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Das Vermächtnis: Roman
 
 
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Das Vermächtnis: Roman [Gebundene Ausgabe]

Nelson DeMille , Georg Schmidt
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 864 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345540197X
  • ISBN-13: 978-3455401974
  • Originaltitel: The Gate House
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.019 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nelson DeMille
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit Jahrzehnten gehört er zu den erfolgreichsten Thrillerautoren Amerikas. In seinem jüngsten New-York-Times-Bestseller geht es nicht nur um Mafia, Mord und gefährliche Geschäfte, sondern auch um eine vornehme, traditionsreiche Familie, hinter deren Fassade sich Abgründe auftun.

Nelson DeMille knüpft mit dem «Vermächtnis« inhaltlich an seinen großen Erfolg «In der Kälte der Nacht» an und beeindruckt nicht nur als Meister der Spannung, sondern auch als großer Gesellschaftssatiriker.

Über den Autor

Nelson DeMille wurde 1943 in Jamaika geboren. 1966 bis 1969 war er als Oberleutnant der amerikanischen Armee in Vietnam. Danach studierte er Politik und Geschichte. Seit 1974 schreibt er Spannungsromane und gehört seit langem zu den erfolgreichsten Thrillerautoren Amerikas. Seine Werke sind regelmäßig auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten. DeMille lebt auf Long Island bei New York.

Der Übersetzer: Georg Schmidt, im oberfränkischen Hof an der Saale geboren, ist gelernter Journalist und Verlagslektor sowie der Übersetzer u. a. von James Lee Burke, John Connolly, James Crumley, Michael Cunningham, James Ellroy, Richard Lourie und Andrew Vachss. Er lebt in Berlin.


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lesezeichen TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nelson DeMille bewegt sich mit den meisten seiner bisherigen Romanen stilistisch zwischen knallhartem Thriller und sarkastischer Komödie. Seine Protagonisten sind eher zynische oder (selbst)ironische Zeitgenossen, die sich mit ihrem manches mal auf die Spitze getriebenen Sarkasmus durch die gefährlichsten Situationen manövrieren. Dies war schon bei seinem furiosen "An den Wassern von Babylon" wie auch bei der Mini-Reihe um den Ermittler John Corey und seine Frau Kate Mayfield in den Thrillern "Nachtflug" und "Operation Wildfire" so.

In seinem aktuellen Roman "Das Vermächtnis" führt er diese Tradition mit seinem Protagonisten John Sutter, einem ehemaligen Anwalt, fort. Nach 10 Jahren kehrt Sutter aus London nach Long Island auf das Anwesen Stanhope Hall zurück. Damals ist er von seiner Ehefrau Susan, eine geborene Stanhope, mit seinem damaligen Hauptklienten und lokalem Mafiaboss Frank Bellarosa betrogen worden. Zudem ist Bellarosa nur wenige Wochen nach dem Auffliegen dieser Affäre von Susan erschossen worden, wobei Susan aufgrund eines Arrangements mit dem FBI für diese Tat nie in Verantwortung gezogen wurde.
In erster Linie ist es die im Sterben liegende ehemalige Bedienstete der Familie Stanhope, Ethel Allard, wegen der Sutter zurückkehrt und in deren Haus, dem ehemaligen Pförtnerhaus (Originaltitel des Romans: The Gate House) er zunächst wohnen darf. Und hier holen ihn die Schatten der Vergangenheit mit einer nicht vermuteten Heftigkeit wieder ein. Denn zunächst schägt Anthony Bellarosa, der Sohn und offensichtlicher Nachfolger des alten Mafiaboss, bei ihm auf und bietet ihm an, wieder für die Bellarosa's zu arbeiten. Und Sutter läuft seiner ehemaligen Frau über den Weg, die im Gästehaus des Anwesens wohnt. Gegen alle Befürchtungen und Erwartungen finden die beiden wieder zueinander und lösen damit aber einen Strudel an Ereignissen aus, denn Anthony Bellarosa will seinen Vater rächen und Susan dafür büßen lassen. Und Susans Vater, der Multimillionär William Stanhope versucht alles, die erneute Zweisamkeit seiner Tochter mit John Sutter zu hintertreiben und droht mit Enterbung Susans und sogar der beiden erwachsenen Enkelkinder. Beide Probleme eskalieren am Vatertag und während der Totenwache von Ethel, wobei ein Brief, den John Sutter nach ihrem Tod von ihr ausgehändigt bekommt (daher wohl der deutsche Buchtitel), eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt.

Im Gegensatz zu seinen meisten vorherigen Romanen hat Nelson DeMille keinen klassischen Thriller geschrieben und auch die Action hält sich hier bis zum spannenden Finale fast vollkommen zurück. Vielmehr handelt es sich um ein klassisches Familiendrama, in das die Mafiageschichte durch die Affäre Susans vor 10 Jahren hineingewebt ist. Doch auch auf diesem Parkett weiß sich DeMille absolut sicher zu bewegen, zumal ja seine Hauptstärke und sein Markenzeichen, den Protagonisten in der Ich-Form sehr ironisch bis sarkastisch und damit für den Leser überaus unterhaltsam bis lustig das Geschehen erleben und kommentieren zu lassen, überaus treffsicher eingesetzt ist. Während z.B. bei Operation Wildfire diese ironischen Kommentare und Zitate über die Schmerzgrenze hinaus platziert wurden, findet DeMille hier ein angenehmes Maß. Und genau das lässt für mich den Roman über den Durchschnitt rutschen.
Doch auch der grundsätzliche Plot ist ausgesprochen gut gelungen und für die handelnden Personen (bis in die Nebenfiguren) sehr viel Zeit und damit auch viel Tiefgang investiert. DeMille baut von Anfang an eine gewisse Grundspannung auf, die er bis zum durchaus klassischen furiosen Finale aufrecht hält bzw. am Ende stetig steigert. Dass John Sutter dabei auch noch überaus sympatisch rüberkommt, seine wieder entflammte Liebe mit Susan durchaus frivole Aspekte bekommt, DeMille eine klare, einfache und direkte Sprache pflegt... all das lässt das Buch am Leser nur so "vorbeifliegen" und garantiert beste Unterhaltung.

