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Das Vermächtnis der Seherin: Roman [Gebundene Ausgabe]

Christoph Lode
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Dezember 2008
Eine junge Frau – ein geheimnisvoller Zauberspruch – eine gefährliche Reise

Frankreich im 13. Jahrhundert: Die jüdische Gauklerin Rahel zieht mit einer Truppe von Spielleuten durch das Land. Das Leben ist hart, denn wandernde Prediger hetzen die Christen gegen ihre jüdischen Nachbarn und das fahrende Volk auf. Eines Tages schließt sich ihnen die geheimnisvolle Wahrsagerin Madora an. Von ihr erfährt Rahel, dass ihre Mutter, die vor vielen Jahren bei einem Judenpogrom ums Leben kam, eine mächtige Seherin war und dem Geheimbund von En Dor angehörte. Rahel hatte als Kind von ihrer Mutter eine alte Weise gelernt, aber erst durch Madora wird ihr die Bedeutung des Liedes klar: In den Gesang sind verschlüsselte Hinweise eingeflochten, die zum Heiligtum des Geheimbunds führen, dem Schrein von En Dor, der eine magische Wirkung haben soll.

Madora möchte den Schrein mit allen Mitteln in ihren Besitz bringen, um drohendes Unheil von den Juden abzuwenden. Denn auch Guillaume de Rampillon, Erzdiakon von Paris und eingeschworener Feind des jüdischen Volkes, ist auf der Suche nach dem Heiligtum. Und so beginnt ein gefährlicher Wettlauf durch Frankreich und die winterlichen Alpen. Aber kann Rahel Madora wirklich trauen?


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Page & Turner; Auflage: 1. Auflage (1. Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442203279
  • ISBN-13: 978-3442203277
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 507.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Christoph Lodes Romane sind ebenso spannend wie einfühlsam!« (Iny Lorentz )

»Christoph Lode ist der neue Star des historischen Romans!« (Alex Dengler, BamS )

"'Das Vermächtnis der Seherin' ist ein prächtiger historischer Roman." (Abenteuer & Phantastik )

Klappentext

»Sein Debüt ist prächtiges Erzählkino. Lode fesselt mit faszinierenden Figuren und einer abenteuerlichen, wendungsreichen Geschichte.«
Alex Dengler, BamS

»Christoph Lodes Romane sind ebenso spannend wie einfühlsam!«
Iny Lorentz

»Christoph Lode ist der neue Star des historischen Romans!«
Alex Dengler, BamS


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4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Jagd nach dem Schrein von En Dor 12. Dezember 2008
Von robby-lese gern TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Frankreich im 13. Jahrhundert.
Rahel verliert schon im Kindesalter ihre Eltern., die Mutter eine mächtige Seherin des jüdischen Geheimbundes EN Dor, wird während eines Judenprogrom im Jahre 1256 von aufgehetzten Bürgern der Stadt Rouen ermordet.Doch vor dieser Bluttat sorgt ihre Mutter dafür, dass sie bei einer Gauglertruppe Unterschlupf findet.Mit einem Bündel Kleidung, einem Ammulett und den Versen eines Liedes, die der Mutter sehr wichtig waren, startet Rahel in eine ungewisse Zukunft.

14 Jahre später lernt Rahel eine Frau namens Madora kennen,die, wie sich herausstellt nicht nur ihre Mutter gekannt hat, sondern auch schon lange auf der Suche nach Rahel ist.
Sie möchte von Rahel die Verse des Liedes erfahren, die Rahels Mutter ihr beigebracht hat. Sie enthalten nämlich Hinweise auf das Versteck , dass zum Heiligtum des Geheimbundes En Dor führt. Dieses Heiligtum soll dem Besitzer ungeahnte Macht verleihen. Doch Rahel hat Zweifel an der Vertrauenswürdiglkeit von Madora. Als sie dahinterkommt, dass Madora mit Guillaume Rampillon, dem Siegelbewahrer des Königs und bekannt dafür gegen die Juden zu hetzen,gemeinsame Sache macht ,beginnt eine gefährliche Verfolgungsjagd.

