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Das Versprechen
 
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Das Versprechen

Jack Nicholson , Patricia Clarkson , Sean Penn    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jack Nicholson, Patricia Clarkson, Benicio Del Toro
  • Regisseur(e): Sean Penn
  • Komponist: Hans Zimmer, Klaus Badelt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Farbe
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Dänisch, Schwedisch, Niederländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 12. April 2002
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000063X9Z
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.137 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jack Nicholson spielt den Kriminalbeamten Jerry Black, einen angesehenen und allseits beliebten Veteranen der Polizei in Reno, der sich widerwillig und mit einem unguten Gefühl in den Ruhestand begibt und auf einen ruhigen Lebensabend als Angler gefasst macht. Und dann stürzt er sich -- keine sechs Stunden nach seinem Abschied aus dem Berufsleben -- auf einen Fall, in dem es um den Mord an einem kleinen Mädchen geht, und er verspricht der verzweifelten Mutter, den Killer zu schnappen. Als sein Partner (wirkungsvoll aggressiv gespielt von Aaron Eckhart) aus dem geistig schwer behinderten Verdächtigten ein Geständnis herausquetscht (eine zutiefst verstörende Darbietung von Benicio Del Toro), ist Jerry davon überzeugt, dass sie den Falschen haben.

Wie bei Sean Penns vorherigen Arbeiten ist dies ein Film, der vor allem von den hervorragenden Schauspielern getragen wird. Nicholson spielt Jerry mit einer gewissen Unruhe unter seiner gelassenen, ruhig-lächelnden Oberfläche. Bei seiner Suche nach einem Verdächtigen hüpft sein geduldiges Anglerherz jedesmal vor Aufregung, wenn jemand anbeißt. Und Del Toro, Helen Mirren, Vanessa Redgrave und Mickey Rourke liefern eindrucksvolle Darbietungen mit ihren kurzen Auftritten. Penn geht es hier weniger um den eigentlichen Kriminalfall als um die emotionale Aufruhr und Jerrys seelische Verfassung; er unterbricht Phasen der Ruhe mit plötzlichen Schnitten und unbehaglichen Szenen (darunter einige zutiefst beunruhigende Tatortfotos). Jerrys Instinkte und Methoden sind solide, und seine Empfindsamkeit ist echt -- er nimmt zum Beispiel eine geschlagene allein erziehende Mutter (Robin Wright Penn) und deren kleine Tochter bei sich auf und entwickelt ein richtiges Familienleben -- aber seine Passion für Gerechtigkeit wird zu einer ungesunden, destruktiven Besessenheit. Das ist es, was uns am Ende dieses oftmals wenig ermutigenden, doch letztendlich faszinierenden Films bleibt. Die Wahrheit befreit eben nicht immer. --Sean Axmaker

Produktbeschreibungen

Detective Jerry Black JACK NICHOLSON steht kurz vor seiner Pensionierung als im Wald eine grässlich verstümmelte Mädchenleiche gefunden wird. Obwohl er nur noch sechs Stunden offiziell im Dienst ist, erklärt er sich bereit, die undankbare Aufgabe zu übernehmen und mit den Eltern des Mädchens zu sprechen. Die geschockten Eltern nehmen ihm einen Eid ab, den Mörder zu fassen. Jerry, nun pensioniert, pachtet eine Tankstelle in der Nähe des Tatorts und wartet auf den Mörder, von dem es nur eine Zeichnung des Mädchen gibt Ein Riese, der Igel verschenkt. Wird seine Falle zuschnappen?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Dürrenmatt-Verfilmung "Es geschah am hellichten Tag" mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe in den Hauptrollen ist ein Klassiker des deutschen Krimis. Der Film von 1958 basiert auf einem Drehbuch von Dürrenmatt, der jedoch mit dem positiven Ende unzufrieden war, und darauf hin den Roman "Das Versprechen" herausbrachte. Sean Penn, genialer Schauspieler und Regisseur hielt sich bei seiner Adaption an die Romanvorlage. Entsprechend entmutigend und düster ist das Ende. Jack Nicholson beweist einmal mehr seine unglaubliche Schauspielkunst und in den Nebenrollen entdeckt man bekannte Namen wie Vanessa Redgrave und Mickey Rourke als leidender Vater eines vermissten Mädchens. Besonders zu erwähnen sei hier der grandiose Auftritt von Benicio del Roro als geistig behinderter Indianer Toby. Das sehr bewegende und aufwühlende Drama verzichtet gänzlich auf Action und hohes Tempo, sondern kommt beunruhigend langsam und gemächlich daher, baut mit statisch anmutenden Bildern und einer wirkungsvollen Sounduntermalung von Hans Zimmer enorme Spannung auf. Ein Film für Puristen, die Wert auf Schauspieler, Story und Spannung legen. Dieser Film ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, daß auch in Hollywood neben all den sinnentleerten Effektorgien und Materialschlachten noch ganz grpßes Schauspielerkino entstehen kann.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend! 2. August 2005
Format:DVD
Mein erster Gedanke, als ich hörte, dass das Dürrenmatt-Buch "Das Versprechen" jetzt in Hollywood verfilmt werden sollte: Oh je, muss das sein?!

