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Das Waisenhaus - Limited Edition (2 DVDs) [Collector's Edition]

Belen Rueda , Fernando Cayo , Juan Antonio Bayona    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (95 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,80 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Hinweise und Aktionen

  • Das Waisenhaus wurde produziert von Guillermo Del Toro, dem Regisseur von Pans Labyrinth.

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Das Waisenhaus - Limited Edition (2 DVDs) [Collector's Edition] + Orphan - Das Waisenkind + Der Fluch der 2 Schwestern
Preis für alle drei: EUR 29,78

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Produktinformation

  • Darsteller: Belen Rueda, Fernando Cayo, Roger Príncep
  • Regisseur(e): Juan Antonio Bayona
  • Komponist: Fernando Velazquez
  • Format: Dolby, DTS, Limited Collector's Edition, Limited Edition, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 29. September 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (95 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00197M7TU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.496 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Man mag es kaum glauben, aber der spanische Regisseurs Juan Antonio Bayona gab mit seinem dicht gewobenen Grusel-Thriller "El Orfanato" erst sein Kinodebut. Zuvor beschäftigte sich er hauptsächlich mit Musikvideos, was man anhand der schönen Kameraeinstellungen und Farbstimmungen des Filmes fast schon erahnen kann. Für eine erste Kinoproduktion landete er nicht nur bei Spannungsliebhabern sogleich einen Volltreffer - der Film wurde auf zahllosen Filmfesten ausgezeichnet. Dass als Produzent Regisseur Guillermo Del Toro ("Pans Labyrinth") seine Finger mit im Spiel hatte, verwundert da kaum, denn die Produktion glänzt nicht nur durch ihre Darsteller. In erster Linie sitzen Drehbuch, Optik und vor allem Schnitt. Fazit: Volltreffer in Kinderschuhen - da kann man sich auf alles Zukünftige freuen.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das bewusst kühl ausgestattete und mit überhöhten Kontrastwerten versehene Bild gibt sich nicht nur optisch, sondern auch akustisch anspruchsvoll. Leise Szenen werden immer wieder von subtil gesetzten und in ihrer Wirkung sehr eindringlichen Effekten durchzogen. Das muss nicht immer laut ausfallen und klingt trotzdem effektvoll. Leider verzichtet die DVD, bis auf einen Trailer, auf Extras, was es der Gesamtwertung nicht leicht macht.

Bild: Die DVD wurde mit bewusst kühl gehaltenen Farbstimmungen ausgestattet (Personen in Küche, 00:34:37), denen es aber trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb gelingt, ihre Wirkung voll zu entfalten. Optisch gibt es praktisch nichts zu meckern. Die Kontraste wurden bewusst überhöht, was dem Bild eine zusätzliche schroffe Dimension verleiht. Dies geht aber nicht auf Kosten der Schwarzwerte. Auch Rauschen kommt praktisch nicht vor und die Kompression arbeitet überaus sauber. Selbst in schnellen Kamerabewegungen weist das Bild nicht nur eine äußerst präzise Schärfe auf, es kommt auch weder zu Bildruckeln (Mutter rennt, 00:32:00), noch zeigen sich Klötzchenbildungen oder Nachzieheffekte. Die saubere Arbeit wirkt durch die durchgehend präzisen Schärfewerte sogar noch sauberer. 

Ton: Effektvoll setzen alle drei Tonfassungen die Soundsignale der DVD um, die von leisen Geräuschen über dramatisch wogende Musik bis hin zu berstenden Effekten reichen. Das hört sich stets spannungsgeladen an, da der Raum stets in seiner Gänze mit einbezogen wird. Möwen schreien in der Front, Wind rauscht durch die Seiten oder das Haus grollt bedrohlich aus den Rears (Effekt, 00:38:09). Die spanische Fassung klingt im Vergleich sprachlich etwas zurückhaltender als die deutschen Surroundmischungen, von denen die DTS-Version nur unwesentlich vitaler klingt als ihre Dolby-Digital-Schwester. Auch Sprachanteile wechseln auf die hinteren Boxen und verleihen dem Raum mehr Tiefe (Sprecher im Auditorium, 00:39:48).