"Das Vermächtnis der Seherin",ist das zweite Buch von Christoph Lode nach seinem grandiosen Debüt"Der Gesandte des Papstes". Einen Vergleich kann ich nicht anstellen, da ich sein Erstlingswerk noch nicht gelesen habe, kann aber sagen, dass sein neues Buch für mich ein spannender historischer Abenteuerroman mit Fantasyanteil war. Die Idee der Geschichte ist zwar nicht neu und auch nicht sonderlich originell, ,aber Lode hat einen fesselnden Erzählstil, der mich, bis auf ein paar Längen im Mittelteil,dieses Buch wirklich genießen ließ.Für ein paar kurzweilige Lesestunden eignet sich dieses Buch hervorragend.

Da ich es sehr schön finde in historischen Romanen einen gewissen Anteil an Geschichtsfakten zu erfahren, die mir die damalige Zeit auf angenehme Weise näher bringen und dies in diesem Buch etwas zu kurz kam, nur 4 Sterne.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche des Siegelbewahrers 3. Dezember 2008
Von Bianca Wenzel TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Rouen, 1256
Die kleine Rahel wächst sehr wohlbehütet bei ihrer Mutter, einer erfolgreichen Tuchhändlerin auf. Ihr Vater starb vor zwei Jahren, seither kümmt sich die Mutter um das Geschäft. Eines Tages beobachtet das kleine Mädchen aus ihrem Geheimversteck auf dem Dachboden, wie die jüdischen Nachbarn beschimpft und bepöbelt werden. Ihre Mutter schickt sie fort, sie scheint zu ahnen, was draußen vor sich geht und dass es für die Juden schlimm wird. So landet Rahel bei einer Gauklertruppe, die sie freundlich empfängt und mit der sie umgehend nach Paris aufbricht.

14 Jahre später
Rahel ist erwachsen und sucht, gemeinsam mit Brendan, einen Ort für ihre Gauklertruppe. Es ist der schlimmste Winter seit Jahren und ihre Vorräte sind aufgebraucht, da bekommen sie in Bourges ein lukratives Angebot und bleiben dort. Doch auch in Bourges gibt es einen Prediger, der das Volk gegen die Juden aufhetzt. Wer steckt dahinter? Nach einer üblen Verfolgungsjagd, bei der einige der Truppe den Tod finden, stößt Rahel auf die geheimnisumwobene Madora, die ihren Namen kennt, diese sucht Rahel angeblich bereits seit dreizehn Jahren und kannte ihre Mutter sehr gut. Rahel erfährt zum ersten Mal, dass ihre Mutter die Hüterin eines geheimen Ordens war. Diesem Orden, beziehungsweise dem Schrein des Ordens, ist Guillaume de Rampillon auf der Spur, er braucht unbedingt einen Spruch, der den Weg zum Schrein weist und würde alles dafür tun, diesen zu erfahren.
Rahel, Madora und die übrig gebliebenen Gefährten machen sich auf den Weg nach Grenoble, um endlich Antworten auf ihre zahlreichen Fragen zu finden. Und plötzlich stehen sie einem Überlebenden des Bundes gegenüber. Doch auch Rampillon ist in der Stadt. Die Jagd um den Schrein und sein Geheimnis beginnt...

