In dieser Zeit lernen sie die einzelnen Engel, Schäfer, etc...der Weihnachtsgeschichte kennen.Außerdem ist da ja noch das Rätsel diese geheimnissvollen Mannes.... Das Buch ist in vierundzwanzig Kapitel unterteiltfür jeden Tag ein Kapitel. Man ertappt sich aber dabei heimlich ein Kapitel mehr zu lesen als man eigentlich soll. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Adventsbuch Nr. 1,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Weihnachtsgeheimnis (Gebundene Ausgabe)
Jostein Gaarders 'Weihnachtsgeheimnis' ist das schönste Buch des Autorens von 'Sofies Welt' Wie immer ist Gaarders Geschichte weit hergeholt, aber interessant zu lesen. Ich wünschte mir nur jemand würde mir solch einen Adventskalender verkaufen!!! Der Roman handelt von dem kleinen Joachim, der einen Weihnachtskalender findet der eine sehr speziellen Geschichte über eine Zeitreise. Elisabet, die 40 Jahre vor Joachim in der selben norwegischen Ortschaft gelebt hat entscheidet sich plötzlich einem Lamm zu folgen welches sie in einem Spielzeugladen gesehen hat. Ausserhalb der Stadt trifft sie auf einen Engel und folgt ihm auf seiner Reise rückwärts durch die Zeit. Auf dieser Reise trifft sie weitere interessante Gestalten, während sie immer weiter nach Süden kommt um schließlich Jerusalem an Jesu Geburtstag zu erreichen. Neben der interessante Geschichte ist das Buch selbst ein Stück Kunst. Die Bilder hinter jeder Tür von Joachims Adventskalender sind auf den Umschlag des Buchs gedruckt und noch einmal am Anfang jedes Kapitels. Ein großartiges Buch um es während der Adventszeit zu lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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