oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
79 Angebote ab EUR 11,99

Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
   
Das Vermächtnis Mark Rothkos
 
 

Das Vermächtnis Mark Rothkos (Gebundene Ausgabe)

von Lee Seldes (Autor), Marcus Mohr (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 28,00 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Wochen.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

71 neu ab EUR 25,00 8 gebraucht ab EUR 11,99

Wird oft zusammen gekauft

Das Vermächtnis Mark Rothkos + Schriften 1934-1969 + Rothko
Preis für alle drei: EUR 57,89

Einige dieser Artikel sind schneller versandfertig als andere. Details anzeigen

  • Dieser Artikel: Das Vermächtnis Mark Rothkos von Lee Seldes

    Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Wochen.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Schriften 1934-1969 von Mark Rothko

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Rothko von Jacob Baal-Teshuva

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Schriften 1934-1969

Schriften 1934-1969

von Mark Rothko
EUR 19,90
Mark Rothko. Retrospektive

Mark Rothko. Retrospektive

von Mark Rothko
Rothko

Rothko

von Jacob Baal-Teshuva
5.0 von 5 Sternen (1)  EUR 9,99
Mark Rothko: Katalog zur Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel v. 18.02. - 29.04.2001

Mark Rothko: Katalog zur Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel v. 18.02. - 29.04.2001

EUR 49,80
Hype!: Kunst und Geld

Hype!: Kunst und Geld

von Piroschka Dossi
5.0 von 5 Sternen (6)  EUR 14,50
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 523 Seiten
  • Verlag: Parthas; Auflage: 1 (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866017103
  • ISBN-13: 978-3866017108
  • Originaltitel: The Legacy of Mark Rothko
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 181.686 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 19 in  Bücher > Fachbücher > Kunstwissenschaft > Malerei > Abstrakte Malerei

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lee Seldes zeichnet bravourös und detailliert den größten Kunstmarktskandal der Geschichte nach.Als Mark Rothko sich am 25. Februar 1970 das Leben nahm, war er längst ein international gefeierter Superstar der zeitgenössischen Kunst. Der zeitweilige Weggefährte von Robert Motherwell, Willem de Kooning, Barnett Newman, Jackson Pollock und anderen, hatte bereits 1960 im MoMA eine große Retrospektive, seine Arbeiten waren gefragt und die Preise kletterten stetig nach oben. Wie Hyänen scharten sich der boomende Kunstmarkt und falsche Freunde um den zunehmend verzweifelten Künstler, der sein Werk einerseits behüten wollte und andererseits Ruhm für sich und Geld für die finanzielle Absicherung seiner Familie suchte. Heute wissen wir, dass der kommerzielle Erfolg den Künstler in einen unauflösbarenKonflikt stürzte und Menschen, die ihm nahe standen, dazu brachte, zu Verbrechern zu werden. Denn was am Tag seines Todes beginntist beispiellos: Korrumpierte Nachlassverwalter lassen zu, dass zahlreiche Gemälde außer Landes gebracht und unter Preisveräußert werden, Galerien organisieren Ringverkäufe und Insidergeschäfte, um die Preise hochzutreiben und Museen der öffentlichen Hand beteiligen sich an Geldwäsche. Dem Treiben wird erst ein Ende gesetzt, als Rothkos minderjährige Tochter eine Klage gegen die Stiftung ihres Vaters einreicht.


Über den Autor

Lee Seldes schrieb für Newsweek, Barron’s, The Village Voice und Esquire. Sie war die einzige Journalistin, die den Rothko-Prozess offiziell beobachtete.

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Das Vermächtnis Mark Rothkos
56% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Das Vermächtnis Mark Rothkos 4.0 von 5 Sternen (2)
EUR 28,00
Mark Rothko. Retrospektive
16% kaufen
Mark Rothko. Retrospektive 3.5 von 5 Sternen (2)
Rothko
12% kaufen
Rothko 5.0 von 5 Sternen (1)
EUR 9,99
Schriften 1934-1969
10% kaufen
Schriften 1934-1969
EUR 19,90

