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Das Voynich-Rätsel [Broschiert]

Florian F. Marzin
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Oktober 2005
Warum mußte Alexander der Große in Babylon sterben? War er in Persien auf etwas gestoßen, was er nicht hätte finden dürfen? Ein Werkzeug, um die Welt aus den Angeln zu heben? Mehr als 2000 Jahre später stoßen Archäologen bei Ausgrabungen im Südiran auf die Reste einer Tempelanlage. Doch das Unternehmen endet im Fiasko, zurück bleiben nur Tote und eine Mauer des Schweigens. Eines der überlebenden Mitglieder, Dr. Sandra Neubert, wird von der Vergangenheit eingeholt, als sie an der Yale Universität einen Blick auf das Voynich Manuskript wirft. Die unbe-kannten Zeichen der Handschrift gleichen denen in der persischen Tempelanlage. Ein altes Notizbuch scheint der Schlüssel zum Voynich Rätsel zu sein, doch mit diesem öffnet sie unwissentlich die Büchse der Pandora ... denn in dem Mauskript geht um nichts weniger als den Bestand der Welt so wie wir sie kennen. Florian F. Marzins Erstlingsroman ist ein archäologischer Thriller im Stile eines Andreas Eschbach oder Dan Brown.

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Produktinformation

  • Broschiert: 527 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890645410
  • ISBN-13: 978-3890645414
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 325.966 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Thriller - mit zu vielen Längen 18. Oktober 2006
Nachdem ich mehr oder weniger durch Zufall über das Voynich-Manuskript, oder besser gesagt über dessen Mythos gestolpert war und eine gewisse Faszination dafür entwickelt hatte, weckte auch Marzins Roman mein Interesse.

Neue Erkenntnisse zu diesem sehr Rätselhaften und sagenumwobenen Manuskript bietet dieser Roman freilich nicht, ich erwartete dies auch nicht, vielmehr war mein Interesse gerichtet auf die Story, welche der Autor um diesen sehr schleierhaften Kern "Voynich-Manuskript" denn aufbauen würde - und der Weg zur Beantwortung dieser Frage war ziemlich lang. 527 Seiten hat der Roman, fast 300 Seiten lang muss man durchhalten, bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt. Bis dahin erfährt man allerlei (mehr oder weniger) interessante Details über das Leben der Protagonisten.

Leider gewinnt man ab und zu den Eindruck, dass der Verlag Marzin im Nacken saß, mit der Auflage, mindestens 500 Seiten zu fabrizieren. So erscheinen einige Geschehnisse und seitenlange Dialoge nur um ihrer blähenden Wirkung wegen verfasst. Auch störend sind zu sehr ausschweifende Beschreibungen, so wird man schon mal über mehrere Seiten genaustens darüber informiert, wie ein Kaffee vor sich hin dampft, oder wie ein Ohrring im Licht der Sonne glitzert. Solche Details gehören sicherlich in einen guten Roman, doch in diesem Fall sind sie oft so ausschweifend, dass es störend, und vor allem im zweiten Teil der Handlung, bremsend wirkt.

Dennoch gelingt es dem Autor, vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte seit 1960, welche sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht, eine glaubwürdige Geschichte aufzubauen, mit sehr lebendigen und vielschichtigen Charakteren, mit interessanten Konstellationen, was einem über eine mal wieder auftauchende Länge hinweghilft und das ständige Bedürfnis aufrecht erhält, weiterzulesen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, und das ist auch alles, was ich zur Auflösung sage, alles andere würde vielleicht schon etwas vorwegnehmen.

Fazit: Ein gewisses geschichtliches Interesse sollte man als Leser haben und auf ausschweifende Detailbeschreibungen sollte man nicht allergisch reagieren - dann kann man an diesem Roman durchaus Gefallen finden.

Leider kann man keine halben Sterne vergeben, 3,5 Sterne wären mein Urteil, so profitiert der Roman von der mathematischen Aufrundungsregelung ;)
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2.0 von 5 Sternen Negativ eines Thrillers 6. Juli 2008
Man man dem Buch zugute halten, dass es ausgezeichnet recherchiert ist und auch die Idee ist gut genug, dass man einen spannenden Roman hätte daraus machen können. Doch was Florian Marzin hier abliefert, kann man nur als Negativ eines Thrillers Bezeichnen: Statt die Handlung voran zu bringen werden endlose Seiten mit trivialen Erlebnissen seiner Protagonisten gefüllt. Manchmal hat man den Eindruck, er wolle 30 Jahre Zeitgeschichte nebenher erzählen. Dutzende Seiten passiert einfach - nichts! Und dann wird wieder in einem Nebensatz etwas Wichtiges erwähnt, was die Zusammenhänge klar macht, fast könnte man es überlesen. Das Voynich Manuskript, um das das sich Buch eigentlich dreht, tritt auf den ersten 400 Seiten so gut wie überhaupt nicht in Erscheinung und nur weil ich wissen wollte, was nun das Voynich Rätsel ist, habe ich das Buch doch zu Ende gelesen - na gut, die letzten Kapitel habe ich nur überflogen. Wenn die Realität trivial ist, dann ist das Buch realistisch. Doch wer will das schon: als Thriller würde ich diesen Roman nicht bezeichnen.
(Und die Wurzel aus -1, mit der jedes Kapitel überschriebn ist, ist mathematisch auch nichts Aufregendes..)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter archäologischer Thriller 29. Oktober 2005
In den fünfziger Jahren stoßen deutsche Archäologen in einer persischen Wüste auf ein Geheimnis, das schon Alexander der Große erfolglos zu lösen versuchte und mit dem tragischen und rätselhaften Verlust einer ganzen Armee bezahlen musste. Das Geheimnis, das übermenschliche Macht beeinhaltet, zieht eine Schneise des Todes durch die Geschichte bis in die heutige Zeit. Der Schlüssel zur Lösung ist ein uraltes Manuskript, das in einer unbekannten, scheinbar nicht zu entziffernden Schrift verfasst wurde. Und es gibt Leute, die um jeden Preis verhindern wollen, dass dieses Manuskript entziffert wird...
Ein vielschichtiger, rätselhafter, stetig die Spannung steigernder archäologischer Thriller, den man einem deutschen Autoren kaum zugetraut hätte!
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