- Gebundene Ausgabe: 268 Seiten
- Verlag: Dva (2001)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3421055610
- ISBN-13: 978-3421055613
- Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15 x 2,8 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.091.034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
Produktinformation
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Heike Arnold ist selbst Webworkerin und hat als Vertreterin dieser raren Spezies ein beachtliches Medienecho generiert. Auf diese "Prominenz" weist der Verlag hin so laut er kann, doch nötig hat das Heike Arnolds Buch eigentlich nicht. Es ist aus der Praxis für die Praxis geschrieben und hat daher einen hohen Nutzwert, schlägt aber auch den Bogen zu den gesellschaftlichen Entwicklungen, die das Webworking für manche überhaupt erst attraktiv machen. Gegliedert ist das Handbuch in drei Teile: Einen übergreifenden, in dem es um das Abschiednehmen vom Wohlfahrtsstaat geht, das Arbeiten daheim und die wechselvolle Karriere des Konzepts "Telearbeit". In einen konkreten, in dem es um virtuelle Netzwerke geht und wie man sie aufbaut. Und in einen technischen. Das Herzstück ist der zweite Teil, hier werden häufig gestellte Fragen behandelt, man erfährt, wie man sein virtuelles Geschäft koordiniert und sich absichert. Denn dass Vertrauen nicht reicht und Verträge hermüssen, das wird im Fallbeispiel dreier Frauen, die gemeinsam ein Unternehmen gründen wollen und sich damit Schulden und Probleme aufladen, mehr als deutlich.
Wie ein roter Faden ziehen sich die drei Grundprobleme angehender Webworker durch das Buch: Welche Rechtsform man wählen soll, wie man richtig kommuniziert und welche technische Ausrüstung man braucht. Alle drei Aspekte erweisen sich als potentielle Stolpersteine: Die Rechtsform, weil es etwas angemessenes für virtuelle Firmen kaum gibt und man sich mehr schlecht als recht durch den juristischen Dschungel lavieren muss, um eine passende Lösung zu finden. Die Kommunikation, weil Geschäfts-Mails eben keinen Betreff wie "Re:Re:Re:Fw:Hallöchen" haben dürfen - was in Wirklichkeit oft genug vorkommt. Arnold gibt Tipps, wie Webworker diese Kommunikation am besten optimieren, von der Vertraulichkeit über die Aufbewahrungspflicht bis hin zur Erreichbarkeit des Empfängers. Und schließlich Technik, weil man ohne passende Ausrüstung vergeblich versuchen wird, Teil eines Netzwerks zu werden. Ganze 50 Seiten widmet Arnold der Einrichtung des Webworker-Office, stellt Programme zum Systemschutz ebenso vor wie Teamarbeits-Programme und Projektplanungs-Tools. Das ist sicher für manchen recht nützlich, weil es einen Überblick über die nötige Soft- und Hardware gibt, veraltet aber auch sehr schnell und wird für die Lebensdauer des Buches wohl eher ein Risiko sein.
(c) changeX - Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
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