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

2 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (2 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Von Hyänen und anderen Fledderern, 5. April 2008
Von Bettina Klose "reader" (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Was Mark Rothko der Nachwelt hinterließ, nachdem er sich am 25. Februar 1970 das Leben nahm, waren nicht zuletzt seine Bilder und um die geht es in diesem Buch, nicht aber um eine neue, definitive Biografie oder um kunstkritische Betrachtungen.
Indem Lee Seldes einen der größten Skandale im Kunsthandel akribisch nachzeichnet, gewährt sie dem Leser einen übrigens sehr unterhaltsamen Einblick in die Untiefen des Geschäfts mit der Kunst. Man begreift, wie es zu diesen atemberaubend hohen Preisen kommt, wenn sie aufzeigt,wie Galeristen, Auktionshäuser, Agenten, Sammler und Museen dabei Hand in Hand arbeiten oder wie am Fiskus vorbei die Gelder auf Nummernkonten verschoben werden. Die Grenzen zwischen legalem und illegalem Geschäftsgebaren erweisen sich ziemlich fließend, wenn es um die Möglichkeit geht, innerhalb kürzester Zeit riesige Gewinne einzustreichen. Der Kunsthandel als ein Eldorado für Spekulanten, Bluffer und Betrüger.
Am Fall Rothkos wird dies alles klar und detailliert dargestellt. Dass solche Machenschaften die entsprechenden Charaktere benötigen, versteht sich von selbst und der Leser bekommt sie hier vorgeführt, staunt und ist angewidert. Auch der Künstler Mark Rothko mag angewidert gewesen sein, als er realisierte, wohin die Reise ging, ohne noch selbst die Kontrolle über seine Bilder zu haben.
Fundierte und gut geschriebene Geschichte.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
4.0 von 5 Sternen Die Leichenfledderer der Kunst, 20. November 2008
Von Matthias Lubinsky (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Am Mittwoch, dem 25. Februar 1970, bahnt sich Oliver Steindecker wie jeden Morgen den Weg durch die Menschenmenge des Berufsverkehrs. Sein Ziel ist das Atelier in der East 69th Street. Wie jeden Morgen steckt er den Schlüssel in das Schloss der mit Ornamenten verzierten schwarzen Tür. Es ist noch eine zweite Tür zu öffnen. Rituale. Er befindet sich im improvisierten, schäbigen Büro. Wie immer ein »Guten Morgen« in Richtung des Wohnbereichs. Aber diesmal gibt es keine Antwort. Noch ohne sich Gedanken zu machen, geht Steindecker vorbei an den Black-on-Grey-Bildern zum Bett. Die Bettdecke ist zerwühlt. Das Bett jedoch leer. Sein Chef und Freund Mark Rothko liegt in einer zwei mal zweieinhalb Meter großen Blutlache auf dem Rücken in der Küche. Er hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten.

Rothko, zu diesem Zeitpunkt längst Superstar der zeitgenössischen Kunst, hatte damit zwar seinem Leiden ein Ende gesetzt. Nicht jedoch dem seiner Angehörigen. Und nicht dem seiner Bilder. Mark Rothko war zerrissen. Von außen betrachtet, verkörperte er den American Dream: In den 1930er Jahren als Kind russischer Immigranten in die USA gekommen, wandte er sich nach dem Zweiten Weltkrieg von der gegenständlichen Malerei ab. Rothko avancierte zu einem der bedeutendsten der Abstrakten Expressionisten. Zum Zeitpunkt seines Freitodes wurden seine meist großformatigen Bilder mit 50.000 Dollar gehandelt.

Doch der kommerzielle Erfolg hat den Künstler in einen unauflösbaren Konflikt gestürzt. 1959 kaufte ihm ein Nobel-Restaurant in New York Wandbilder ab. Rothko sah seine Schöpfungen degradiert als Hintergrund-Deko zum Schlemmen. Er bereute und kaufte die Bilder zurück. Für ihn war die spirituelle Dimension eines Bildes essenziell. Ein Kunstwerk durfte nicht zum Wohnaccessoire verkommen. Für seine Bilder begann mit seinem Tod erst die unglaubliche Odyssee. Seine engsten Freunde, von ihm selbst zu Nachlassverwaltern bestellt, versuchen sich die Gemälde mit allen nur denkbaren Tricks unter den Nagel zu reißen. Einer saß in Gremien mehrerer berühmter New Yorker Museen und versuchte, Ausstellungen von Rothkos Kunst zu initiieren, um die Preise in die Höhe zu treiben. Auch öffentliche Institutionen beteiligten sich an Ringverkäufen und Scheindeals.

Erst die Klage der resoluten Tochter, Kate Rothko, die damals 19 Jahre alt war, konnte das betrügerische Treiben ans Licht bringen. Der Prozess, der 1971 begann, dauerte ganze 89 Verhandlungstage und brachte Unglaubliches zutage. Dabei geht es um wesentlich Mehr als nur das verwerfliche Handeln der vermeintlichen Freunde. Offenbar wird, wie das US-amerikanische Rechtssystem dubiose Machenschaften begünstigt. Denn die Millionen-Deals der Kunst dienen auch Steuerhinterziehung und Geldwäsche.

Lee Seldes war die einzige Journalistin, die sich den gesamten Prozess antat. Sie arbeitete sich in den darauffolgenden zwei Jahren durch 14.500 Seiten Gerichtsakten. Das Ergebnis ist eine höchst aufschlussreiche und anschauliche Fallstudie zum Thema Internationaler Kunstmarkt. Aufgrund der Ausführlichkeit ihrer Darstellung erhält der Leser ein präzises Bild von den damaligen Verstrickungen und so vielem, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. So kann es nur ungläubiges Kopfschütteln auslösen, wenn man erfährt, dass die Mitglieder der »Art Dealers Association of America« von der Steuerbehörde ihre eigenen Abschreibungen begutachten sollten.

Lee Seldes authentischem Kunstkrimi kommt zugute, dass sie mit allen Beteiligten, die dazu bereit waren, gesprochen hat. Dies gibt ihrem Bericht eine große Authentizität und Nähe zu den Ereignissen. Kritisch anzumerken ist, dass die Journalistin den Leser durch den Umfang von über 500 Seiten wohl ein wenig an ihrer Qual des Studiums der riesigen Aktenmenge teilhaben lassen wollte. Vielleicht wäre an mancher Stelle weniger mehr gewesen. Andererseits sind Beharrlichkeit und Akribie bewundernswert. Und mit weniger Aufwand wäre nicht eine der brillantesten Berichte über Korruption und inzestuöse Verstrickungen in der Kunstszene überhaupt entstanden. Der Berliner Parthas Verlag ist zu der deutschen Erstveröffentlichung zu beglückwünschen.

Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:













Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.