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Das Viktorianische Internet [Gebundene Ausgabe]

Tom Standage
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Dezember 2002
Im 19. Jahrhundert gab es weder Fernsehen noch Flugzeuge und auch Computer waren ebenso unbekannt wie Antibiotika oder Handys. Aber etwas, von dem heute alle sprechen und das mittlerweile als der Inbegriff moderner Kommunikation gilt, gab es schon damals: ein Internet! Das heutige Internet wird als «Information Highway» bezeichnet, während sein Vorgänger, der elektrische Telegraph den Beinamen «Highway of Thought», also Gedankenschnellstrasse, trug. «Das Viktorianische Internet» erzählt die Geschichte von Erfindern, Exzentrikern und Visionären – die Geschichte der ersten Pioniere der Online-Front und des globalen Netzwerkes, das sie konstruierten. Eines Netzwerkes, das in der Tat das viktorianische Internet war.

Hinweise und Aktionen

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Das Viktorianische Internet + Der viktorianische Vibrator: Törichte bis tödliche Erfindungen aus dem Zeitalter der Technik
Preis für beide: EUR 29,79

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 246 Seiten
  • Verlag: Midas Management Verlag (15. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3907100727
  • ISBN-13: 978-3907100721
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 13,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 371.033 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Der Telegraf war's, nicht das Telefon! Und das Militär hat natürlich wieder angefangen! Bald nach 1800 standen optische Telegrafen auf den Hügeln Frankreichs und Englands: Wenn der Beamte auf dem zweiten Hügel die Zeiger seines Signalmastes in die gleiche Position brachte wie der Kollege auf dem ersten, konnte der Mensch auf dem dritten Hügel das sehen und seinerseits nun wieder... So wanderte eine Nachricht von Sichtweite zu Sichtweite quer durch das Land, flinker als je ein Bote reiten konnte. Kommen Napoleons Kriegsschiffe? Versammeln sich die Feinde Frankreichs in Italien? Das Zeitalter der schnellen Nachricht hatte begonnen.

Die Signalmasten waren bloß Vorspiel. Endlich hatte man eine Nutzanwendung für elektrischen Strom gefunden! Denn den kannte man ja längst. Drähte gab es auch und Isolierungen. Bereits um 1850 begann man, lange Kabel auf dem Meeresgrund zu verlegen. Die Brücke über den Ozean wurde geschlagen nach Amerika. Und schon zwei Jahrzehnte später war der Globus von einem Netz aus Kabeln überzogen. Jedermann konnte nun nach Siegen oder Singapur telegrafieren und hielt bereits ein paar Stunden später die Antwort in Händen: eine Revolution!

Preußen gewann mit Hilfe der neuen Errungenschaft einen Krieg (1864 gegen Österreich), die Börsengeschäfte wurden hektischer und schon ganz früh wussten auch die Kriminellen, was sie an der neuen Technik hatten (Pferdewetten!).

Tom Standage erzählt mehr als nur ein Stück Technikgeschichte. Er entwirft das Bild einer epochalen Umwälzung. Und bereitet dabei sich und uns immer wieder das Vergnügen, lächelnd auf verblüffende Parallelen hinzuweisen zur Erfindung unserer Tage, deren Name da lautet: Internet. --Michael Winteroll

Pressestimmen

Spannend und sehr lesenswert! (Online Today)


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschafts-Krimi! 21. August 2006
Wusste gar nicht, dass Technik-Geschichte so spannend erzählt werden kann. Ähnlich wie Dava Sobels "Längengrad" ist dieses Buch hervorragend recherchiert und liefert faszinierende Einblicke in die Entstehung des "Viktorianischen Internets". Wie man sieht, ist alles schon mal dagewesen...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissenschaftsgeschichte anschaulich und spannend 18. November 2003
Von Ein Kunde
Wer hätte gedacht, dass sich hinter der Geschichte der Telegrafie so viele Anekdoten und Histörchen verbergen? Ich bin auf das Buch gestoßen, weil ich nach John Griesemers grandiosem Roman "Rausch" mehr erfahren wollte über die Frühzeit der Telekommunikation.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und informativ 10. Juni 2009
Die vorstehende Rezension der NZZ halte ich für völlig übertrieben negativ.
Hier wurde mit eher deutscher Gründlichkeit ein Werk auseinandergenommen, das wohl mit falschen Erwartungen gelesen worden ist. Natürlich war das Telegrafennetz kein dezentrales Rechnernetzwerk. Wer würde das denn auch vernünftigerweise erwarten? Mit ein wenig Medienkompetenz (die man heutzutage voraussetzen können muß!) kann man die unterhaltsam geschriebene Geschichte der frühen Telekommunikation ganz unbeschwert genießen - ohne sauertöpfisch feststellen zu müssen, durch den Titel aufs Glatteis geführt worden zu sein. Ein empfehlenswertes Buch!
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Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Wer glaubt, all die mit der Entwicklung des Internets zusammenhängenden Hoffnungen und Befürchtungen seien neu, wird von Tom Standage enttäuscht. Er stellt die Entwicklung des elektrischen Telegraphen während des vergangenen Jahrhunderts als die wahre Revolution in der Kommunikation seit der Erfindung des Buchdrucks dar. Der Autor beschreibt die einzelnen Schritte und Irrwege mitsamt den Eitelkeiten der Beteiligten in sehr kurzweiliger Weise, oft mit amüsanten Anekdoten angereichert. Bei jeder Gelegenheit verweist er auf die Analogien des Telegraphen zum Internet. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen Lesern, die an der Entwicklung der Kommunikationsmittel interessiert sind und gerne entdecken, dass aktuelle Tendenzen durchaus in der Vergangenheit ihre Entsprechungen haben können.
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