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Das Vermächtnis von Mont Saint-Michel
 
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Das Vermächtnis von Mont Saint-Michel [Sondereinband]

Arnaud Delalande , Ingeborg Ebel
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sondereinband
  • Verlag: Droemer Knaur (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342666044X
  • ISBN-13: 978-3426660447
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.341.631 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um eine Expertise zu erstellen, wird der Kunststudentin Judith aus dem Besitz des Vatikans ein Gemälde zugespielt. Was sie zunächst nicht ahnt: Hinter der Darstellung eines Ritters aus dem 12. Jahrhundert verbirgt sich ein doppeltes Geheimnis. Das eine wurzelt tief in der Vergangenheit und hat religiöse Bedeutung. Das andere hingegen ist ganz von dieser Welt, hängt mit der Mafia zusammen - und bringt Judith in äußerste Gefahr.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Sondereinband
Ein mittelalterliches Gemälde birgt ein Geheimnis aus dem 12. Jahrhundert, dem im Jahre 1999 in Rom ein weiteres hinzugefügt wird.
Der historische Teil, in dem die wechselvolle 900-jährige Geschichte des Gemäldes erzählt wird, ist in einzelnen separaten Abschnitten in die eigentliche Handlung des Jahres 1999 eingewoben. Da die Erstveröffentlichung des Romans bereits 1998 erfolgte lag sie seinerzeit in der Zukunft und ist somit der fiktive Teil des Gesamtgeschehens.

Der historische Teil weist einige Fehler und Ungereimtheiten auf:
So war 1095 der König von England nicht Heinrich IV, sondern Wilhelm II. (Rufus).
Heinrich der IV. aus dem Hause Lancaster sollte erst 1399 den englischen Thron besteigen.(Zum Zeitpunkt des ersten Kreuzzuges gab es jedoch einen anderen Heinrich IV. Es war der deutsche König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, der den Gang nach
Canossa machte und dennoch mit dem päpstlichen Bann belegt worden war.)
Im Jahre 1095 konnte eine Kathedrale noch keine spätgotische Rosette haben, weil die Gotische Bauepoche erst um 1140 begann.
Balduin de Boulogne, Graf von Edessa, wurde der erste König von Jerusalem, während sich sein Bruder und Vorgänger als Herrscher "Advokat des heiligen Grabes" nannte, weil er die Königswürde ablehnt hatte.
Nahezu ausgeschlossen ist, dass sich ein vom Kreuzzug zurückgekehrter mittelalterlich-katholischer Ritter eine Feuerbestattung wünschte und diese auch bekam.
Darüber hinaus wurde von den damaligen Zeitgenossen der (1.) "Kreuzzug" nicht als solcher bezeichnet, sondern eine "bewaffnete Pilgerfahrt" genannt.
Die Befreiung Frankreich durch Johanna sei ihr mit einer Anklage wegen Hexerei und Scheiterhaufen "gedankt" worden schreibt der Autor, vergisst aber zu erwähnen, dass dieser "Dank" von den, nach 100 Jahren Krieg, besiegten Engländern kam.

Mit dem (inzwischen auch schon, aber anders, zur Geschichte gewordenen) fiktiven Teil des Romans offenbart der Autor Visionen für die katholische Kirche an der Schwelle zum dritten Jahrtausend. Nachdem der alte und kränkelnde tschechische (?!) Papst Klemens XV. verstorben ist, steht das Papsttum am Scheideweg.
Wen von den zwei zu Wahl angetretenen Kurienkardinälen wird das Konklave wählen ?
Spinelli (lat. Edelstein), den Reformer, der den Zölibat abschaffen und Geburtenkontrolle und legaler Abtreibung zustimmen will ? Der jedem eine persönliche Glaubensfreiheit
zubilligt und seine Hauptaufgabe darin sieht, nicht nur die Ökumene der unterschiedlichen christlichen Konfessionen, sondern auch mit den Juden und Moslems voran zu treiben ?
Oder seinen reaktionären Kontrahenten Angelico (ital. Engel), der in Glaubensfragen dogmatisch bleiben will und rege Geschäftsbeziehungen zur Unterwelt (als gefallener Engel)unterhält ?