Zum Glück wurden meine Befürchtungen nicht bestätigt, sondern der Film - ganz Hollywood-untypisch - imponiert mit ruhigen Tönen und hält sich erfreulicherweise an der literarischen Vorlage (in großen Teilen zumindest). Besonders erfreulich, dass auch das Ende des Buches so übernommen wurde, wie es Dürrenmatt schrieb.
Hier sehe ich den entscheidenden Vorteil gegenüber der deutschen Erst-Verfilmung "Es geschah am hellichten Tag". Natürlich ist der Film mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe ein herausragender Film und sicher eines der Highlights des deutschens Kinos der letzten fünfzig Jahre, aber das Ende entsprach eben nicht dem der literarischen Vorlage.

Alles in allem ein erstklassiger Film, mit einem (mal wieder) grandiosen Jack Nicholson, absolut zu empfehlen, besonders für diejenigen, die sich auch ohne größere Action und Effektschlachten noch an guten Geschichten erfreuen können!

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nicholson. Pacino. Newman. De Niro. Hoffman. und Streep. Close. Swank. Blanchett. Rowlands.
Das sind meine All-Time-Favourites Schauspieler(innen) und zu jedem folgt demnächst eine Rezension zu ausgewählten und bestimmten Großtaten dieser (meiniger) Lieblingsdarsteller.
Anfangen möchte ich mit JACK NICHOLSON, der ja mit Meilensteinen wie "Einer flog über's Kuckucksnest" (Platz #2 meiner Liebligsfilme Aller Zeiten), "About Schmidt", "Chinatown", "The Shining", "As Good As It Gets", "The Last Detail" und "Five Easy Pieces" bereits geglänzt hat, habe ich mich dann doch letztlich für ein verglichen eher unpopuläres Werk entschieden, nämlich THE PLEDGE (Das Versprechen) von 2001, inszeniert vom 2-fachen Oscar-Preisträger SEAN PENN (Mystic River, Milk).

Kurze Inhaltsangabe:
- Die Hauptrolle spielt JACK NICHOLSON als Detective Jerry Black. Der Film beginnt an seinem letzten Arbeitstag, an dem ihm seine Kollegen eine überraschende Abschiedsparty schmeissen. Während dieser Party erfährt er von der Leiche eines jungen Mädchens, die an diesem Abend entdeckt wurde und, gegen die Bitten seiner Kollegen, verlässt seine eigene Party um zum Tatort zu fahren. Nachdem er die makaber gefrorenene Leiche inspiziert hat überlässt man es ihm, die Eltern zu informieren. Dabei bringt ihn die aufgebrachte Mutter dazu, auf seine unsterbliche Seele zu schwören, den Mörder zu finden. Der Fall wird bald abgeschlossen als die Polizei den Hauptverdächtigen Indianer (BENICIO DEL TORO) finden, aus dem sie ein Geständnis quetschen. Black geht in den Ruhestand und beginnt in einer abgelegenen Fischerei-Gemeinde ein neues Leben mit einer Bardame (ROBIN WRIGHT PENN) und ihrer jungen Tochter. Das Leben scheint für ihn perfekt zu sein, sein geschärfter Detektive-Instinkt sagt ihm allerdings, dass beim Abschluss des Falles nicht alles richtig gelaufen ist. Sein Schwur die Wahrheit zu finden droht, den Rest seines Lebens zu zerstören. -