Ich habe mich jedenfalls extrem gut amüsiert und habe ein Buch aus der Hand gelegt, das ich sicher wieder lesen werde... es aber auf jeden Fall weiterempfehle und dementsprechend auch mit 5 Sternen versehe.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
John Sutter ist ein ehemals erfolgreicher Anwalt, der eine schwerreiche Frau geheiratet hat. Dies geschah aber eindeutig aus Liebe und nicht des Geldes wegen. Das Paar hat zwei hübsche Kinder, die behütet und frei aller Sorgen in der Nähe von New York aufwachsen können. Das Familienglück ist perfekt, bis sich Susan, Sutters Frau, eines Tages in einen benachbarten Mafia-Don verliebt, für den John seinerseits als Anwalt tätig ist. Eigentlich haben die beiden mit dem organisierten Verbrechen nichts am Hut, doch moralische Überlegungen werden aus der gemeinsamen Lebensplanung weitgehend ausgeblendet. Die enttäuschte Susan erschiesst schliesslich den Mafia-Don, die Ehe der Sutters wird geschieden, Susan kommt unter dubiosen Umständen um ihre Strafe herum und John macht einen dreijährigen Segeltörn und lebt anschliessend alleine in London. Die Sutters begegnen sich bei wenigen Gelegenheiten kühl, aber ohne Hass. Doch die Liebe der beiden hat überlebt. Zehn Jahre nach der Trennung kommt John wegen einer Beerdigung in die USA zurück. Hier setzt die eigentliche Geschichte ein.

John und Susan kommen wieder zusammen. Alles ist wie früher, die Liebe leidenschaftlich, die Gespräche intelligent, die gemeinsamen Interessen sind noch vorhanden. John und Susan beschliessen, nochmals zu heiraten. Zwei mächtige Faktoren erschweren aber eine freie und unbeschwerte Fortsetzung der gemeinsamen Liebesgeschichte. Zum einen ist da der Sohn des ermordeten Mafioso, der eine unheimliche Drohkulisse aufbaut. Wüsste man nicht, dass die Mafia durchaus geduldig auf den Moment der Rache warten kann, man würde den Jungspund nicht allzu ernst nehmen. Zum anderen sind da Susans schwerreiche Eltern, die eine erneute Heirat mit John rundheraus ablehnen. Das könnte eigentlich egal sein, lebten nicht Susan und die Kinder der Sutters in finanzieller Abhängigkeit und in Erwartung eines unermesslichen Erbes der Eltern von Susan.

Langsam, zielstrebig und sicher knüpft DeMille ein Netz gegenseitiger Abhängigkeiten und Bedrohungen; der Showdown lässt allerdings auf sich warten. Das Buch mutet sehr amerikanisch an mit seinem Plot und dem Ausgang der Geschichte. Gleichsam als perfektes Drehbuch für einen spannenden Film breitet es sich vor dem Leser aus. Das Vermächtnis" lebt aber nicht so sehr vom Plot und der Spannung, die beide allerdings ganz ordentlich sind. Was den hohen Unterhaltungswert und die Qualität des Romans ausmacht sind die perfekt gezeichneten Figuren, die phantastischen Dialoge und der herrliche Sarkasmus und Witz, den De Mille seinem Protagonisten auf über 800 Seiten in den Mund legt. Das Vermächtnis" ist ein gediegener Roman, sprachlich herausragend und präzis, ein Gesellschaftsroman erster Güte.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannende Lektüre 8. Dezember 2009
Von T. Kaan
Format:Gebundene Ausgabe
Ich war schon immer ein Fan von Nelson DeMille und konnte nicht widerstehen, als ich dieses Buch im Store entdeckte. Bin ich doch sonst eher ein Fan von Action, Krimi und Thriller kommt dieses Buch eher im Stile einer Familiensaga daher - vielleicht ein wenig wie "Noble House" von "James Clavell". Inhaltlich geht es um einen Anwalt der nach zehn Jahren zurück an die Goldküste kehrt und dort sein damals verlassenes Leben aufarbeitet. Es zieht sich ein Bogen der Spannung auf zwischenmenschlichem wie aber auch kriminalistischem Gebiet durch das Buch, der es nicht nur flüssig lesen lässt - ich empfinde es als eines der besten Bücher der vergangenen Jahre. Durch die Erzählperspektive und das verwendete Vokabular verleiht DeMille dem handelnden Protagonisten einen interessanten, satirisch-ironischen Sprachstil, der seinerseits für viele Höhepunkte sorgt. Absolute Kaufempfehlung.
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Veröffentlicht am 24. April 2010 von Barnowski
Wer in der Kälte der Nacht gelesen hat wird es lesen wollen..
Nelson de Mille Neueinsteigern empfehle ich die Serie Goldküste (1997), Das Spiel des Löwen (2000), Nachtflug (2005) und Operation Wild Fire (2006) mit Agent John Corey,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von W. Stäß
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