Extras: Die Extras bleiben mit dem deutschen Trailer zum Film und ein paar Programmtipps sehr spärlich, was die Gesamtwertung stark herab setzt. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Laura (Belén Rueda) kehrt mit ihrem siebenjährigen Sohn Simón (Roger Príncep) an den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen ist: ein verlassenes Waisenhaus, das sie nun wieder zum Leben erwecken will. Aber es wird ihr unheimlich, als ihr Sohn von unsichtbaren Freunden erzählt, die er gar nicht kennen dürfte: ihre alten Waisenhausfreunde! Als Simon plötzlich spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, macht Laura diese Geister dafür verantwortlich und begibt sich auf die Spur einer

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man hofft wirklich dass es nur ein Film ist 14. Oktober 2008
Von Exciter30
Format:DVD
Leider habe ich den Film im Kino versäumt weil er da auch nur sehr kurze Zeit zu sehen war aber nun endlich konnte ich dieses Versäumnis nachholen. Aufgrund der recht guten Kritiken und Trailer erwartete ich einen Film im Stile von The Others zu sehen und wurde auch nicht enttäuscht. Nachdem ich mir bei Erscheinen erst das Steelbook geholt habe bin ich nun trotzdem zur Limited Edition übergegangen, da der Film wirklich großartig ist und ich neugierig auf das Bonusmaterial war.

Von der Besetzung muss ich erst mal gestehen kannte ich bis auf Geraldine Chaplin keinen einzigen und auch der Regisseur Juan Antonio Bayona war mir kein Begriff. Produzent Guillermo del Toro wiederum sollte jedem Filmfreak schon etwas sagen den zum einen schuf er mit Pans Labyrinth einen wirklich bemerkenswerten Film und dann soll er ja auch bei der filmischen Umsetzung von Der kleine Hobbit das Zepter schwingen. Nicht zu vergessen natürlich seine mir sehr bekannten Filme Mimic und Hellboy. Das kein bekanntes Hollywood Gesicht auf der Darstellerliste auftaucht finde ich häufig sehr gut den dann konzentriert man sich mehr auf den eigentlichen Film.

Ganz kurz zur Story, aber dazu will ich echt nicht zu viel verraten den um mehr über die Handlung zu erfahren gibt es genug einschlägige Seiten im Netz.
Im heutigen Spanien kauft Laura zusammen mit Ihrem Mann Carlos ein ehemaliges Waisenhaus in dem Sie selbst vor dreißig Jahren gelebt hat. Zusammen haben die beiden einen Sohn namens Simon der allerdings weder weis dass er von den beiden adoptiert wurde noch ist Ihm die Tatsache bekannt das er HIV Positiv ist. In seiner neuen Umgebung lernt der Junge angeblich bald sechs neue Freunde kennen die allerdings nur er zu sehen scheint. Am Tag als das Paar ein Fest für die Nachbarn gibt verschwindet Simon plötzlich. Dazu wird Laura von einem kleinen Kind mit einem Sack über den Kopf ins Bad getrieben und dort eingesperrt. Trotz sofortiger Suche von Laura bleibt der Junge vom Erdboden verschluckt. Die Polizei schafft es auch nicht Licht ins Dunkle zu bringen und so schliesst sich Laura einer Selbsthilfegruppe an, den Sie kann nicht an den Tod des kleinen Simon glauben. Nachts hört Laura Geräusche und Schritte in der großen Villa. Sechs Monate nach dem Verschwinden beginnt Sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und dabei nimmt Sie auch Kontakt zu einem Professor auf der Sie an ein Medium weiter vermittelt. Doch auch die bringt nicht unbedingt die gewünschte Hilfe aber die alte Frau gibt Laura noch eine Weisheit mit auf den Weg: Man muss glauben um zu sehen! Nachdem Laura im Schuppen des großen Anwesens in einem alten Ofen die Überreste von fünf Kindern findet kommt Sie langsam einem dunklen Geheimnis auf die Spur.
Das Waisenhaus ist ein Film der zumindest bei mir endlich mal wieder für wohlige Gänsehaut gesorgt hat. Es ist ein Film den man sich im Dunklen auf der Couch mit einer Decke in aller Ruhe ansehen sollte und er sollte seine Wirkung entfalten. Nicht viele Filme schaffen es dieses Gefühl zu vermitteln wenn einem ein Schauer über den Rücken läuft und man wirklich denkt dass es zum Glück nur ein Film ist.
Wie schön ist es wieder einmal einen solche gelungenen Film zu sehen der dafür sorgt das die kleinen Härchen auf dem Arm nach oben stehen. Mir erging es zumindest bei mehreren Szenen dieses Films so. Die Besetzung hat mir im Großen und Ganzen recht zugesagt mit Ausnahme des Darstellers von Carlos der für mich oft recht hölzern und teilnahmslos wirkt. Szenen wie die als Laura nachts in den Schuppen geht um den Geräuschen auf den Grund zu kommen sind herrlich altmodischer Grusel und verfehlen Ihre Wirkung nicht.