Die Vorliebe des Autors für Allegorien wird schon durch den Aufbau des Romans in 8 Kapitel und deren Benennung nach den Horen deutlich.
Das Wortspiel - Mikael - Mont Saint Michel - Michael - wer ist wie Gott? (hebr.) - ist hierfür ein weiteres Beispiel.
"Das Vermächtnis von Mont Saint Michel" ist eine durchaus unterhaltsame Collage aus historischem Roman, Krimi und Fiktion, die sich leicht lesen lässt.
Für das Format eines Thrillers wie "Der Engelpapst" von Jörg Kastner, "Die Sixtinische Verschwörung", "Das Fünfte Evangelium" und "Purpurschaten" von Philipp Vandenberg oder gar "Assassini" von Thomas Gifford fehlt jedoch der gewisse Esprit, Witz und
eine spannendere Dramaturgie. Deshalb 3 Sterne.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S.P.
Format:Taschenbuch
Die französische Kunststudentin Judith wird von ihrem Professor beauftragt ein Bild aus der Vatikanischen Sammlung einer Expertise zu unterziehen. Auf dem Bild sind ein singender Mönch, ein Ritter und ein Leuchter zu sehen. Je länger ihre Recherchen andauern, desto mehr ist Judith davon überzeugt, dass das Bild ein Geheimnis birgt. Als sie schließlich rätselhafte Zeichen auf dem Bild entdeckt, deutet alles auf ein Komplott im Vatikan hin. Jedoch bemerkt Judith bald, dass das Wissen um das Geheimnis des rätselhaften Bildes sehr gefährlich sein kann ....

Bei dem Roman "Das Vermächtnis von Mont Saint-Michel" handelt es sich um eine Parallelgeschichte. Einerseits stellt der Autor die Nachforschungen einer französischen Kunststudentin und die dunklen Machenschaften und Machtkämpfe im Vatikan dar und andererseits gewährt er nach und nach Einblicke in die Vergangenheit und die Entstehungsgeschichte des sagenumworbenen Bildes. Eigentlich ein sehr interessanter Stoff für ein Buch, jedoch habe ich ein bisschen die Spannung und einen mitreißenden Schreibstil vermisst, besonders im geschichtlichen Teil des Buches.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Spannung fehlt 10. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich bin sehr interessiert an historischen Romanen und daher war ich gespannt auf das Buch. Doch wer auf eine spannende Geschichte hofft, die so erzählt ist, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann, wird hier enttäuscht. Der Autor hat den an sich sehr interessanten Stoff nicht gut genug umgesetzt, als dass man wirklich gefesselt sein könnte. Wenn es ansatzweise spannend wird, wechselt auch schon wieder der Ort des Geschehens, sodass man zwischendurch schon mal leicht frustriert zum nächsten Kapitel übergeht.
Der Autor hat einen recht guten Erzählstil und man fühlt sich an die Schauplätze des Buches versetzt, doch wie gesagt: die Spannung fehlt. Und die ist bei einem Krimi nun mal wesentlich. Deswegen nur zwei Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Interessanter Mix aus Mystik, Krimi und Historie
Nach 1,5 Tagen habe ich dieses sehr unterhaltsame buch beendet. Delalande ist ein interessanter Spagat zwischen Historie und Krimi gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Michael Reinsch veröffentlicht
Guter Anfang, aber nicht folgerichtig zu Ende geführt
Das Buch beginnt recht interessant mit einem Rätsel, das ein geheimnisvolles Bild aufgibt. Allerdings hat der Autor einen etwas gewöhnungsbedürftigen Stil und... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Synbi Schröder veröffentlicht
Unterhaltsame Collage mit Allegorien
Ein mittelalterliches Gemälde birgt ein Geheimnis aus dem 12. Jahrhundert, dem im Jahre 1999 in Rom ein weiteres hinzugefügt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2007 von timediver®
Spannung & Ende leider Mangelhaft
Das Buch ist aus meiner Sicht mit einen guten Story bespickt.
Also es ist lesenswert.
Wer jedoch eher viel Wert auf Spannung legt,
sollte die Hände davon... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2006 von Christian Brandt
spannend, aber ein wenig durchsichtig
Da ich gerne historische Romane lese, hat mich dieses Buch gereizt. Meiner Ansicht nach ist es schon ziemlich ansprechend, da die Geschichte mal ein wenig anders aufgebaut ist als... Lesen Sie weiter...
Am 23. September 2003 veröffentlicht
Spannende und gute Unterhaltung
Sicher, historisch ist dieses Buch vielleicht nicht besonders korrekt, aber es bietet doch eine unterhaltende und durchaus spannende Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2003 von joxili
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