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Produktinformation
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Lous neue Welt ist die von vorgestern: Bei Louisa Mae gibt es weder Strom noch fließend Wasser, dafür aber jede Menge harter, körperlicher Arbeit. Doch kaum haben sich die beiden Großstadtkinder an die rauhe Bergwelt gewöhnt, wird ihr Zuhause erneut bedroht: Eine Firma hat auf Louisa Maes Grund Erdgas entdeckt und will die widerspenstige Dame vertreiben -- koste es, was es wolle. Ausgerechnet jetzt erleidet Louisa Mae einen Schlaganfall und es ist an Lou und Oz, ihrer Urgroßmutter beizustehen. Auch wenn nur noch ein Wunder helfen kann.
Nach Thrillern wie Der Präsident oder Die Versuchung gilt Ex-Anwalt David Baldacci als Garant für Spannungsromane à la Grisham. In Das Versprechen schlägt er nun eine ganz neue Tonlage an und verwebt Stücke der eigenen Familiengeschichte. Dass ihm deshalb das Buch besonders am Herzen liegt, ist spürbar: Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, aus den Naturbeschreibungen spricht mit jedem blumigen Attribut der Virginia-Fan. Die amerikanischen Leser sind begeistert: "Baldacci glänzt mit seinem besten Werk", jubelt die Publishers Weekly, in Virginia ist der Roman bereits Schullektüre. Kein Wunder, denn Das Versprechen spiegelt traditionelle amerikanische Wertvorstellungen, wie die stolze Verbundenheit zum eigenen Land und den festen Glauben daran, dass harte Arbeit läutert. Wer also keinen Thriller erwartet, sondern sich auf einen Familienroman mit viel Gefühlsprosa einlässt, wird seinen Spaß mit diesem Schmöker haben und kann zudem einen anderen Baldacci kennen lernen. --Beate Strobel
Im Jahre 1940 verlieren die zwölfjährige Lou Cardinal und ihr jüngerer Bruder Oz bei einem Autounfall ihren Vater, einen erfolglosen Schriftsteller. Ihre Mutter fällt in ein tiefes Koma. Von einer Minute zur anderen verändert sich das Leben der beiden New Yorker Kinder grundlegend: Auf einer Farm in den Bergen Virginias, bei ihrer Urgroßmutter Louisa Mae ist das Leben hart. Lou und Oz müssen mit anpacken, sie müssen alles, was sie essen selbst erarbeiten. Doch sie bekommen auch ein Gefühl für die Natur, und die bewundernswerte Louisa Mae, die weiß, was im Leben zählt, vermittelt ihnen etwas ganz Wichtiges: Zuversicht und den Glauben an sich selbst.
David Baldacci ist ein Meister des Erzählens. Seit seinem ersten Roman "Der Präsident", mit Clint Eastwood und Gene Hackman in den Hauptrollen, zählt er zu den erfolgreichsten Schriftsteller. Seine Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern verkauft. Baldacci hat als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist gearbeitet. Er lebt in Virginia, wo er 1960 geboren wurde.
Mit sehr viel Einfühlungsvermögen liest Fransziska Pigulla, vermeidet dabei aber jede Rührseligkeit! Die Schauspielerin und Synchronsprecherin spricht u. a. Gillian Anderson in ihrer Rolle als Dana Scully in "Akte X"; Demi Moore und Sharon Stone hat sie auch synchronisiert. Als Interpretin von Hörbüchern beweist sie ein bemerkenswertes dramatisches Gespür. Sie beherrscht perfekt die Technik, in die unterschiedlichen Rollen zu schlüpfen. Ihre volle, tiefe Stimme, in der ihr trockener Humor mitschwingt, eignet sich für Erzählpassagen genauso wie für die Darstellung der unterschiedlichen Figurenperspektiven. Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 335 Minuten, 4 MC. Auch als CD erhältlich.
-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Mit dem Zug fahren die beiden Halbwaisen und die stark pflegebedürftige Mutter in dieses fast vergessene Stück Amerika des Jahres 1940, fernab jeden Fortschritts. Sie finden sich in einer Welt wieder, in der jeder um sein Überleben kämpfen muss. Lou und Oz helfen von Tagesanbruch bis spät in die Nacht mit, um fernab von Elektrizität oder Telefon auch nur das Allernötigste zu erwirtschaften. Trotz allem findet Lou in dem Land, das ihr Vater so sehr liebte ihren ersten wirklichen Freund. Tragische, gefährliche aber auch lustige Abenteuer vermitteln Lou sehr eindringlich den Stellenwert von Familie und Treue, aber auch die Bedeutung von Schuld und Vergebung.
David Baldacci ist es hervorragend gelungen seine eigene Familiengeschichte in diese wundervolle Familiensaga hineinzuweben. Bei der Lektüre diese einfühlsamen, spannenden und teils auch poetischen Romans ist man immer wieder versucht den kleinen David Baldacci herauszufiltern. Er beschreibt äußerst detailgetreu das harte und naturverbundene Leben der Bergbauern. Trotz der klassischen Elemente einer Familiensaga ist dieses Buch aber bei weitem mehr:
Ein einfühlsamer Roman ohne Gefühlsduselei, äußerst feinfühlig und märchenhaft, eine Familiensaga mit allen Attributen eines Thrillers. Fiktion und Realität scheinen in diesem Werk zu verschmelzen.
Beim absoluten Höhenpunkt des Buches beweist sich der Vollblutjurist im Autor. Eine Gerichtsverhandlung die an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten ist, in der Gerechtigkeit und Trauer, tiefstes Mitleid und absolute Abscheu, der Drang nach Freiheit und starke psychische Zwänge eng beieinander liegen fesselt den Leser.
Dieses tiefgründige Werk ist auch eine Anklage gegen den in dieser Zeit noch allgegenwärtigen Rassenhass mit all seinen Ressentiments. Dem aufmerksamen Leser bleibt jedoch auch die unterschwellige Kritik zwischen den Zeilen am amerikanischen Rechtssystem nicht verborgen: Wenn eigene Interessen mitverhandelt werden, kann ein Geschworener sich schwerlich zu einem objektiven Urteil durchringen!
Dieser Roman ist ein herausragendes Leseerlebnis, poetisch und spannend, authentisch aber doch märchenhaft, berührend und dramatisch - diese Geschichte strahlt Wärme aus ohne in die Trivialität abzugleiten.
Ich habe mir "Das Versprechen" also nicht gekauft, sondern erst jetzt geliehen und gelesen. Besser gesagt: verschlungen. Und ich bedauere, mir das Buch nicht schon viel früher ins Regal gestellt zu haben.
Ich war wirklich sehr skeptisch, habe aber sehr schnell gemerkt, das Baldacci hier einen perfekten Roman geschrieben hat, in dem jedes Wort an der richtigen Stelle steht und kein Satz zuviel geschrieben wurde. Baldacci erschafft eine Realität, die mich für die Dauer des Buches gefangen hielt. Die Charaktere wuchsen im Verlauf der Geschichte über sich hinaus, wurden in mir lebendig. Verluste haben mich betroffen, Angriffe machten mich wütend, und der Engstirnigkeit hätte ich gerne getrotzt.
Ganz ehrlich: "Das Versprechen" ist auf jeden Fall auch ein Buch für die Fans von "Präsident", "Wahrheit" oder "Versuchung". Anders, aber bestimmt genauso gut.
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