Ich mag Filme dieser Art sehr und es ist wohltuend das wieder einmal bewiesen wird das man wesentlich effektiveren Grusel erzeugen kann mit richtigem Einsatz von Licht, Geräuschen und allem was dazu gehört statt
mit sinnlosen Splatterszenen.

Wer hier von langweilig schreibt dem kann ich auch nicht helfen den anscheinend ist so mancher schon immun gegen einen schönen altmodischen Gruselfilm. Auch wurde der Film hier mit Ring und The Grudge verglichen was für mich unpassend ist. Zum einen sind diese Filme nicht vergleichbar und zum anderen ist The Grudge in meinen Augen völlig überbewertet während Ring definitiv ein erstklassiger Horrorfilm ist.

Der Film selbst ist von der Machart ähnlich wie der Nicole Kidman Grusel The Others anzusiedeln. Den Vergleich mit diesem großartigen Horrorfilm verliert das Waisenhaus aber dennoch den der Schluss aus The Others war einfach kaum noch zu toppen. Trotzdem bekommt dieses Waisenhaus von mir die volle Punktzahl den ich habe mich schon lange nicht mehr so angenehm gegruselt.

Nach dem Steelbook habe ich mir nun auch diese Limited Edition geholt und bin vom Inhalt her vollends überzeugt. Der Preis ist zwas meiner Meinung nach recht heftig aber dafür entschädigt die DVD. Die Bonus DVD hat es hier wirklic hin sich. Im stabilen Pappschuber kommen die beiden DVDs im aufklappbaren Digi Pack. Als Bonus gibts Audiokommentare, fehlende Szenen, Interviews, Making of, ein paar kleiner Featurettes, und und und.
Wem der Film zusagt der sollte hier wirklich zur teuren aber auch erstklassigen Limited Edition greifen.

Also befolgt meinen Rat, schaltet das Licht aus, holt Euch eine Decke, sorgt für Ruhe und Ihr werdet einen gruseligen Abend verbringen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kinder sind unheimlich... 23. März 2010
Format:DVD
Also in diesem Film auf jeden Fall. "El orfanato" stellt das unter Beweis, und schon lange habe ich keinen so wohligen Grusel verspürt wie in diesem Film. Und dies hatte ich eben diesen Kindern zu verdanken, sowie dem Waisenhaus selbst, welches hier, neben den Menschen, sozusagen die architektonische Hauptrolle spielt.

"Laura hat ihre Kindheit in einem abgelegenen Waisenhaus verbracht. Dreissig Jahre später kehrt sie zusammen mit ihrem Ehemann Carlos und Adoptivsohn Simón an den mittlerweile verlassenen Ort zurück, der mit so vielen Erinnerungen verbunden ist. Laura und Carlos beabsichtigen, hier ein Heim für behinderte Kinder einzurichten.
Bald schon ereignen sich aber eigenartige Dinge: Eine unheimliche alte Dame, die sich als Sozialarbeiterin ausgibt, taucht auf dem Gelände auf und scheint etwas zu suchen. Und die "unsichtbaren Freunde", mit denen der kleine Simón seit einiger Zeit spielt, scheinen mehr zu sein als einfach Hirngespinste. Eines Tages verschwindet Simón spurlos. Um ihn wieder zu finden, muss Laura eine Reise in die Vergangenheit des Waisenhauses antreten, die auch ihre eigene ist. Dabei kommt sie einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur."