Der Film verläuft recht ruhig und langsam. Zwischen den oft sehr kurzen Dialogsequenzen setzt Regisseur PENN lange, meditative Natureinstellungen, lässt viel, sehr viel Zeit vergehen. Kann man deutlicher darstellen, wie quälend das Warten sein kann, als den Zuschauer selber auf dem Kinosessel zu quälen und den Film in die länge zu ziehen (und zwar ohne eine einzige überflüssige Szene zu zeigen)? - Man kann eigentlich nicht, und neben Jack Nicholsons grandiosem Spiel, neben den Naturaufnahmen zwischen Idylle und Verlorenheit, neben dem zwar vordergründigen aber dennoch sehr intelligenten Plott ist es vor allem diese Langgezogenheit, die allmählig zur Qual wird und den Zuschauer am Ende genauso alleine lässt wie Jerry, der merken muss, dass all sein Tun zweifelhaft, seine Obsession vergeblich war.
"Das Versprechen" könnte viele Zuschauer maßlos langweilen, ja verärgern. Der Film ist keine flotte, vordergründige Unterhaltung, zeigt aber, dass es manchmal nötig sein kann, den Zuschauer ebenso zu quälen wie die Hauptfigur. Das Thema von Dürrenmatts "Es geschah am hellichten Tag" setzt er jedenfalls grandios und zwingend um wie selten eine Literaturverfilmung.

Nicholson porträtiert den steilen Absturz vom respektierten Detective zum lächerlichen "Säufer und Clown" mit bestechender Zurückhaltung und Nuancierung. Die zunehmende Obsession seiner Figur spiegelt sich in erhöhtem Nikotin- und Alkoholkonsum und Artikulationsschwierigkeiten wider.

Wir sehen außerdem einige exellente Kurzauftritte von u.a. HELEN MIRREN als Psychologin, PATRICIA CLARKSON als Mutter der Ermordeten , AARON ECKHART als Ermittler, BENICIO DEL TORO als geistig behinderter Indianer und MICKEY ROURKE als Vater eines weiteren Opfers. Der emotionalste Moment im Film aber gehört VANESSA REDGRAVE, was für eine großartige Schauspielerin!
Sie braucht nicht mal 3 Minuten um mit ihren Worten aus Andersens "Der Engel" zu berühren:

'Jedes Mal wenn ein gutes Kind stirbt, schickt Gott einen Engel vom Himmel hernieder auf die Erde. Der Engel nimmt das Kind in die Arme, breitet die großen, weiten Flügel aus und fliegt mit ihm über all die Plätze, die das Kind in seinem Leben so geliebt hat. Und dann pflückt das Kind eine große Hand voll Blumen und bringt sie zu Gott.'

'Wunderschön', sagt Jack Nicholson daraufhin. Dem ist nichts hinzuzufügen. Top!
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Ein toller Film mit großartigen Schauspielern. Dass der Regisseur Sean Penn aich auch an die Vorlage von Dürrenmatt gehalten hat, was das Ende angeht macht diesen Film... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thomas Lang veröffentlicht
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Selbst Leute, die den Roman von Dürrenmatt nicht kennen, werden nicht zwangsläufig überrascht sein, bezüglich Jerry Blacks Mördersuche, dass sich diese nie... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von steff veröffentlicht
Ergreifendes Drama - Jack Nicholson in Hochform
Ich kannte die Literatur und die deutsche Erstverfilmung nicht (Bildungslücke?). Für mich war die Handlung des Films also vollkommen unbekannt. Lesen Sie weiter...
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Schicksalhafte, selbstauferlegte Mission....
Polizeidetektiv Jerry Black (Jack Nicholson) hat seinen letzten Arbeitstag, er geht in die wohlverdiente Rente. Lesen Sie weiter...
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Zuviel Drumherum
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Das Versprechen
Mit "Das Versprechen" nehme ich mich nun zum dritten Mal dem Stoff von Friedrich Dürrenmatt an. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Bryllyant veröffentlicht
der beste psychothriller!
für mich einfach der spannendste thriller, den ich immer wieder gerne sehe. sehr gute umsetzung der romanvorlage. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von bücherfresserin veröffentlicht
Umwerfend vielfältig
Mehr durch Zufall entdeckte ich dieses Produkt, was in sofern zu mir passte, dass ich mich zu der Zeit mit Dürrenmatt auseinander setzte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von T. Grawe
Das Versprechen
Die erste deutsche Verfilmung des Dürrenmatt-Stoffes "Es geschah am hellichten Tag" mit Heinz Rühmann, in der Gert Fröbe ein eindrucksvolles Porträt als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2010 von murphy68
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