Zu allererst, was mir nicht gefallen hat: Das Ende.
Es war zu schnell. Es war irgendwie dieses Gefühl, dass es nicht stimmen kann, dass für dieses bisschen Ende ein ganzes Buch geschrieben wird
Außerdem habe ich das Gefühl, dass auf jeden Fall noch ein dritter Teil kommen wird, weil es gab eine Geschichtsstränge, die dann überhaupt nicht mehr relevant waren und ich kann mir nicht vorstellen, dass es sie nur zum Lückenfüllen gegeben hätte (dafür waren sie zu ausführlich geschrieben).
Wie gesagt, dieses Buch ist ein zweiter Teil, allerdings muss man den ersten Teil nicht kennen. Ich zumindest kenne ihn nicht, weil ich vorher nichts vom ersten Teil wusste. Es ist öfters von einer "Unterwasserstadt" die Rede, keine Ahnung, was es damit auf sich hat, aber man muss es nicht wissen, um sich auszukennen. Die Personen werden wahrscheinlich auch im ersten Band besser beschrieben, aber auch ohne dieses Wissen lässt sich der zweite Teil völlig ohne Vorkenntnisse lesen (wollte ich nur verdeutlichen ).
Es gibt mehrere Erzählstränge:
Solana und ihre Freunde, natürlich mit Covalin
Astorin (der Bösewicht)
ein Zauberer und die Zwerge
ein Zauberer und eine Kämpferin
Lamina und der Elb
Aus allen Perspektiven wird (teilweise richtig ausführlich) berichtet und für mich war keine uninteressant. Drei Perspektiven finden dann zu einander, zwei bleiben übrig (deswegen denke ich an den dritten Teil).
Astorin erfährt nicht irgendwie vom Drachen, sondern es wird toll geschildert (nicht mehr so toll fand ich, dass das logisch nachvollziehbar geschildert wurde, aber das, was er mit dem Wissen anfing auf so wenigen Seiten Platz fand).
Die Charaktere waren sehr sympathisch dargestellt. Irgendwie richtig lebhaft und ich konnte mir jeden einzelnen so richtig gut vorstellen.
Das Buch ist sicher keine literarische Meisterleistung und weist sicher einige sprachliche Mängel auf, aber ich muss sagen, dass die Autorin irgendwie so eine tolle Schreibweise hat, die mich auf den ersten zehn Seiten schon sagen lies: Wow, das ist ein tolles Buch.
Es ist so eine lockig-flockige Schreibweise, die mich einfach mitgerissen hat.
Der kleine Drache war sooo lustig beschrieben und teilweise war es richtig zum Lachen.
Ich fühle mich hin- und hergerissen:
Obwohl ich weiß, dass das Buch defizite aufweist, hat es mich so mitgerissen und ich könnte so schwärmen.
Wer Lust auf eine richtig seichte Lektüre hat, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle!