Ich bin noch nicht ganz durch mit Lesen, aber eines weiß ich sicher: Ich werde es sofort nochmal lesen! Und dann nochmal, und nochmal, und...
Habe nie ein Buch in Händen gehalten, das mich derart beeindruckt bzw. weitergebracht hat. Jesus wird Mensch und ist doch etwas ganz besonderes. Im Neuen Testament wird er zum Unerreichbaren erhoben durch die Jungfrauengeburt, hier wird er zum Mitmenschen. Allerdings einem, dem man überall hin folgen möchte.
Vieles ist so zeitnah geschrieben, dass man es 1:1 auf die heutigen Verhältnisse übertragen kann. Man würde ihn sicherlich heute nicht mehr ans Kreuz schlagen, aber er würde ganz sicher von den "Schriftgelehrten" aus dem Verkehr gezogen werden. Seine Wahrheiten sind unbequem. Damals wie heute.
Und es wird in diesem Buch jemand auf den Platz gehoben, der ihm mehr als gebührt: Johannes der Täufer. Er war Wegbereiter und Rufer in der Wüste. Ohne diesen Johannes wäre Jesus nicht innerhalb kürzester Zeit zu dem Propheten geworden, der er war.
Doch wie sagte der Täufer selbst: "Er muss wachsen, ich aber vergeh'n."
Ein Buch, nein, das Buch!