Mal wieder muß ich das sagen. Wie kann man so ein spannendes Thema nur so verhauen? Eins der wirklich wenigen Bücher, bei denen mir die Augen zugefallen sind beim Lesen.
Die Geschichte um den geheimnisvollen Leuchter, der in der Bibel erwähnt wird, und ein undurchschaubares Bild springt zwischen 3 Orten: Paris, wo eine Studentin und ihr Professor versuchen, das Bild zu untersuchen, der Vatikan, wo eine Intrige um sich greift, und das Mittelalter - die wahre Geschichte des Bildes und der darauf zu sehenden Personen.
Das Buch ist nicht dreidimensional. Es springt nur immer hin und her zwischen den Schauplätzen und erzählt, was dort geschieht. Aber es hat keine Spannung und ist zu flach. Vor allem die Szenen im Mittelalter kommen mir so kitschig wie in einem Groschenroman vor. Die Personen sind viel zu oberflächlich und unsympathisch.
Alles wirkt, als wäre versehentlich der erste Entwurf und nicht das fertige Manuskript gedruckt worden.
Lediglich die letzten 3 oder 4 Kapitel bringen dann ein wenig Leben in das ganze.