"El orfanato" beginnt ganz langsam, eher gemächlich, und der Zuschauer braucht ein wenig Zeit, um sich in der Geschichte zurechtzufinden. Mich hat das aber keineswegs gestört, im Gegenteil.
"El orfanato" ist KEIN Horrorfilm und Schockelemente werden spärlich, dann aber durchaus heftig und wohlplatziert eingesetzt. Wir haben es hier mit einem, im besten Sinne des Wortes, klassischen Geisterfilm zu tun, welcher in die Fussstapfen von Pedro Amenabars "The Others" tritt und trotzdem absolut eigenständig daherkommt. Der spanische Regie-Debütant Juan Antonio Bayona verlässt sich hierfür auf die klassischen Zutaten des Geisterhaus-Genres: Knarrende Treppen, Türen die heftig zuknallen, Schrittgeräusche, es pocht und ächzt im Gebälk, wie es nur im Kino pochen und ächzen kann. Dabei beweist Bayona stets handwerkliches Geschick beim Umgang mit genretypischen Klischees: Die Seanceszene mit Geraldine Chaplin etwa ist ein packender Moment aus Nachtsichtaufnahmen und suggestivem Ton, und es zeugt vom Talent Bayonas, wie er hier das Grauen spürbar werden lässt, obwohl während der gesamten Sitzung nichts wirklich Greifbares geschieht.
Absoluter Mittelpunkt des Films ist die von Belen Rueda gespielte Laura, in der man Macht oder Wahn der Mutterliebe verkörpert sieht, je nachdem, ob man den Spuk für real oder für das Hirngespinst einer besessenen Frau hält. Bis zum Schluss hat man als Zuschauer nämlich keine Ahnung, ob die ganzen Geschehnisse Lauras Geist entsprungen sind, oder ob das, was wir gesehen haben, sich wirklich ereignet hat. Belen Rueda gehört der Film, und neben ihr verblassen die anderen Figuren - was dem Gesamteindruck aber überhaupt keinen Abbruch tut. Sie ist aber ein Mittelpunkt welcher die Nebenfiguren nicht überdeckt und im Zusammenspiel aller ergibt sich ein filmisches Glanzstück (Kamera, Ton und musikalische Untermalung nicht zu vergessen!), welches mich langsam in seinen Bann zog und dann bis zum Schluss nicht mehr loslassen wollte.

"El orfanato" endet nicht mit einem grossen und knalligen Finale, sondern eher still und entlässt einen nicht, wie viele Geisterfilme mit einem Gefühl des Grauens, sondern eher mit einer Mischung aus Anteilnahme und Trauer.

Ich gebe diesem Film gerne die Höchstwertung und kann ihn allen empfehlen, welche sich mal wieder für ca. 90 Minuten einen Nervenkitzel der exquisiteren Art genehmigen möchten.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Horrorfilm des ganzen Jahrzehnts 23. November 2008
Von Polygraph
Format:DVD
Ich war auf der Durchreise in einer fremden Stadt und hatte einen Abend totzuschlagen. Ich kam an einem Programmkino vorbei, in dem "Das Waisenhaus" lief; "Au fein", dachte ich, "ein Horrorfilm!" und ging hinein. Ich machte es mir im Sitz bequem und hatte keine großen Erwartungen: Ein Horrorfilm; nur ein weiterer Horrorfilm, wie ich sie schon zu Tausenden gesehen hatte, schon nächste Woche würde ich ihn wieder vergessen haben.
Der Film begann - und mit ihm eine Erfahrung, die ich in meiner Karriere als Connaisseur selten, und in einem kommerziellen Kinofilm noch überhaupt gar nicht gemacht habe: Ich hatte Angst.

In Zeiten, in denen die amerikanischen Genre-Regisseure den Zuschauer mit endlosen Aufgüssen malträtieren, Ideen aus dem fernen Asien klauen, und sogar ihre eigenen Drehbücher recyceln (siehe die kurzweilige Reihe von Horrorfilm-Remakes), in Zeiten, in denen Filme wie SAW und "Hostel" ein scheinbar abgebrühtes Publikum mit Eimern von Blut übergießen, und in denen man meint, mit einem simplen Spukhaus würde man heutzutage keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken können, kommt hier ein spanischer Regisseur mit einem relativ konventionellem Drehbuch und einem Ensemble komplett unbekannter Gesichter und macht daraus einen Film, der so unheimlich, schaurig, und schlichtweg ANGST-machend ist, dass die über zehnjährige Flaute des amerikanischen und europäischen Horrorkinos mit einem Schlag überbrückt scheint.

