Pressestimmen
"Heike Webers empfehlenswerte Arbeit ist wieder einmal eine gute Gelegenheit, an Nestroys kluge Worte zu erinnern: 'Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.'" Karlheinz Geißler, Universitas, 752 (2009) "Technikgeschichte ist mithin immer Kulturgeschichte. Dieser informative Band erläutert das am Beispiel der tragbaren Geräte [...], die die zweite Hälfte des 20. Jhdts. geprägt haben." Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de, 10.02.2009 "Originell und zukunftsweisend ist der theoretische Ansatz der Arbeit [...]. Das Buch liefert ausgesprochen sachkundig eine große Fülle Detailinformationen [...]." Nicola Döring, M & K, 1 (2009) "Entscheidende Stärken der Arbeit liegen in der ausführlichen und klaren Herleitung des theoretisch-methodischen Instrumentariums [...] sowie in der detaillierten Vorstellung und Begründung der Quellenauswahl [...]." Monika Röther, Technikgeschichte, 76/2 (2009) "Alles in allem bietet das Buch eine interessante Herangehensweise und einen tiefgehenden Einblick in die Kultur- und Technikgeschichte mobiler Konsumtechnik." Cornelia Fabian, H-Soz-u-Kult, 25.06.2010 "'The Promise of Mobile Freedom' is an intriguing cultural history of portable technologies, and readers will profit both from the empirical case studies and from the theoretical reflections of user de-signs." Stefan Krebs, Technology and Culture, 51/7 (2010) "Das Buch stellt einen lesenswerten Beitrag zur Aufarbeitung der Technik-, Konsum- und Mediengeschichte des letzten Jahrhunderts dar." Matthias Kuzina, MEDIENwissenschaft, 3 (2010) "Heike Weber zeigt in ihrer Publikation, was Sachkulturforschung in unserem von technischen Medien geprägten Alltag meinen kann und wie viel Potenzial die Geschichte der altvertrauten Kommunikationsmedien Radio und Telefon birgt. Mit einem überzeugenden Analysekonzept untersucht sie das Verhältnis von Mensch und Technik." Lioba Nägele, Zeitschrift für Volkskunde, 106/2 (2010) "Mit ihrem Buch liefert Heike Weber einen wichtigen Beitrag zu [...] wachsender Forschungsliteratur, indem sie die heutige Revolution als Teil einer längeren Geschichte von 'Portables', also tragbaren mobilen Geräten, kontextualisiert. Das Buch [...] nähert sich methodisch überzeugend den Vermittlungsprozessen zwischen Produzenten und Nutzern an [...]." Alexander Badenoch, NTM, 4 (2010) Besprochen in: Soziologische Revue, 33 (2010)
Kurzbeschreibung
Am Beginn des 21. Jahrhunderts fungieren MP3-Player, Handy oder Laptop als stete Begleiter des Menschen. Jedoch fanden bereits zuvor zahlreiche elektronische Geräte als "Portables" ihren mobilen Platz in Transport- und Kleidungstaschen oder direkt am Körper. Ihr ortsunabhängiger Gebrauch veränderte Vorstellungen über privat und öffentlich und Beziehungen zu Körper, Technik und Identität. Anhand der Produktkultur und Aneignungsgeschichte von Kofferradio, Kassettenrekorder, Walkman und Handy analysiert dieser Band die neuen Formen des Technikgebrauchs, des sozialen Miteinanders und der Mobilität und stellt damit die aktuelle Debatte um eine "mobile Revolution" erstmals in eine historische Perspektive.