Die Autorin erzählt von dem Abenteuer einer jungen Wissenschaftlerin während einer Forschungsreise nach Libyen. In der Zeit des amerikanischen Embargos wird sie in ein verzwicktes Komplott verwickelt, das sie fast das Leben kostet. Die Beschreibung des Terror-Anschlags und seiner Macht und Geld gierigen Drahtzieher vermischt sich mit der wunderbar distanziert erzählten Liebesgeschichte der jungen Ethno-Botanikerin zu ihrem Retter, einem Beduinen. Beide verbindet das Interesse an den Geheimnissen der alten Karawanen-Wege auf denen der Handel mit Gewürzen und Duftstoffen einst florierte.
Das Faszinierende war für mich - mal ganz abgesehen von dem raffiniert verschlungenen Handlungsablauf mit der bis zum Schluss gehaltenen Spannung - die sensible Schilderung der Wüsten-Landschaft und ihrer Bewohner, und die Beschreibung der Empfindungen und der durch olfaktorischen Genüsse ausgelösten Emotionen.