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Das Vorbild: Roman Taschenbuch – 1. Februar 1979

5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423014237
  • ISBN-13: 978-3423014236
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 651.487 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran "Die Deutschstunde" von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für "Die Welt" tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Steininger am 3. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Was macht ein Vorbild aus? Verhält es sich auf nachahmenswerte Weise? Diese Kriterien untersuchen ein pensionierter Rektor aus Lüneburg, eine Lektorin und Herausgeberin von Lehrbüchern aus Hamburg und ein jüngerer Lehrer aus Diepholz. Sie haben sich im herbstlich trüben Hamburg getroffen, um sich auf eine Geschichte für ein Schullesebuch zu einigen.
Man sollte meinen, das Vorgehen könnte auch Schüler interessieren. Doch Siegfried Lenz' großartiger Schreibstil, seine genaue Beobachtungsgabe und Erzählmanier sind für Jugendliche oft 'stinklangweilig'. Vor allem, wenn sie die Lektüre lesen müssen und 'Aktion' erst nach knapp 400 Seiten vorkommt.
Für die ältere Generation, die sich in ihre Jugend zurückversetzt fühlt, ist dieser Roman allerdings lesenswert. Vielleicht muss man erst Lebenserfahrung gesammelt haben, um die Schwierigkeit, in der die drei Vorbildsucher stecken, nachvollziehen zu können. Sind sie denn selbst Vorbilder oder glauben sie, Vorbilder zu sein?
Valentin Pundt, der erzkonservative Rektor aus Lüneburg, betrauert den Suizid seines Sohnes und sucht vergeblich die Gründe für dessen Aus-dem-Leben-scheiden nach einem gerade erfolgreich absolvierten Staatsexamen. Jan Peter Heller, der fortschrittliche Lehrer aus Diepholz, kommt bei seinen Schülern gut an. Er kennt sich in der Musikszene gut aus und demonstriert mit Leidenschaft. Im Alltag jedoch scheitert er; seine Frau und seine Tochter sind ihm fremd. Rita Süßfeldt lebt in der Stadt, in der sie sich mit den beiden Lehrern in einer muffigen Pension zum Arbeiten trifft. Sie kümmert sich so rührend um ihren behinderten Bruder, dass der das Weite sucht.
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Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 1. Februar 2015
Format: Taschenbuch
Siegfried Lenz war 1926 in Lyck, Ostpreußen geboren, zahlreiche sehr lesenswerte Erzählungen wie z.B. "So zärtlich war Suleyken" und Romane, z.B. auch "Deutschstunde" haben zu inzwischen sehr vielen Ehrungen und Preisen geführt. Er starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg.

Fünf Jahre nach seinem bekanntesten Roman „Deutschstunde“ schreibt Lenz in seinem siebten, 1973 veröffentlichten Roman „Das Vorbild“ über die problematische Suche dreier Experten nach einem passenden Lesebuch-Text für Schüler zu diesem Thema eines Vorbildes oder vorbildhaften Verhaltens. Die sowieso schon schwierigen Irrungen und Wirrungen der 3 Protagonisten enden schließlich in einer von ihrem Vorgesetzten nicht angenommenen Wahl, d.h. ihre sowieso schon sehr schwierige Kompromißbildung wird nicht anerkannt, weil Jugendlichen nicht einleuchtend. Nebenbei erfährt der Leser vom ebenfalls wenig vorbildhaften, dennoch sehr menschlichen Privatleben der Vorbildsucher. Der pensionierte Rektor Valentin Pundt aus Lüneburg beispielsweise gerät selbst mehr unfreiwillig zu einem Vorbild, als er zusammengeschlagen wird, weil er sich für angefeindete Jugendliche einsetzt. Er scheidet danach freiwillig aus dem Unternehmen aus, vielleicht weil er endlich erkennen muß, dass das gar nicht geht, Vorbild sein. Sein Sohn hatte Selbstmord begangen, und auch die Suche nach den Gründen dafür mißlingt dem Vater, der immer gehofft hatte, seinem Sohn Vorbild gewesen zu sein.

So wichtig das im Roman behandelte Thema der Vorbilder im Leben der Heranwachsenden tatsächlich auch sein mag, es ist ein sperriger Roman, der dem Leser langen Atem abverlangt.
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Von Witchchild am 26. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Die Frage nach dem Wesen eines Vorbildes beschäftigt drei Herausgeber eines Lesebuches. Außerhalb der Arbeit finden sie sich selbst immer wieder in Situationen wieder, in denen sie selsbt als Vorbild auftreten oder versagen - ohne sich dessen bewusst zu sein.

Siegfried Lenz ist hier ein großer, ein gehaltvoller Roman geglückt, der dem Leser reichlich Stoff zum Nachdenken mit auf den Weg gibt, verfasst in einer sehr präzisen, unterschwellig humorvollen Sprache, in der er immer wieer ebenso stimmungsvolle wie treffende Bilder findet und Figuren zeichnet, die einem lebensvoll und direkt der Realität entlehnt entgegen treten.

Das Buch hat mir volle Konzentration abverlangt, doch jedes Mal, wenn ich es zur Hand nahm, las ich mehr als 100 Seiten am Stück, da ich nicht mehr davon loskam.

Ein sehr, sehr lohnenswertes, aber kein leichtes Buch.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja am 30. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Siegfried Lenz hat in seinem Roman eine interessante, aber auch relativ ungewöhnliche Thematik behandelt, da sich die meisten Menschen sicher nicht die Frage stellen, wer oder was für sie vorbildhaft ist, sondern unbewusst ein Vorbild wählen, weil es sie aufgrund einer bestimmten Handlung beeindruckt hat und sie sich gerne mit ihm identifizieren würden.
Die Ansichten hinsichtlich der Vorbildsuche beschränken sich zu sehr auf die Aussagen von Erwachsenen. Dabei wäre es für die Wahl eines Vorbildes für die Jugend angebracht, Jugendliche über ihre Einstellungen zu beispielhaftem Verhalten und zu Idolen zu befragen. Lenz entscheidet sich nicht für ein Vorbild, das jeder Kritik standhält, das eröffnet einen guten Interpretationsspielraum. So kann der Leser selbst entscheiden, ob er ein Vorbild braucht und welches Verhalten beispielhaft ist. Wer "Das Vorbild" als Anregung, sich selbst auf Vorbildsuche zu begeben, betrachtet, oder sich zumindest näher mit dem Thema befassen will, für den ist dieser Roman eine sehr gute Wahl.
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