Christoph Lode legt mit "Das Vermächtnis der Seherin" sein bereits zweites Buch vor und hat sich in diesem nochmals gesteigert. Das Buch ist durchweg spannend und bereits nach kurzer Zeit muss man einfach erfahren, wie es mit Rahel, Brendan, Madora weitergeht. Lode lockt geschickt auf falsche Fährten, so dass die Handlung nicht vorhersehbar ist und brilliert mit sehr gut recherchiertem Wissen rund um das Judentum und die Geheimlehre der Kabbala und verwebt dieses Wissen gekonnt in einer Geschichte von Spielleuten und dem Geheimnis eines mysteriösen Ordens. Aber auch diesmal gibt es wieder einige fantastische Elemente in diesem historischen Roman, die sehr gut integriert sind. Sprachlich weiß Lode den Leser an sich zu fesseln und so vergeht die Zeit mit den rund 440 Seiten wie im Flug. Wieder einmal drehbuchreif schafft Christoph Lode einen Roman, der im richtigen Verlag erscheint, ein Pageturner aus dem Hause Page & Turner!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Manchmal lässt man sich von Aspekten zur Lektüre eines Buches verführen, die wenig mit dessen Inhalt zu tun haben. So verleitete mich die Tatsache, dass Christoph Lode in der gleichen Region wie ich aufgewachsen und wohnhaft ist, zur Lektüre seines neuen Romans "Das Vermächtnis der Seherin".

Frankreich, im 13. Jahrhundert: Die kleine Rahel flieht bei einem Judenprogrom aus dem Elternhaus und findet bei einer Gruppe von Spielleuten Schutz und Unterschlupf, wo sie auch aufwächst, da ihre Mutter ums Leben kommt. Rahels Mutter war eine mächtige Seherin und gehörte dem Geheimbund von En Dor an. Bevor sie ihrer Tochter zur Flucht verhalft, brachte sie ihr einige hebräische Verse bei, deren Bedeutung Rahel nicht kennt. Da auch die von ihrer Mutter benannten Personen, die ihr Schutz gewähren könnten, bei den Progromen umkommen, bleibt Rahel bei den Gauklern und die von der Mutter gelernten Verse geraten in Vergessenheit. Viele Jahre später ist Rahel mit ihrer Gauklertruppe wieder in Gefahr: wandernde Prediger hetzen die christliche Bevölkerung gegen ihre jüdischen Mitbewohner und das fahrende Volk auf und die Gauklertruppe wird überfallen. Im letzten Moment wird Rahel von der geheimnisvollen Wahrsagerin Madora und ihrem Begleiter Jaroslaw gerettet. Madora ist Rahel schon länger auf der Spur. Sie weiß, dass Rahel von ihrer Mutter Verse gelernt hat und vermutet, dass diese verschlüsselte Hinweise enthalten, die zum Heiligtum des Geheimbunds, dem Schrein von En Dor, führen, der magische Wirkung haben soll. Madora erklärt Rahel, diesen Schrein in ihren Besitz bringen zu wollen, um mit dessen Macht den Progromen ein Ende zu bereiten und diesen nicht in die Hände von Guillaume de Rampillon, Erzdiakon von Paris und Feind des jüdischen Volkes, fallen zu lassen, der versuchen würde, den Schrein gegen das jüdische Volk einzusetzen. Rahel macht sich, trotz ihres Misstrauens gegenüber Madora, mit ihrem Ziehbruder, der Wahrsagerin und Jaroslaw auf die Suche nach dem Schrein; eine Suche, die immer mehr zu einem gefährlichen Wettlauf durch Frankreich und die winterlichen Alpen wird...

Obwohl Christoph Lode eine Geschichte erzählt, die weder wirklich neu, noch besonders originell ist, gelingt es ihm, seine Leser aufgrund seines fesselnden Erzählstils von Beginn bis zum Ende der spannenden Erlebnisse von Rahel gefangen zu nehmen. Vor den Augen des Lesers entfaltet sich das Frankreich des 13. Jahrhunderts als farbenprächtige Kulisse für die abenteuerliche Reise von Rahel und ihre Begleiter. Wenige Längen im Mittelteil schmälern den Lesegenuss dabei nur geringfügig.

"Das Vermächtnis der Seherin" ist dabei weniger historischer Roman als Abenteuerroman mit mystischen Elementen. Wer historische Romane vor allem wegen zeitgeschichtlicher Informationen liest, wird gegebenenfalls enttäuscht sein. Wer sich aber gerne in die Welt faszinierend erzählter Geschichten aus alter Zeit entführen lässt, wird Christoph Lodes Roman lieben!
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