Zur Geschichte: Ein frisch verheiratetes Ehepaar kauft das verlassene Waisenhaus auf dem Land, in dem die Frau einst ihre Kindheit verbrachte. Beide haben den Wunsch, dort ein Heim für behinderte Kinder zu eröffnen. Bald beginnt ihr Adoptivsohn Simon mit Kindern zu kommunizieren, die scheinbar nur er sehen kann. Erst nimmt Mutter Laura dies nicht ernst, doch schon bald bahnen sich lang verschüttete Erinnerungen an ihre Zeit im Waisenhaus einen Weg ins freie. Plötzlich verschwindet Simon, und Laura beginnt die mysteriösen Kinder nun ebenfalls zu sehen. Ihr Ehemann aber nicht.

Mehr will ich nicht verraten, nur noch soviel: Das Verschwinden des Jungen geschieht nach ca. 20 Minuten, und was danach folgt - die polizeiliche Ermittlung, bei der Laura schon fast für verrückt erklärt wird, die Indizien, die zu einer mysteriösen ehemaligen Mitarbeiterin des alten Waisenhauses führen, die nur schwarz trägt, und fast autistisch in ihren Ausdrucksformen ist; eine Seance, in der die Geister des Hauses gerufen werden, und bei der dem Zuschauer buchstäblich die Nackenhaare zu Berge stehen, und das schaurige Finale, bei dem Laura eine Nacht in dem abgedunkelten Haus verbringt, um Kontakt zu den Kindern aufzunehmen, da sie glaubt, diese hätten ihren Sohn geraubt - ist eine verschachtelte, niemals vorhersehbare Spukgeschichte, die meisterlich mit den Erwartungen des Zuschauers spielt, und deren Spannung sich schlussendlich fast bis zum Unerträglichen steigert, so dass man meint, eine Schlinge zieht sich langsam zu.

Die letzten 20 (ich wiederhole: ZWANZIG) Minuten saß ich an der äußersten Kante des Kinosessels, mein Herz raste mit Höchstgeschwindigkeit; die Menschen um mich herum schrieen und hielten sich die Augen zu - und nach einem äußerst unbequemen Ende verliess ich den Kinosaal mit wackligen Knien und fühlte mich so aufgewühlt, müde und erschüttert, als hätte ich gerade 90 Minutenlang versucht, mit dem Fahrrad gegen eine heftige Sturmböe anzufahren.

Das westliche Horrorgenre ist gerettet: Regisseur Bayona hat es uns gezeigt. Man wird das "Waisenhaus" in 20 Jahren in einem Atemzug mit Titeln wie dem "Exorzisten", "Rosemaries Baby", "Shining" und "Bis das Blut gefriert" nennen - und ich werde mir selbst dafür gratulieren dürfen, diesem modernen Klassiker einst im Kino gesehen zu haben.
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Ein Film der mal ganz anderes gestaltet wurde.Man kann sich in diesen Film reinversetzen und man geht mit der Mutter gemeinsam auf die Suche,bis zum bitteren Ende. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Rosa Blume veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Psychothriller
Sehr gut und bis zum schluß sehr spannend! Man wird am Schluß aus allen Wolken fallen wie es dann war und verlaufen ist ! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Nadja Bayer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schocker hoch zehn
Meine güte, nichts für schwache nerven.
Gut finde ich, dass der film ohne blut und splatter auskommt.
Einige schockmomente hält der film bereit.
Vor 3 Monaten von Karina Riese veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung pur, hier stimmt einfach alles.
Ich habe den Film schon ziemlich lange bei mir zuhause liegen aber mich bis jetzt noch nie dazu entscheiden können mir diesen Film anzusehen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von ChromeSkull veröffentlicht
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Der Name Del Torro in Kombination mit dem Trailer suggeriert einen nervenzerfetzenden Gruselthriller, leider entpuppt sich der Film als ein seichtes und zähes Mystery... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von SoulJah veröffentlicht
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Vor 7 Monaten von Sandra Holz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Waisenhaus
Ein Film, wie er sein muss. Spannend bis zum Schluß, voller Rätsel zum mitraten, eine Story die einen in seinen Bann schlägt und Schauspieler, die ihre Arbeit sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von greatestjedimaster veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Süchtig machend!
Dieser Film ist einfach wunderbar.
Er verreint Spannung, Drama, Horror und Komödie in einem und schafft es den Zuschauer so in einen Bann zu ziehen, den man nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Heidi H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Waisenhaus
Das Waisenhaus handelt von einer Frau die in das Waisenhaus zog in dem sie aufwuchs.
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Vor 14 Monaten von Philipp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gelungener Film
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Vor 15 Monaten von widerstandspoesie veröffentlicht
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